Monate: Januar 2009

Die Antwort ist doch nicht 42

Erst kürzlich habe ich zum Thema Twitter 140 Fragen zusammengesucht, ohne jemals zu hoffen, darauf auch nur annähernd 140 Reaktionen zu erhalten. Doch Deikitschi hat sich nicht nur die Mühe gemacht, alle Fragen durchzulesen, sondern sie auch gleich noch beantwortet. Alle. Und anders, als Miriam gemutmaßt hat, ist keine der Antworten 42.

A Year of Edits

Obwohl es nur um etwas so rationales wie eine Landkarte geht, ein wunderschönes Video. Irgendwie so global-romantisch. Das Projekt dahinter ist übrigens ebenfalls sehr zu empfehlen: Bei OpenStreetMap handelt es sich um eine Wiki-Karte, einen Atlas also, der — ähnlich wie Wikipedia — von den Nutzern editiert wird und dadurch frei und kostenlos verfügbar ist: »Dieses Projekt wurde begonnen, weil so ziemlich alle Karten, von denen man glaubt, dass sie von jedem für alle Zwecke und kostenlos verwendbar sind, tatsächlich aus technischen und rechtlichen Gründen leider nur eingeschränkt nutzbar sind. Dadurch wird verhindert, dass Leute diese Karten in kreativer und produktiver Weise einsetzen können. OpenStreetMap möchte diesem unglücklichen Zustand abhelfen.« Und wer sehen will, wie rasend schnell sich dieses Projekt alleine im Jahr 2008 weiterentwickelt hat, der schaue sich das Video an. Beeindruckend. Zum Schutz deiner persönlichen Daten wurde die Verbindung zu Vimeo blockiert. Wenn du diese Inhalte anzeigen lassen willst, klick bitte auf Inhalt laden, um die Blockierung aufzuheben. Damit akzeptierst du die Datenschutz- und Privatsphäre-Vereinbarungen von Vimeo.Weitere Informationen dazu kannst du hier finden. …

Brauchen wir ein iTunes für Nachrichten?

Keine Frage, das Internet hat so manche Branche in den vergangenen Jahren mächtig durcheinandergewirbelt — allen voran die Musikindustrie. Zunächst von Raubkopierern gepiesakt, war es vor allem Apples iTunes-Store, der die Nutzer weltweit dazu brachte, auch für digitale Musik wieder Geld auf den Tisch zu legen. Wie David Carr in der New York Times schreibt, ist das Geschäft der großen Labels zwar um einiges kleiner geworden, doch seien sie schließlich immer noch im Geschäft. Auch dank Steve Jobs. In seinem Artikel »Let’s Invent an iTunes for News« schreibt Carr weiter: »Diejenigen von uns, die im Nachrichtengeschäft sind, können wohl kaum für die Hoffnung getadelt werden, jemand wie er käme des Weges und würde unser Geschäft mit dem selben Trick ruinieren: Indem er die Millionen Nutzer, die ihre Nachrichten jeden Tag umsonst bekommen, davon überzeugt, dass es Zeit ist, dafür zu zahlen.« Was Carr hier anstößt, ist die lange schwelende Debatte darüber, wie Nachrichten im Internet bezahlt werden können. Dafür zitiert er unter anderem den Telekommunikationsanalytiker Craig Moffett mit den Worten, die Ansicht, die enormen Kosten …

Hätte, Wenn und Aber stehen nicht auf dem Platz

Viralen Marketing im Todesstern Stuttgart hat sich Dominik Kuhn einen Namen gemacht, jetzt hat er für den SWR nachgelegt. In »Was wäre, wenn? — Die Welt auf Schwäbisch« mit Malte Arkona. Nun gut, Arkona hätte man für die Sendung nicht gebraucht, die Clips aber sind nach wie vor großartig. Die Tagesschau mit Jan Hofer, die Weihnachtsansprache der Bundeskanzlerin oder »Obama isch oiner von ons!«. Wem diese kurzen Ausschnitte nicht genügen, der kann sich die gesamte Sendung, die der SWR am 11. Januar ausgestrahlt hat, auch auf Youtube noch einmal angucken, in drei Teilen. Zwar mit Malte Arkona, aber den kann man ja vorspulen.

A short history of marketing

Als stolzer Vorzeigekapitalist liebe ich Konsum und Werbung. Natürlich. Und ich liebe dieses Video, »A short history of marketing« von Michael Reissinger (Deli Pictures), das er für Scholz & Friends gemacht hat. Es ist ein wunderbarer Abriss (3:30 Minuten) einiger Jahrzehnte Konsumkultur inklusive Ausblick in die Zukunft. Auch wenn ich die Moral am Ende etwas seicht finde. Aber auch das ist eben Marketing. Zum Schutz deiner persönlichen Daten wurde die Verbindung zu Vimeo blockiert. Wenn du diese Inhalte anzeigen lassen willst, klick bitte auf Inhalt laden, um die Blockierung aufzuheben. Damit akzeptierst du die Datenschutz- und Privatsphäre-Vereinbarungen von Vimeo.Weitere Informationen dazu kannst du hier finden. Vimeo-Inhalte zukünftig nicht mehr blockieren. Inhalt laden Melih Bilgil: History of the Internet Und da wir gerade schon bei den Kurzabrissen sind, hier noch ein zweiter Tipp: Der Film von Melih Bilgil, der in gut acht Minuten die Geschichte des Internets erzählt. Bilgil hat im Rahmen seiner Diplomarbeit an der FH Mainz eine diverse Projekte entwickelt, darunter auch ein Blog und eben diesen Film. Zum Schutz deiner persönlichen Daten wurde …