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Auf einem Smartphone ist die App »Snapchat« geöffnet

Die Snapchat-Falle

Uns Jour­nal­is­ten muss man ja nur oft genug sagen, irgend­was werde Trend und wenn wir nicht dabei seien, gin­gen wir unter — und schon fan­gen wir an es zu glauben und hek­tisch zu reagieren. 2016 also Snapchat. Doch ist das alles wirk­lich so ein­fach? Und wer­den 2016 wirk­lich alle Medi­en snappen?

Ein Küchentisch mit diversen Kräutern, Gewürzen, einem Holzbrett und einem Mörser von oben aufgenommen

Eine Prise Zukunft

Wenn ich an die Küche mein­er Mut­ter denke, die Küche also, in der ich meine ersten Gerichte gekocht habe, dann denke ich an zwei Dinge beson­ders gerne zurück: das große Dr.-Oetker-Kochbuch, einen schw­eren Schinken mit orange­far­ben­em Plas­tikein­band, und das Han­drührg­erät. Viel mehr Hil­f­s­mit­tel waren nicht nötig, in dem Kochbuch standen so großar­tige Rezepte wie Toast Hawai drin, mit dem Han­drührg­erät ließ sich vom Pfannkuchen- bis zum Hefeteig alles nur vorstell­bare ver­rühren und verkneten. Zwei Hil­f­s­mit­tel, die etliche Jahre, vielle­icht sog­ar Jahrzehnte über­standen haben — ich glaube, das Kochbuch gibt es sog­ar heute noch.

Nahaufnahme eines Lagerfeuers

Der Duft von Cool Water und Lederpeitsche

Ich habe jet­zt eine App, die mich dazu motivieren soll, jeden Mor­gen ordentlich zu früh­stück­en. Oder jeden Son­ntag meine Eltern anzu­rufen. Oder andere wichtige Dinge zu tun. Haupt­sache, regelmäßig. Sie passt gut in ein Leben, das geprägt ist von Rou­ti­nen. Ein­mal die Woche schnei­de ich mir die Fin­gernägel und alle vier Wochen gehe ich zum Friseur. Ich achte darauf, dass meine Schnürsenkel immer ordentlich zuge­bun­den sind, ich trinke viel Tee und wenig Kaf­fee und alle Nase lang mache ich mal etwas Unvorherge­se­henes, damit es nicht allzu spröde zuge­ht in meinem Leben.