Author: Trotzendorff

A short history of marketing

Als stolz­er Vorzeigekap­i­tal­ist liebe ich Kon­sum und Wer­bung. Natür­lich. Und ich liebe dieses Video, «A short his­to­ry of mar­ket­ing» von Michael Reissinger (Deli Pic­tures), das er für Scholz & Friends gemacht hat. Es ist ein wun­der­bar­er Abriss (3:30 Minuten) einiger Jahrzehnte Kon­sumkul­tur inklu­sive Aus­blick in die Zukun­ft. Auch wenn ich die Moral am Ende etwas seicht finde. Aber auch das ist eben Mar­ket­ing. Melih Bil­gil: His­to­ry of the Inter­net Und da wir ger­ade schon bei den Kurz­abris­sen sind, hier noch ein zweit­er Tipp: Der Film von Melih Bil­gil, der in gut acht Minuten die Geschichte des Inter­nets erzählt. Bil­gil hat im Rah­men sein­er Diplo­mar­beit an der FH Mainz eine diverse Pro­jek­te entwick­elt, darunter auch ein Blog und eben diesen Film.

140 Zeichen, 140 Fragen

Was ist Twit­ter? Ist Twit­ter Kom­mu­nika­tion? Ist Twit­ter reine Kom­mu­nika­tion? Ist Twit­ter echte Kom­mu­nika­tion? Wer bei Twit­ter ist echt? Ist es wichtig, wer bei Twit­ter echt ist? Ist Kom­mu­nika­tion wertvoll? Kann eine Kom­mu­nika­tion wertvoller sein als eine andere? Machen sich Twit­ter­er abhängig? Ist Twit­ter abhängig von anderen Kom­mu­nika­tions­for­men? Hält twit­tern vom echt­en Leben ab? Ist Twit­ter das echte Leben? Ist das Leben bess­er gewor­den durch Twit­ter? Muss twit­tern witzig sein? Sind Witze über Twit­ter witziger? Wieviel von dem, was getwit­tert wird, wür­den Twit­ter­er ohne Twit­ter für sich behal­ten? Wie viele Men­schen twit­tern? Twit­tern nur Men­schen? Twit­tern Men­schen wegen der Men­schen oder wegen Twit­ter? Wäre Twit­ter ohne Men­schen denkbar? Muss man beim twit­tern denken? Darf man beim twit­tern denken? Ist Twit­ter wichtig? Was ist das Wichtige an Twit­ter? Wie wertvoll ist Twit­ter? Ist Twit­ter wertvoll? Was macht Twit­ter wertvoll? Muss Twit­ter kosten­los sein? Hat Twit­ter Macht? Wer hat bei Twit­ter die Macht? Ist Twit­ter eine Macht? Wer macht was bei Twit­ter? Was macht Twit­ter mit wem? Wem nützt Twit­ter? Wer nützt Twit­ter? Wer nutzt Twit­ter? Wird …

Der Krieg der Bilder

Jeden Tag wer­den den Redak­tio­nen dieser Welt dutzende, vielle­icht hun­derte Fotos von den Krisen­her­den rund um den Globus ange­boten. Die wenig­sten davon schaf­fen es in die Zeitun­gen oder auf Nachricht­en­por­tale. Immer wieder schaue ich diese Fotos durch, in let­zter Zeit vor allem aus dem Gaza­s­treifen, und frage mich, welch­es davon für den jew­eili­gen Artikel geeignet wäre. Die Bilder der Agen­turen zeigen alles: die Zer­störung, das Elend, Leichen, verzweifelte Men­schen. Doch wenn die Medi­en dieser Tage über den Gaza­krieg bericht­en, wer­den meist Fotos aus­gewählt, die aus sicher­er Ent­fer­nung aufgenom­men sind. Manch­mal sog­ar roman­tisch wirk­ende Bilder, mit Sol­dat­en vor Son­nenun­tergän­gen. Sel­ten aber sind die Auf­nah­men nah dran. Das hat seinen Grund. Anders als Robert Basic Anfang des Jahres geschrieben hat, geht es näm­lich nicht nur um die Frage, was Lesern zuzu­muten ist oder was man ihnen voren­thält. «Was wir in den Nachricht­en sehen, ist meis­tens nur Kinder­­garten-Mist, das viel zu scho­nend mit Krieg umge­ht», schreibt Basic und ver­weist auf eine Bilder­strecke auf boston.com, die keinen Halt vor dem ganzen Grauen macht. Doch das ist nur die eine Seite.

Kratzt Robert Basic an der Dollar-Million?

Heute um 13 Uhr startet hätte Robert Basic die Ver­steigerung seines Blogs auf eBay starten sollen. Einen Start­preis hat er noch nicht bekan­nt gegeben, dafür aber einige inter­es­sante Details, die erah­nen lassen, was es heißt, der Alph­ablog­ger unter den Alph­ablog­gern in Deutsch­land zu sein: «Das Blog hat let­ztes Jahr rund 37.000 Euro an Wer­beein­nah­men verze­ich­net. 30.000 Euro für Direk­t­ban­nerkun­den und 7.000 für Linkverkäufe. […] Traf­fic: Laut Stat­counter waren es let­zten Monat 185.000 Unique Vis­i­tors und 254.000 Page Impres­sions. Auf Jahre­sebene 2008 waren es knapp unter 2,5 Mio UVs und 3,6 Mio PIs. […] RSS-Abon­­nen­ten lt. Feedburner.com: ~16./17.000 (obgle­ich der Counter +35.000 anzeigt, was ein Bug ist imho)» Was daraus für ein Preis resul­tiert? Ich habe keinen blassen Schim­mer. Es gibt Anhalt­spunk­te, wer mag, der kann dem Tool «How Much Is Your Blog Worth?» ver­trauen, das das «Busi­ness Oppor­tu­ni­ties Weblog» anbi­etet. Hier der Ein­fach­heit hal­ber die Zahlen, die laut dessen Berech­nung für die Top-10 der deutschen Blogs gezahlt wer­den müssten (Stand 08.01.2009):

Der Ein-Tasten-Mac

Gle­ich zwei gute Nachricht­en für die oft von Gerücht­en durcheinan­derge­brachte Apple-Com­­mu­ni­­ty. Nicht nur, dass Steve Jobs keinen Krebs, son­dern nur ein Hor­mon­lei­den hat. Nein, pünk­tlich zur Mac­world Expo hat das Unternehmen aus Cuper­ti­no auch seinen neuesten Coup vorgestellt: den Mac­ti­ni. Mit diesem kle­in­sten Lap­top der Welt dürfte Apple erneut ein Quan­ten­sprung gelun­gen sein. Denn vor allem das rev­o­lu­tionäre Bedi­enkonzept (Ich sage nur: eine Taste, bekan­nt von der Apple-Maus) schlägt andere Anbi­eter um Län­gen. Und wem das noch zu groß ist, für den hat Apple auch noch den Mac­ti­ni Nano im Pro­gramm (bitte vor­spulen bis 1:21). (Update) Für alle, denen einen Taste doch zu wenig ist, kön­nte das Mac­book Wheel die Lösung sein. Eine schicke Idee, mit der Apple schnurstracks in die Pleite marschieren würde. Würde, wohlgemerkt.