Author: Trotzendorff

Eine menschenleere Straße im Sonnenschein

Für die Liebe

An manchen Tagen ist das Laufen ein Kampf. Ein Kampf gegen mich selb­st, gegen die müden Beine, das linke Knie, den Abend zuvor, die Hitze, die Kälte, den Regen, die Men­schen, den Tag. Jed­er Meter schmerzt, jed­er Schritt ist bleis­chw­er. Doch an anderen Tagen, an Tagen, an denen die Sonne ger­ade über dem See aufge­ht, an denen Nebelschleier über den Feldern liegen, an denen die Luft klar ist und kühl und der Tag, der vor mir liegt, weit und frei — an solchen Tagen ist das Laufen wie ein Erwachen nach langem Schlaf.

Ein See bei Sonnenuntergang

Wenn ich die Augen schließe

Wenn ich die Augen schließe, höre ich Dich atmen — Dich und den Wind. Ich rolle einen Kiesel unter meinen Füßen, lasse Sand durch die Zehen rieseln und sehe den Möwen zu, wie sie mit den Wolken um die Wette fliegen. Ich höre Dich atmen und habe den Geschmack von Zimt und Kaf­fee auf der Zunge.

Aufnahme eines Kaffeebechers und einer gläsernen Kaffeekanne auf einem Holztisch

Der beste Eiskaffee der Welt? Hier ist das Rezept

Noch ist Som­mer, noch es ist also nicht zu spät für den besten Eiskaf­fee der Welt. Und mit Eiskaf­fee meine ich nicht dieses oft furcht­bare Zeug, das man in den meis­ten Eis­cafés bekommt — mit Vanilleeis und Schlagsahne. Ich meinen einen Eiskaf­fee, der puris­tisch ist und trotz­dem nach Fer­n­weh schmeckt, so ähn­lich wie der Griechis­che Frap­pé — nur eben nicht mit irgendwelchem Kaf­fee, son­dern dem besten, den es für dieses Getränk gibt: dem viet­name­sis­chen »Cà phê phin«.

Ein Laptop, ein Notizblock, ein Handy und eine Tasse Espresso auf einem Holztisch

Bekenntnisse eines Bloggers

Ver­trauen ist für mich der »zen­trale Eckpfeil­er«1 des Inter­nets. Vielle­icht ist es deshalb sin­nvoll, hier gle­ich zu Anfang etwas klarzustellen: Ich has­se Blogs. Ich has­se auch Tage­büch­er. Sie, werte Damen und Her­ren von der NSA, hät­ten das eh bald raus­ge­fun­den, ich weiß, aber meine Leser*innen vielle­icht nicht. Um nun dieses Has­sen etwas einzuord­nen und nicht als zu pauschal ste­hen zu lassen, ein paar erk­lärende Worte.