Wenn ich an die Küche meiner Mutter denke, die Küche also, in der ich meine ersten Gerichte gekocht habe, dann denke ich an zwei Dinge besonders gerne zurück: das große Dr.-Oetker-Kochbuch, einen schweren Schinken mit orangefarbenem Plastikeinband, und das Handrührgerät. Viel mehr Hilfsmittel waren nicht nötig, in dem Kochbuch standen so großartige Rezepte wie Toast Hawai drin, mit dem Handrührgerät ließ sich vom Pfannkuchen- bis zum Hefeteig alles nur vorstellbare verrühren und verkneten. Zwei Hilfsmittel, die etliche Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte überstanden haben — ich glaube, das Kochbuch gibt es sogar heute noch. Read More
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Wortkarg die Welt retten
Die USA haben Superman und Captain America, Kanada hat Wolverine, Japan hat Pikachu und Deutschland Kurt »Nightcrawler« Wagner. So gut wie jedes Land hat mindestens einen Superhelden oder eine Superheldin. Doch Finnland? Ging bislang leer aus — lässt man den Weihnachtsmann mal außen vor. Wie unfair! Doch ein Mann will das ändern: Jesse Haaja. Read More
Der Duft von Cool Water und Lederpeitsche
Ich habe jetzt eine App, die mich dazu motivieren soll, jeden Morgen ordentlich zu frühstücken. Oder jeden Sonntag meine Eltern anzurufen. Oder andere wichtige Dinge zu tun. Hauptsache, regelmäßig. Sie passt gut in ein Leben, das geprägt ist von Routinen. Einmal die Woche schneide ich mir die Fingernägel und alle vier Wochen gehe ich zum Friseur. Ich achte darauf, dass meine Schnürsenkel immer ordentlich zugebunden sind, ich trinke viel Tee und wenig Kaffee und alle Nase lang mache ich mal etwas Unvorhergesehenes, damit es nicht allzu spröde zugeht in meinem Leben. Read More
2 x 10: Ein musikalisches Stöckchen
»Immer ran, bedienen Sie sich!« Eine solche Aufforderung lässt man sich doch nicht zweimal sagen. Aus zwei Stöckchen hat Frau Serotonic eins gemacht und über zehn Alben respektive Songs gebloggt, die in ihrem Leben eine besondere Rolle gespielt haben. Einige davon knipsen bei mir Erinnerungen an (Joyride! Stranger Than Fiction! Von hier an blind! Set Down Your Glass!), anderen wiederum Fragezeichen (Chirpy Chirpy Cheep Cheep?! The Power of Good-Bye?!). Read More
Die Sache mit der Waschung
»Deine Jeans steht ja vor Dreck!« An diesen Satz meiner Mutter kann ich mich noch gut erinnern. Er fiel meist, wenn ich gerade aus dem Wald kam oder vom Spielplatz — und er beschreibt ganz gut mein Verhältnis zu diesem Kleidungsstück, das lange ziemlich genau dem entsprach, wofür die Jeans irgendwann mal erfunden worden war: Es war das Verhältnis zu einem Gebrauchsgegenstand. Read More




