Author: Trotzendorff

Star Wars Yoga

Star Wars Yoga. Emp­foh­lene Übun­gen: «Saber One», «Speed­er Bike» und — hier im Bild zu sehen — der «Tie Fight­er Advanced». Nichts für Anfänger. Vor allem aber soll­ten Inter­essierte ganz vorne anfan­gen, um wirk­lich alles zu ver­ste­hen. Denn eigentlich geht es um die Zukun­ft von LucasFilm.

Die Antwort ist doch nicht 42

Erst kür­zlich habe ich zum The­ma Twit­ter 140 Fra­gen zusam­menge­sucht, ohne jemals zu hof­fen, darauf auch nur annäh­ernd 140 Reak­tio­nen zu erhal­ten. Doch Deik­itschi hat sich nicht nur die Mühe gemacht, alle Fra­gen durchzule­sen, son­dern sie auch gle­ich noch beant­wortet. Alle. Und anders, als Miri­am gemut­maßt hat, ist keine der Antworten 42.

A Year of Edits

Obwohl es nur um etwas so ratio­nales wie eine Land­karte geht, ein wun­der­schönes Video. Irgend­wie so glob­al-roman­tisch. Das Pro­jekt dahin­ter ist übri­gens eben­falls sehr zu empfehlen: Bei Open­StreetMap han­delt es sich um eine Wiki-Karte, einen Atlas also, der — ähn­lich wie Wikipedia — von den Nutzern edi­tiert wird und dadurch frei und kosten­los ver­füg­bar ist: «Dieses Pro­jekt wurde begonnen, weil so ziem­lich alle Karten, von denen man glaubt, dass sie von jedem für alle Zwecke und kosten­los ver­wend­bar sind, tat­säch­lich aus tech­nis­chen und rechtlichen Grün­den lei­der nur eingeschränkt nutzbar sind. Dadurch wird ver­hin­dert, dass Leute diese Karten in kreativ­er und pro­duk­tiv­er Weise ein­set­zen kön­nen. Open­StreetMap möchte diesem unglück­lichen Zus­tand abhelfen.» Und wer sehen will, wie rasend schnell sich dieses Pro­jekt alleine im Jahr 2008 weit­er­en­twick­elt hat, der schaue sich das Video an. Beeindruckend.

Brauchen wir ein iTunes für Nachrichten?

Keine Frage, das Inter­net hat so manche Branche in den ver­gan­genen Jahren mächtig durcheinan­dergewirbelt — allen voran die Musikin­dus­trie. Zunächst von Raubkopier­ern gepiesakt, war es vor allem Apples iTunes-Store, der die Nutzer weltweit dazu brachte, auch für dig­i­tale Musik wieder Geld auf den Tisch zu leg­en. Wie David Carr in der New York Times schreibt, ist das Geschäft der großen Labels zwar um einiges klein­er gewor­den, doch seien sie schließlich immer noch im Geschäft. Auch dank Steve Jobs. In seinem Artikel «Let’s Invent an iTunes for News» schreibt Carr weit­er: «Diejeni­gen von uns, die im Nachricht­engeschäft sind, kön­nen wohl kaum für die Hoff­nung getadelt wer­den, jemand wie er käme des Weges und würde unser Geschäft mit dem sel­ben Trick ruinieren: Indem er die Mil­lio­nen Nutzer, die ihre Nachricht­en jeden Tag umson­st bekom­men, davon überzeugt, dass es Zeit ist, dafür zu zahlen.» Was Carr hier anstößt, ist die lange schwe­lende Debat­te darüber, wie Nachricht­en im Inter­net bezahlt wer­den kön­nen. Dafür zitiert er unter anderem den Telekom­mu­nika­tion­s­an­a­lytik­er Craig Mof­fett mit den Worten, die Ansicht, die enor­men Kosten …

Hätte, Wenn und Aber stehen nicht auf dem Platz

Viralen Mar­ket­ing im Todesstern Stuttgart hat sich Dominik Kuhn einen Namen gemacht, jet­zt hat er für den SWR nachgelegt. In «Was wäre, wenn? — Die Welt auf Schwäbisch» mit Malte Arkona. Nun gut, Arkona hätte man für die Sendung nicht gebraucht, die Clips aber sind nach wie vor großar­tig. Die Tagess­chau mit Jan Hofer, die Wei­h­nacht­sansprache der Bun­deskan­z­lerin oder «Oba­ma isch oin­er von ons!». Wem diese kurzen Auss­chnitte nicht genü­gen, der kann sich die gesamte Sendung, die der SWR am 11. Jan­u­ar aus­ges­trahlt hat, auch auf Youtube noch ein­mal anguck­en, in drei Teilen. Zwar mit Malte Arkona, aber den kann man ja vorspulen.