All posts tagged: Technology

Nahaufnahme eines Lagerfeuers

Der Duft von Cool Water und Lederpeitsche

Ich habe jet­zt eine App, die mich dazu motivieren soll, jeden Mor­gen ordentlich zu früh­stück­en. Oder jeden Son­ntag meine Eltern anzu­rufen. Oder andere wichtige Dinge zu tun. Haupt­sache, regelmäßig. Sie passt gut in ein Leben, das geprägt ist von Rou­ti­nen. Ein­mal die Woche schnei­de ich mir die Fin­gernägel und alle vier Wochen gehe ich zum Friseur. Ich achte darauf, dass meine Schnürsenkel immer ordentlich zuge­bun­den sind, ich trinke viel Tee und wenig Kaf­fee und alle Nase lang mache ich mal etwas Unvorherge­se­henes, damit es nicht allzu spröde zuge­ht in meinem Leben.

Luftaufnahme einer typischen Holzhaus-Siedlung im Stadtteil »The Mission« in San Francisco

It Must Be a Delightful City

Wie nah Tristesse und Euphorie doch manch­mal beieinan­der liegen. Da draußen vor meinem Fen­ster wird es trüber und käl­ter, vor ein paar Tagen noch hat mich meine Steuer­erk­lärung beschäftigt und in mein­er Time­line regt man sich immer noch darüber auf, dass es jet­zt schon Wei­h­nacht­sar­tikel in den Super­märk­ten gibt. Doch in meinem Postein­gang, da liegt sie — die Mail mit der Buchungs­bestä­ti­gung. 13,3 Kilo­byte Abenteuer.

Nahaufnahme eines Metall-Löffels und von Kaffeebohnen

Coffee on the go oder: Die Espresso-Maschine für die Handtasche

Kaf­fee. Alleine schon das Wort zu schreiben, macht mich glück­lich. Was für ein großar­tiger Rohstoff, was für ein wun­der­volles Getränk — der Duft, der Geschmack, die Vielfalt. Nicht umson­st habe ich gefühlt ein halbes Dutzend Gerätschaften zu Hause, mit denen sich die unter­schiedlich­sten Vari­anten zubere­it­en lassen. Und die Samm­lung wächst.

Nahaufnahme eines iPhones

Vom Glanz der Dinge

Ich habe kein beson­ders gesun­des Ver­hält­nis zu meinem Besitz. Und damit meine ich nicht, dass ich zu viel hätte, dass mich Kon­sum stresst oder unglück­lich macht oder ich immer mehr und immer mehr haben will — oder meinen Besitz radikal reduzieren. Es ist eher ander­srum: Ich bin unge­sund für die Dinge, die ich besitze.

Vögel fliegen am Himmel

Ello? Ello!

Da ist sie wieder, diese Trägheit. Ein neues Soziales Net­zw­erk entste­ht, eins, das es bess­er machen will in Sachen Daten­schutz, das die Nutzer*innen nicht als Pro­dukt sieht. Und die ersten Reak­tio­nen? Sind ernüchternd. »Das wird sich doch eh nicht durch­set­zen.« Oder: »Um damit was zu ver­di­enen, braucht es eine kri­tis­che Masse. Das wird nicht leicht.« Oder: »Viel schwieriger wird es, den Nutzern zu verk­lick­ern, sich über­haupt erst mal anzumelden.« Es ist zum Seufzen.