Free Burma!
Robert Basic hat für heute die Blogger zur Solidarität mit den Menschen in Burma aufgerufen. Eine gut gemeinte Aktion, deren Nutzen aber umstritten ist. Daher verbinden wir sie mit einigen guten Nachrichten.
Robert Basic hat für heute die Blogger zur Solidarität mit den Menschen in Burma aufgerufen. Eine gut gemeinte Aktion, deren Nutzen aber umstritten ist. Daher verbinden wir sie mit einigen guten Nachrichten.
Das BildBlog hat einen Fernsehspot mit prominenter Besetzung drehen lassen, um sein Angebot populärer zu machen. Er ist gut gemacht und hat die Blogger kaum Geld gekostet. Doch er geht nach hinten los.
Immer wieder unternehmen deutsche Regisseure den Versuch, in ihren Fernsehfilmen die Medien darzustellen — so realistisch wie möglich. Gelungen ist das kaum einmal. Doch was ist so schwierig daran?
Der Internet-Experte Tim O’Reilly hat mit der Einführung des Begriffs »Web 2.0« vor einigen Jahren ungewollt ein Versprechen abgegeben. Doch eingelöst hat es bis heute niemand. Eine Spurensuche.
Der Zeichenstift ist ein mächtiges Werkzeug, vor allem für diejenigen, die keine Bilder kennen und wollen — sie fühlen sich beleidigt und angegriffen. Die in der Jyllands-Posten veröffentlichten Mohammed-Karikaturen erfüllen aber keinen strafrechtlichen Tatbestand und sind unantastbar durch die Pressefreiheit legitimiert, die in Dänemark noch um einiges besser geschützt ist, als hierzulande. Durch das Unverständnis auf beiden Seiten bleiben die Fragen nach Rechtfertigung und Satisfaktion die wichtigsten Tagesordnungspunkte im eskalierenden Streit. Während es der logische Schritt für die Regierungen des Iran oder Libyens war, auf den verlockend langsam fahrenden Zug aufzuspringen und die Zeichner (und mit ihnen gemeinsam die Zeitung, den Verlag und die Regierung) an den Pranger zu stellen, hätte der Umkehrschluss nicht gelten, die Karikaturen keine politische Frage werden dürfen. Erst durch die teils hilflosen Beschwichtigungsversuche von europäischer Seite ist der Streit zu einem Politikum geworden. Erst durch dieses Schuldeingeständnis hat man den Fundamentalisten die Bühne zum Protest bereitet. Wie wohl hätte man im Nahen und Mittleren Osten reagiert, wenn die Europäer nach den Holocaust-Leugnungen eines Mahmut Ahmadinedschad auf die Straße gegangen wären, Muslime …