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	<title>Veganismus - Trotzendorff</title>
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		<title>Wieso, weshalb, warum oder: Vom Kribbeln im rechten Ohrläppchen (Adé, Filet — Teil 4)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 19:32:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer nicht fragt, bleibt dumm, heißt es schon in der Sesamstraße und wenn sich bei mir in den vergangenen 27 Tagen eins angehäuft hat, sind es Fragen. 27 Tage versuche ich jetzt, mich vegan zu ernähren, 24 davon hat das mehr oder weniger gut geklappt — an drei Tagen bin ich gescheitert. Meistens an mir selbst. Doch zurück zu den Fragen — ich mag nicht dumm bleiben. Wieso versuchen so viele Produzent_innen vegetarischer und veganer Lebensmittel auf Teufel komm raus, Fleisch und Fleischprodukte zu imitieren? Wurst und Würstchen, Schnitzel und Frikadellen — all das gibt es in vegetarischer und veganer Form. Und vor allem: Warum schmeckt das Meiste davon, als arbeiteten in den Entwicklungsabteilungen dieser Unternehmen Menschen, die in ihrem Leben noch nie Fleisch gegessen haben? Weshalb ist Mandelmilch — die weder besonders viele Mandeln enthält, noch nach Mandeln schmeckt — mehr als viermal so teuer wie Vollmilch? Ist es die Herstellung? Ist es die produzierte Menge? Warum ist es selbst für Produzent_innen vegetarischer und veganer Produkte nicht selbstverständlich, ihre Ware vernünftig zu etikettieren? Was &#8230;]]></description>
		
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		<title>Herrgottsbscheißerle oder: Im Schweinsgalopp durch zwei »vegane« Wochen (Adé, Filet — Teil 3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Trotzendorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 21:48:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich gehört es sich ja nicht, das laut zu sagen, aber wenn ich von Mönchen wie den Zisterziensern eines gelernt habe, dann ist es das Bescheißen. Die Maulbronner Brüder waren es angeblich, die in der Fastenzeit irgendwann auf die Idee kamen, das Fleisch in einem Teigmantel vor den Blicken des Lieben Gottes zu verstecken. So haben sie die Maultaschen — auch »Herrgottsbscheißerle« genannt — erfunden. Klasse Trick. Und was die dürfen, dachte ich am vergangenen Wochenende beim Eurovision-Song-Contest-Grillen in einem dieser furchtbar gemütlichen Bonner Altstadt-Hinterhöfe, was die dürfen, darf ich schon lange. Also biss ich herzhaft in ein oder zwei gut getarnte Wontons oder Wan-Tans oder etwas Ähnliches. War eh kein Veganer anwesend und sollte es einen Veganer-Gott geben: Durch den Wonton- oder Wan-Tan-Teig konnte er bestimmt nicht durchgucken. Dabei hatte ich an diesem Abend trotz des vielen Grillfleischs und einer stattlichen Portion herrlich duftender Wildwürstchen eigentlich gar keinen besonderen Appetit auf Fleisch. Ich war glücklich mit meinen Bratlingen und dem Couscous-Salat und dem Fladenbrot. Aber wahrscheinlich sind genau diese vermeintlich ungefährlichen Momente die schlimmsten. &#8230;]]></description>
		
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		<title>Auf und ab oder: Warum auch Biber vegan sein können (Adé, Filet — Teil 2)</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 20:30:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bestelle das teuerste Gericht auf der Karte. Nicht, weil ich es gern dekadent habe, sondern weil es — neben einem gemischten Salat — das Einzige ist, das vegan sein könnte. 26 Franken und 50 Rappen stehen daneben, nach aktuellem Wechselkurs sind das etwa etwa 21,60 Euro. Für den Preis freue ich mich auf einen überwältigenden »Gemüseteller mit Bratkartoffeln«. Ich werde nicht enttäuscht. Der Teller ist überwältigend — schlicht. Gedämpfter Brokkoli und Blumenkohl liegen neben ein paar Stücken Karotte, Zucchini und Kohlrabi, dazu ein Schüsselchen kleine Kartoffeln und ein Saucen-Töpfchen mit einer orangefarbenen Creme. Ob irgendetwas bei dem Gemüse dabei sei, habe ich die Kellnerin vorher gefragt und ich lerne an diesem Abend, dass ich ganz einfach präziser werden muss. Das Gemüse ist mit einer hauchdünnen Schicht Schweizer Käse überzogen, was in der Creme ist, lässt sich nicht erahnen. Jede Packung drehe ich dreimal um Zwei Tage in Basel werden mir zeigen, wie gut vorbereitet Veganer auf Reisen offenbar sein müssen. Der einzig vegane Snack, den ich in einem zentrumsnahen COOP finde, ist ein Bio-Biber, &#8230;]]></description>
		
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		<title>»Salva &#038; Suc« oder: Wie ich mich mit der kalabrischen Mafia anlegte (Adé, Filet — Teil 1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Trotzendorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 16:47:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Kellner mit dem unübersehbaren Tattoo auf dem Unterarm wird mich heute Abend noch töten. »Salva &#38; Suc« steht da — zumindest, wenn ich die schwarze Frakturschrift richtig entziffere. Bestimmt die Losung irgendeiner kalabrischen Mafia-Dynastie, und genau die habe ich gerade offenbar auf’s Blut beleidigt. Vermutlich ist es seine Mutter, die in der Küche steht und kocht, und die wird gar nicht erfreut sein, wenn sie hört, was ich ihren Lieblingssohn gerade gefragt habe. »Was ist das, vegan?«, knurrt er. »Kein Fleisch, kein Käse, keine Milchprodukte, keine Eier«, antworte ich leise und sehe, wie ein mitleidiges Lächeln über sein Gesicht huscht. »Sie werden was finden in der Karte«, gibt er kurz angebunden zu Protokoll — und ich weiß, die Diskussion ist beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Vorsichtig frage ich noch nach, ob denn die Tomatensauce vegan sei oder ob da vielleicht Butter drin ist, damit aber habe ich endgültig mein Todesurteil unterschrieben. Butter in der Tomatensauce! Genauso gut hätte ich ihn fragen können, ob seine Mutter auch so hässlich ist wie er. Dabei sieht &#8230;]]></description>
		
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		<title>Adé, Filet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Trotzendorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 16:26:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf den ersten Blick ist der Mai ein denkbar ungünstiger Monat für Experimente. Ein Wochenende Basel steht gleich am Anfang auf dem Programm, dazu kommen die re:publica in Berlin und eine Verabredung zum Abendessen in Bonn — und auch das ständige Pendeln zwischen Köln, Kassel und Hannover macht mir noch ein bisschen Sorgen. Und doch wollen wir uns im Mai einen Monat lang vegan ernähren. Ein Monat lang kein Fleisch, kein Fisch, keine Eier und keine Milchprodukte. Ob und wie das funktioniert, welche Hürden wir dafür nehmen müssen und wo wir an Grenzen stoßen — all das werde ich hier aufschreiben. »Oft sehe ich Panik in den Augen anderer, wenn ich mich als Mensch zu erkennen gebe, der sich vegan ernährt«, schreibt Attila Hildmann in seinem Kochbuch »Vegan for Fun«, das uns auf diese Idee gebracht hat. Und ein bisschen Panik wird jetzt auch in meinen Augen zu sehen sein. Gerade unterwegs — in Basel, in Berlin, auf dem Weg zur Arbeit — dürfte die Umstellung enorm sein. Denn die Idee, von der Hildmann schreibt, &#8230;]]></description>
		
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