Monate: August 2014

Eine Frau steht bei der Luftgitarren-Weltmeisterschaft in Finnland auf der Bühne

Wenn die Nichte des Teufels auf Rockin’ Rabbit trifft

Virtuose Gitarrist*innen? Da werden Sie jetzt an Mark Knopfler denken oder Jennifer Batten, an Al Di Meola oder John McLaughlin, an El Hefe oder Dave Murray. Aber sagen Ihnen Eric »Mean« Melin« Melin oder Emmanuelle »Miss Issipy« Stempniakowski etwas? Oder Doug »The Thunder« Stroock und Aline »The Devil’s Niece« Westphal, Altair »Rockin’ Rabbit« Kassymov oder Vladlena »Ivana Rock« Kaminskaya? Sie alle sind Stars und virtuose Gitarrist*innen — unter ihnen sind sogar waschechte Weltmeister*innen. Aber eins haben die meisten von ihnen nicht: eine Gitarre.

Ausblick aus einem Auto auf eine sonnenüberflutete Straße mit Palmen

Was in drei Koffer passt

Wir waren drei Geschwister und entsprechend hatten wir drei Koffer. Ich glaube, mein Vater hatte sie uns von einer seiner Dienstreisen mitgebracht — drei Koffer wie eine Matrjoschka: In den roten, er gehörte meiner Schwester, passte der gelbe Koffer meines Bruders, und in den wiederum passte meiner — ein kleiner orangener Koffer, nicht viel größer als ein Schuhkarton. Und obwohl sie alle nicht besonders groß waren, packten wir bei jeder Reise hinein, was ging und was mit musste. Ein Kuscheltier und das Lieblingskissen, vielleicht noch ein Buch und eine Taschenlampe. Viel mehr nicht. Doch das reichte.

Vögel fliegen am Himmel

Ello? Ello!

Da ist sie wieder, diese Trägheit. Ein neues Soziales Netzwerk entsteht, eins, das es besser machen will in Sachen Datenschutz, das die Nutzer*innen nicht als Produkt sieht. Und die ersten Reaktionen? Sind ernüchternd. »Das wird sich doch eh nicht durchsetzen.« Oder: »Um damit was zu verdienen, braucht es eine kritische Masse. Das wird nicht leicht.« Oder: »Viel schwieriger wird es, den Nutzern zu verklickern, sich überhaupt erst mal anzumelden.« Es ist zum Seufzen.

Aufnahme eines mit Zuschauern gefüllte Baseball-Stadions kurz vor Sonnenuntergang

»Wer ist Pete Frates?« oder: Warum die Ice Bucket Challenge kein Spaß ist

Haben Sie das auch gesehen in den letzten Tagen? Auf Facebook oder Twitter oder YouTube? Menschen, die sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf gießen und dann jemanden nominieren, dasselbe zu tun? Sie nennen das »Ice Bucket Challenge« — und auf den Videos sieht es aus wie eine Mischung aus Mutprobe und Initiationsritus. Doch es ist viel mehr als das.