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»Design should not dominate people«

Die Ate­li­er-Serie von Braun gehört für mich bis heute zu den schön­sten HiFi-Entwick­­lun­­gen, die es je zu kaufen gab. Gestal­tet wurde sie sein­erzeit — wie so manch­er andere Braun-Klas­sik­er — von Dieter Rams, einem der ein­flussre­ich­sten Design­er des 20. Jahrhun­derts — heutzu­tage vor allem bekan­nt als »Groß­vater des iPhone«. 2009 hat Gestalten.tv mit ihm und Kol­le­gen über seine Arbeit gesprochen, über sein Genie, All­t­ags­ge­gen­stände zu Kul­to­b­jek­ten zu machen, über Ästhetik und über seine Grun­dregeln für gutes Design. Ein schön­er klein­er Film, über den ich heute bei Jason Kot­tke gestolpert bin. Nur dieser eine Satz, »Design should not dom­i­nate peo­ple«, ent­behrt aus dem Mund eines Apple-Design­ers nicht ein­er gewis­sen Ironie.

Der Chaos Blogger Club

Ich gebe zu, ich habe es ziem­lich leicht. Mein Blog besuchen tagtäglich eine Hand voll Leute, manche kom­men wieder, einige kenne ich per­sön­lich. Doch die Zahlen bleiben über­schaubar, und insofern brauche ich mir um die Ver­wal­tung mein­er Kom­mentare keine beson­ders großen Sor­gen zu machen. Ein Spam­fil­ter tren­nt Gut von Böse, und selb­st wenn ein­mal zehn oder mehr Kom­mentare untere­inan­der ste­hen, find­et man sich immer noch recht gut zurecht. Bei anderen Blog­gern, ins­beson­dere bei denen, die in diversen Ran­glis­ten die oberen Plätze ein­nehmen, sieht das schon ganz anders aus, kom­men bei diesen doch leicht ein­mal 20 oder 30, manch­mal sog­ar 100 oder mehr Kom­mentare zusam­men, wenn das The­ma es hergibt. Das freut mich, aber es führt auch zu unnöti­gen Problemen.

»Don’t mention the four!«

»Don’t men­tion the four«, titelt die Sun, wie ich finde, äußerst ele­gant und stellt eine herzzer­reißende Foto­strecke online. Mein Lieblings­bild: Ser­e­na und Dave bei ihrem »World­cup Hon­ey­moon 2010«. By the way: Nie hätte ich eine so faire englis­che Presse erwartet. Kudos to you! Ach ja: Der Boston Globe wid­met der WM sog­ar eine sein­er großar­ti­gen Big-Picture-Strecken.

Kein ctrl+z

Das Ver­hält­nis zwis­chen Blog­gern und Zeitun­gen war und ist nicht immer das beste. Seit einiger Zeit aber hat die FAZ mit ihren Blogs ihren Teil dazu beige­tra­gen, das zu ändern. Eines der Blogs, das von Michael See­mann alias mspro, hat es nun erwis­cht. Es ist gelöscht wor­den, ver­mut­lich, weil sich die FAZ es nicht gefall­en lassen wollte, dass mspro einen Artikel, den die Redak­tion aus bil­drechtlichen Grü­nen offline genom­men hat, ohne Bilder eigen­mächtig wieder ins Netz gestellt hat (mspros Darstel­lun­gen find­et sich hier). Man kann nun darüber stre­it­en, ob das ver­hält­nis­mäßig war, man kann darüber spekulieren, ob hin­ter dem kleinen Eklat Frank Schirrma­ch­er steckt, man kann sich Sor­gen um die Texte machen, in denen See­mann vom Kon­trol­lver­lust im Netz geschrieben hat (und sich freuen, dass sie dank der Errun­gen­schaften des Inter­nets nicht ver­loren sind). Doch das alles ist nur halb so wild, denkt man an die Konsequenzen.

»Soccer is played like Jazz«

Bevor heute nach­mit­tag die USA wieder auf dem Platz ste­hen, eine kurze Erläuterung von John Cleese zum Unter­schied zwis­chen Fußball und Amer­i­can Foot­ball. Und ganz grund­sät­zlich und ein für alle Mal: Abseits, abschließend erk­lärt. The Art of Foot­ball Offside