Author: Trotzendorff

Zruck Z’Haus

Wieder zurück, aus dem Urlaub (von dem es hier bald eine kleine Galerie geben wird) und vor allem auch von der Europameis­ter­schaft der Fahrrad­kuriere in Basel. Glück­wün­sche auf diesem Weg an die neuen Europameis­ter Raphael aus Lau­sanne und Rachel aus Bern. Schweiz­er sind halt flink. Mein Abschnei­den ist da eher nicht der Rede wert, den Urlaub noch in den Knochen hab ich mich nicht grad mit Ruhm bek­leck­ert. Dank für die obi­gen Fotos an den Kol­le­gen Atto, mor­gen hol ich meine Bilder aus dem Labor. Wenn sie was gewor­den sind, gibt’s auch dazu bald mehr. Jet­zt heißt es erst­mal wieder zu Hause ankom­men, etwas für die Mag­is­ter­ar­beit tun und dann wird hier bald wieder nor­mal gebloggt.

Helsinki 27°

Das zumin­d­est sagt wetter.com zurzeit. Und genau dahin, nach Helsin­ki werde ich mich nun für einige Tage zurückziehen. Danach geht es für zwei Wochen weit­er in die Ein­samkeit Kare­liens, in die Nähe von Joen­suu in den wohlver­di­en­ten Urlaub. Ich bring Euch auch was Schönes mit, schicke Fotos vom Kias­­ma-Muse­um und der Felsenkirche »Temp­peli­aukion kirkko«, Touris­ten­tips aus einem der schön­sten Län­der der Welt oder ein paar Seit­en mein­er Mag­is­ter­ar­beit. Einen schö­nen Som­mer Euch allen. Bis zum August, Kiitos ja Näkemiin!

The Bench

Heute abend eröffnet der Bon­ner Kun­stvere­in seine neue Ausstel­lung »The Bench«, die vom Leit­er der St. Galler Neuen Kun­sthalle, Gian­ni Jet­zer kuratiert wor­den ist. Drei Kün­stler, Phoebe Wash­burn, Katarzy­na Józe­fow­icz und Michael Beut­ler zeigen Instal­la­tio­nen über den Raum, die Zeit und das Sehen an sich. Vier Arbeit­en zwis­chen prag­ma­tisch klein­teilig und mon­u­men­tal raum­greifend. Der Titel der Ausstel­lung ist eine Anlehnung an die Bank in Thomas Bern­hards Roman »Alte Meis­ter« im Wiener Kun­sthis­torischen Muse­um, auf die sich jeden zweit­en Tag der Pro­tag­o­nist Reger set­zt, weil er dort so gut denken kann. Im Bon­ner Kun­stvere­in jedoch ist diese Bank nur noch Meta­pher für eine Rezep­tion von Kun­st, die jen­seits von Zeit- und Ver­ständ­nis­druck funk­tion­iert. Sie ste­ht aber auch für die Ein­ladun­gen, die alle drei vertrete­nen Kün­stler aussprechen. Und doch ist keine der Arbeit­en auf Ver­ständ­nis aus, alle ver­nicht­en ihre Botschaften, bevor sie über­mit­telt wer­den kön­nen. Sie wollen einen Moment gener­ieren, in dem wahre, inten­sive Betra­ch­tung möglich wird. Am Ende wird die nicht vorhan­dene Bank erset­zt durch den Sieg des Sehens über das Weit­erge­hen. Eine Ausstel­lung zum Innehalten.

MP3-Geburtstag

MP3, das Musik­for­mat der Jahrtausendwende wird heute 10 Jahre alt. Anstatt mich selb­st zu diesem Geburt­stag in Lobeshym­nen zu erge­hen, greife ich ganz faul auf bere­its Geschriebenes zurück und ver­weise auf den Text von Ste­fan Schmitt, heute erschienen bei der ZEIT mit dem schö­nen Titel Geschenk aus Erlan­gen. Her­zlichen Glückwunsch!

50 Jahre Karman Ghia

Der Kar­mann Ghia, ein­er der beliebtesten und bis heute schön­sten Sport­wa­gen des let­zten Jahrhun­derts hat Geburt­stag. Heute vor 50 Jahren wurde das Coupé von Volk­swa­­gen-Chef Hein­rich Nord­hoff und Wil­helm Kar­mann der Öffentlichkeit vorgestellt. Zwis­chen 1955 und 1974 wur­den ins­ge­samt 443478 VW Kar­mann Ghia in Osnabrück gebaut. Dieses Jubiläum wird ab heute in Georgs­marien­hütte, dem Ort der dama­li­gen Präsen­ta­tion gefeiert. Noch bis Son­ntag find­et dort das Jubiläum­str­e­f­fen statt, das auch einen Blick in die Pri­vat­samm­lung der W. Kar­mann GmbH ermöglicht.