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	<title>Kochen - Trotzendorff</title>
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		<title>Das beste Granola der Welt? Hier ist das Rezept</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 17:32:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Granola? Das ist doch eine Kartoffelsorte, oder? Ja, auch. Aber Granola ist vor allem eine knusprige Mischung aus Getreide, Nüssen und anderen geilen Zutaten. Das perfekte Frühstück. Schon seit Jahren geistert dieses »Granola« durch meine Timelines und RSS-Feeds. Besonders unter Läufern scheint das — Gänsefüßchen — Müsli — Gänsefüßchen — außerordentlich beliebt, doch selbst die New York Times hat sich dem in den 90ern wieder in Mode gekommenen 60er-Jahre-Hippie-Frühstück schon dutzendfach gewidmet. »For many years, granola was the lumpy woolen sweater of the food world«, schrieb Jeff Gordinier 2013. Doch das habe sich radikal geändert. »Granola has traded in the bulky sweater for a little black dress. All over the country, small-batch entrepreneurs see granola as a booming growth sector, while chefs view it as an elegant and wide-open canvas for culinary experimentation.« »Crunch, nuttiness, honey, dried fruit: a well-composed granola often harks back to ›the things that you’d typically see in a cheese course, but it’s all compressed into one bite‹.« Jeff Gordinier: »Wild Oats« In Coffee-Shops in San Francisco ist Granola allgegenwärtig, in &#8230;]]></description>
		
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		<title>Wieso, weshalb, warum oder: Vom Kribbeln im rechten Ohrläppchen (Adé, Filet — Teil 4)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 19:32:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer nicht fragt, bleibt dumm, heißt es schon in der Sesamstraße und wenn sich bei mir in den vergangenen 27 Tagen eins angehäuft hat, sind es Fragen. 27 Tage versuche ich jetzt, mich vegan zu ernähren, 24 davon hat das mehr oder weniger gut geklappt — an drei Tagen bin ich gescheitert. Meistens an mir selbst. Doch zurück zu den Fragen — ich mag nicht dumm bleiben. Wieso versuchen so viele Produzent_innen vegetarischer und veganer Lebensmittel auf Teufel komm raus, Fleisch und Fleischprodukte zu imitieren? Wurst und Würstchen, Schnitzel und Frikadellen — all das gibt es in vegetarischer und veganer Form. Und vor allem: Warum schmeckt das Meiste davon, als arbeiteten in den Entwicklungsabteilungen dieser Unternehmen Menschen, die in ihrem Leben noch nie Fleisch gegessen haben? Weshalb ist Mandelmilch — die weder besonders viele Mandeln enthält, noch nach Mandeln schmeckt — mehr als viermal so teuer wie Vollmilch? Ist es die Herstellung? Ist es die produzierte Menge? Warum ist es selbst für Produzent_innen vegetarischer und veganer Produkte nicht selbstverständlich, ihre Ware vernünftig zu etikettieren? Was &#8230;]]></description>
		
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		<title>Herrgottsbscheißerle oder: Im Schweinsgalopp durch zwei »vegane« Wochen (Adé, Filet — Teil 3)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 21:48:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich gehört es sich ja nicht, das laut zu sagen, aber wenn ich von Mönchen wie den Zisterziensern eines gelernt habe, dann ist es das Bescheißen. Die Maulbronner Brüder waren es angeblich, die in der Fastenzeit irgendwann auf die Idee kamen, das Fleisch in einem Teigmantel vor den Blicken des Lieben Gottes zu verstecken. So haben sie die Maultaschen — auch »Herrgottsbscheißerle« genannt — erfunden. Klasse Trick. Und was die dürfen, dachte ich am vergangenen Wochenende beim Eurovision-Song-Contest-Grillen in einem dieser furchtbar gemütlichen Bonner Altstadt-Hinterhöfe, was die dürfen, darf ich schon lange. Also biss ich herzhaft in ein oder zwei gut getarnte Wontons oder Wan-Tans oder etwas Ähnliches. War eh kein Veganer anwesend und sollte es einen Veganer-Gott geben: Durch den Wonton- oder Wan-Tan-Teig konnte er bestimmt nicht durchgucken. Dabei hatte ich an diesem Abend trotz des vielen Grillfleischs und einer stattlichen Portion herrlich duftender Wildwürstchen eigentlich gar keinen besonderen Appetit auf Fleisch. Ich war glücklich mit meinen Bratlingen und dem Couscous-Salat und dem Fladenbrot. Aber wahrscheinlich sind genau diese vermeintlich ungefährlichen Momente die schlimmsten. &#8230;]]></description>
		
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		<title>Auf und ab oder: Warum auch Biber vegan sein können (Adé, Filet — Teil 2)</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 20:30:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bestelle das teuerste Gericht auf der Karte. Nicht, weil ich es gern dekadent habe, sondern weil es — neben einem gemischten Salat — das Einzige ist, das vegan sein könnte. 26 Franken und 50 Rappen stehen daneben, nach aktuellem Wechselkurs sind das etwa etwa 21,60 Euro. Für den Preis freue ich mich auf einen überwältigenden »Gemüseteller mit Bratkartoffeln«. Ich werde nicht enttäuscht. Der Teller ist überwältigend — schlicht. Gedämpfter Brokkoli und Blumenkohl liegen neben ein paar Stücken Karotte, Zucchini und Kohlrabi, dazu ein Schüsselchen kleine Kartoffeln und ein Saucen-Töpfchen mit einer orangefarbenen Creme. Ob irgendetwas bei dem Gemüse dabei sei, habe ich die Kellnerin vorher gefragt und ich lerne an diesem Abend, dass ich ganz einfach präziser werden muss. Das Gemüse ist mit einer hauchdünnen Schicht Schweizer Käse überzogen, was in der Creme ist, lässt sich nicht erahnen. Jede Packung drehe ich dreimal um Zwei Tage in Basel werden mir zeigen, wie gut vorbereitet Veganer auf Reisen offenbar sein müssen. Der einzig vegane Snack, den ich in einem zentrumsnahen COOP finde, ist ein Bio-Biber, &#8230;]]></description>
		
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		<title>»Salva &#038; Suc« oder: Wie ich mich mit der kalabrischen Mafia anlegte (Adé, Filet — Teil 1)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 16:47:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Kellner mit dem unübersehbaren Tattoo auf dem Unterarm wird mich heute Abend noch töten. »Salva &#38; Suc« steht da — zumindest, wenn ich die schwarze Frakturschrift richtig entziffere. Bestimmt die Losung irgendeiner kalabrischen Mafia-Dynastie, und genau die habe ich gerade offenbar auf’s Blut beleidigt. Vermutlich ist es seine Mutter, die in der Küche steht und kocht, und die wird gar nicht erfreut sein, wenn sie hört, was ich ihren Lieblingssohn gerade gefragt habe. »Was ist das, vegan?«, knurrt er. »Kein Fleisch, kein Käse, keine Milchprodukte, keine Eier«, antworte ich leise und sehe, wie ein mitleidiges Lächeln über sein Gesicht huscht. »Sie werden was finden in der Karte«, gibt er kurz angebunden zu Protokoll — und ich weiß, die Diskussion ist beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Vorsichtig frage ich noch nach, ob denn die Tomatensauce vegan sei oder ob da vielleicht Butter drin ist, damit aber habe ich endgültig mein Todesurteil unterschrieben. Butter in der Tomatensauce! Genauso gut hätte ich ihn fragen können, ob seine Mutter auch so hässlich ist wie er. Dabei sieht &#8230;]]></description>
		
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		<title>Adé, Filet</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 16:26:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf den ersten Blick ist der Mai ein denkbar ungünstiger Monat für Experimente. Ein Wochenende Basel steht gleich am Anfang auf dem Programm, dazu kommen die re:publica in Berlin und eine Verabredung zum Abendessen in Bonn — und auch das ständige Pendeln zwischen Köln, Kassel und Hannover macht mir noch ein bisschen Sorgen. Und doch wollen wir uns im Mai einen Monat lang vegan ernähren. Ein Monat lang kein Fleisch, kein Fisch, keine Eier und keine Milchprodukte. Ob und wie das funktioniert, welche Hürden wir dafür nehmen müssen und wo wir an Grenzen stoßen — all das werde ich hier aufschreiben. »Oft sehe ich Panik in den Augen anderer, wenn ich mich als Mensch zu erkennen gebe, der sich vegan ernährt«, schreibt Attila Hildmann in seinem Kochbuch »Vegan for Fun«, das uns auf diese Idee gebracht hat. Und ein bisschen Panik wird jetzt auch in meinen Augen zu sehen sein. Gerade unterwegs — in Basel, in Berlin, auf dem Weg zur Arbeit — dürfte die Umstellung enorm sein. Denn die Idee, von der Hildmann schreibt, &#8230;]]></description>
		
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		<title>Frenchpresso</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 07:25:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als James Freeman, der Besitzer des »Blue Bottle Café« in San Francisco, vor einigen Jahren eine Kaffeemaschine aus Japan importieren wollte, musste er lange betteln. »If you just want equipment you’re not ready«, sagte Herr Egami von der Ueshima Coffee Company, dem Hersteller der Maschine. Nun war die zwar auch kein Standardmodell, doch selbst beim Blick auf die Liste der Features (»brass-trimmed halogen heating elements, glass globes and bamboo paddles«) erscheint der Preis von 20.000 Dollar nicht realistischer. Doch Herr Egami hatte natürlich insofern recht, als es nicht um die Technik geht, sondern das Ergebnis. Es geht um guten Kaffee. Und in diesem Fall ist tatsächlich kein Espresso gemeint, der — außer in Finnland — den klassischen Filterkaffe mehr und mehr verdrängt. Nun habe ich weder 20.000 Dollar zu viel auf dem Konto, noch genügend Platz für Jay Egamis Maschine. Doch ich habe ein Faible für Kaffee und bin neugierig auf Brühmethoden jenseits von Omas Porzellanfilter oder der obligatorischen Bialetti. Und genau hier kommt die AeroPress ins Spiel. Sie kostet 28,90 Euro und kocht — &#8230;]]></description>
		
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		<title>Apfelauflauf</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2005 22:31:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt Rezepte, die sind multifunktional. Zu diesen gehört auch Apfelauflauf, ein Gericht, dass sich problemlos sowohl zum Frühstück, als auch zum Kaffee, als Hauptspeise oder Nachtisch machen lässt. Da er im Winter am besten schmeckt, gibt es hier jetzt meine Variante (aufbauend auf Mamas Version), ausreichend für vier Personen: Die Äpfel in kleine Stücke schneiden, mit ein wenig Zitronensaft begießen und mit Zucker bestreuen. Anschließend die Milch erwärmen und darin den Zwieback und die Cantuccini einweichen. Altes Brot und Kekse funktionieren sogar noch besser, nur hat man so etwas ja leider nicht jeden Tag im Haus. Das Eigelb mit Zucker (hier und eventuell auch noch beim Eischnee sollte nach Belieben gesüßt werden) schaumig schlagen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Das Eigelb mit dem Quark verrühren, danach den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Rosinen dazugeben und das Ganze mit den Äpfeln vermischen. Jetzt kommen die eingeweichten Backwaren dazu, je nachdem, ob man das Ganze lieber stückig oder gut verrührt mag, darf der Löffel stärker oder schwächer geschwungen werden. Cantuccini haben dabei den Vorteil, dass sie gut &#8230;]]></description>
		
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		<title>Kostproben</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2005 22:05:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner Küche wird so manches Mal gebruzzelt und gekocht, genascht und geschlemmt. Daher sollen an dieser Stelle ab heute Rezepte und Ideen ausgetauscht werden, Neuerfindungen und Althergebrachtes, von internationalen Klassikern bis zur traditionellen rheinischen Küche. Den Anfang macht eine Kreation, die unter den Top 10 meiner Lieblinsrezepte einen Platz ganz weit oben verdient hat: Risotto. Es ist einfach gemacht, erfordert aber ein wenig Zeit und vor allem ständige Aufmerksamkeit, um zu gelingen. Heute gab es das italienische Reisgericht mit Mangold und Mandelpilzen, es funktioniert jedoch genauso gut mit jeder anderen Form frischer Pilze und Spinat als Mangold-Alternative. Man nehme für zwei Personen: Eine halbe Gemüsezwiebel, gewürfelt Olivenöl Zwei Tassen Risotto- oder Rundkornreis Ein Schuss trockener Sherry 500 ml trockener Weisswein 1 Liter gute Gemüsebrühe 150 g Pilze, kleingeschnitten Eine Handvoll Mangold, kleingeschnitten 100 g frischer, geriebener Parmesan Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer Butter In einem großen Topf die Zwiebel in Olivenöl glasig andünsten, den Reis dazugeben und einige Minuten ziehen lassen (nicht braun werden lassen) Mit einem guten Schuss Sherry aufgießen und kurz köcheln lassen. Anschließend &#8230;]]></description>
		
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