Author: Trotzendorff

Ein sich schnell drehendes Fahrgeschäft auf einer Kirmes kurz vor Sonnenuntergang

Wenn wir schon nicht fliegen können, sollten wir wenigstens mehr schaukeln

Auf jed­er anständi­gen Kirmes gibt es diese Schaukeln, die wirken wie außer Kon­trolle ger­atene Nick­e­sel. Und auf jed­er anständi­gen Kirmes, auf der ich bis jet­zt gewe­sen bin, habe ich sie links liegen lassen. Durch die Luft gewirbelt wer­den, kopfüber, am besten noch mit ein­er ordentlichen Por­tion Zuck­er­wat­te und Cola im Bauch? Nein. Danke.

Eine weibliche Hand hält eine Pusteblume

10 Dinge, die ich dem Journalismus wünsche

Der Jour­nal­is­mus von heute ist krank, »auf hohem Niveau«. Er ist »im Eimer«, »kor­rupt« und »hochgr­a­dig manip­u­la­tiv«. Er ist »eine Hal­tung«, »die zivil­ste Form des Wider­stands« und »abhängig von seinen Lesern« — seine Zukun­ft ist ein Quiz. Er ist »der beste, den es je gab«. 10 Dinge, die ich dem Jour­nal­is­mus (in Deutsch­land) wünsche.

Auf einem hölzernen Küchenbrett liegen einige Erdbeeren vor einer roten Schale mit Erdbeeren

New Nordic Cuisine oder: Warum die besten Erdbeeren der Welt aus Finnland kommen

Es wäre ver­messen zu behaupten, die Küche Finn­lands sei die beste der Welt, aber ich habe noch in keinem Land so gut gegessen. Dabei kann »gut essen« natür­lich alles Mögliche bedeuten. Das kann eine ein­fache Voisilmäpul­la bei den »Kaf­fee-Schwest­­ern« auf dem Markt sein, ein gegrill­ter Zan­der im 124 Meter über dem See thro­nen­den »Näsin­neu­la« in Tam­pere, das kön­nen die »Sapas« genan­nten finnis­chen Tapas im Juuri sein oder ein Hum­mer-Hot­­dog im winzi­gen Souter­rain des Kaartin.