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Einmal die Treppe rauf

Ganz still und heim­lich habe ich gestern Abend alles in diesem Blog ein Stock­w­erk höher getra­gen. Statt wie bish­er im Unter­verze­ich­nis «blog» find­et sich der ganze Klad­der­a­datsch nun direkt unter www.trotzendorff.de, inklu­sive den RSS-Feeds. Und die, darauf wies mich ein net­ter Kol­lege hin, haben den Umzug anscheinend nicht so gut verkraftet. Zwar wer­den sie seit einiger Zeit von Feed­burn­er ver­wal­tet, und dort habe ich auch schon Laut gegeben, dass sich an der Adresse etwas geän­dert hat, den­noch musste besagter Kol­lege die Dinger von Hand neu laden. An was man nicht alles denken muss. Hier also noch ein­mal die Adressen: Der Umzug bet­rifft natür­lich auch alle Links von außen, wobei über­triebene Hek­tik vielle­icht fehl am Platze wäre. Von kleinen Änderun­gen in der ein oder anderen Blogroll ein­mal abge­se­hen. Die Unan­nehm­lichkeit­en tun mir wirk­lich leid. Aber auch kleine Schön­heit­sko­r­rek­turen fordern eben ihren Tribut.

Postbox — Konkurrenz für Apples Mail.app?

Lange Zeit stand Apples Mail­pro­gramm mit dem sprechen­den Namen «Mail» für mich nicht zur Debat­te. Alleine schon auf­grund der unkom­plizierten Syn­chro­nisierung mit MobileMe nicht. Nun aber gibt es Konkur­renz: Post­box, ein Pro­gramm, das auf Mozil­la basiert und derzeit noch in ein­er Beta-Ver­­sion zum Down­load bere­it­ste­ht. Es gibt so einige Details an Post­box, die mich — nach einem ersten kurzen Test — dur­chaus überzeu­gen kön­nten: Nicht nur, dass Post­box prob­lem­los den MobileMe-Account ein­richtet, die Adressen aus dem Adress­buch ken­nt und optisch min­destens eben­so schlicht und schick ist wie Mail (Mac-Nutzer sind da ja etwas ver­wöh­nt und bek­loppt), nein, es ver­spricht auch einen ganz neuen Umgang mit dem sim­plen The­ma E‑Mails. Auf­bau: Das Pro­gramm­fen­ster ist klas­sisch dreigeteilt, links die Accounts und Ord­ner, rechts oben die Mail-Head­­er und darunter der Mail-Inhalt. Zumin­d­est auf den ersten Blick. Denn links und rechts unten ver­steck­en sich noch zwei Fea­tures, mit denen Post­box glänzen kön­nte: Links die «Favorite Top­ics», Schlag­worte sozusagen, mit denen sich Mails kat­a­l­o­gisieren und sortieren lassen. Rechts der «Inspec­tor», der neben ein­er Suche (Zur Wahl ste­hen Google, Yahoo, Amazon, …

Gefallene Engel

Bei «Ger­many’s Next Top­mod­el» gehört das Fremd­schä­men ja irgend­wie zum guten Ton. Wenn junge, oft recht ansehn­liche Mäd­chen über den Lauf­steg stak­sten und sich von Bruce «Hand­tasche» Dar­nell ob ihrer Grob­mo­torik zusam­men­fal­ten ließen, schmun­zel­ten bis zu sechs Mil­lio­nen Zuschauer daheim auf dem Sofa. Und dass ein Stolper­er sog­ar zu Wel­truhm führen kann, zeigte sich erst zum Jahreswech­sel wieder bei «Din­ner for One». Allerd­ings stolpert Fred­die Frin­ton auch erstaunlich präzise, bei Mod­els hinge­gen scheint die Formel zu gel­ten: Anmut plus Absatzhöhe geteilt durch Ein­schaltquote mal Hei­d­i­fak­tor gle­ich Bums. Oder: Je grazil­er ein Mäd­chen läuft, desto unbe­holfen­er legt es sich lang. Ein klas­sis­ch­er Fall von Schaden­freude? «Es ist die Lust an frem­dem Unglück — und viel mehr als nur eine kleine, ger­ade noch akzep­tierte Bösar­tigkeit», schrieb Katrin Wilkens in der Zeit über dieses Gefühl. «Schaden­freude ist die kleine Schwest­er der Nieder­tra­cht, sie ist ver­wandt mit dem Neid und wird gespeist von dem Min­der­w­er­tigkeits­ge­fühl.» Na was ein Glück, Neid und Min­der­w­er­tigkeits­ge­fühl gegenüber Mod­els kann ich bei mir auss­chließen. Daher schmun­zel ich jet­zt noch ein wenig weit­er — einige …

Sag zum Abschied leise … Ja, was denn?

«Es ist vor­bei: zoomer.de geht bald offline!» — so heißt seit heute, 16:05 Uhr, die Schlagzeile bei zoomer.de. Wirk­lich über­raschend kommt die Nachricht nicht. Das Pro­jekt wurde seit län­gerem schon immer weit­er geschröpft. Zunächst ver­hängte der Mut­terkonz­ern Holtzbrinck ein Werbestopp, worauf die Nutzerzahlen drastisch ein­brachen, dann wurde die Ver­legung der Redak­tio­nen von zoomer.de und tagesspiegel.de unter die Dachmarke Zeit Dig­i­tal verkün­det. Und jet­zt ist Finis. Und es stellen sich doch einige Fra­gen. Die, was mit den Mitar­beit­ern passiert, dürfte nicht die einzige sein. Chefredak­teur Frank Syré hat ja noch rechtzeit­ig das sink­ende Schiff ver­lassen und wird zum 1. März stel­lvertre­tender Chef bei Bild.de. Und der Rest? Nun, durch zoomer.de dürften nicht wenige der Redak­teure Erfahrun­gen gemacht haben, die ihnen zumin­d­est bessere Chan­cen auf dem Arbeits­markt sich­ern als dem Gros der Jour­nal­is­ten dort. Soweit so schlecht, denn auf diesem Markt wer­den Jobs auch nicht ger­ade im Dutzend verteilt.

Nofollow? Och nö …

Wenn ich in die Sta­tis­tik meines Blogs schaue, das ger­ade ein­mal seit gut fünf Monat­en online ist, ergibt sich ein klares Bild: Etwa ein Drit­tel der Kom­mentare sind Spam, als solch­er markiert und damit gelöscht. Zumin­d­est auf den ersten Blick klingt das ein­fach. Doch Wor­press — das CMS, mit dem dieses Blog läuft — lässt mich nicht in jedem Fall entschei­den, was ich für uner­wün­schte Wer­bung halte und was nicht. Die Ver­linkun­gen etwa, die Kom­men­ta­toren hin­ter­lassen, auf ihre oder fremde Web­seit­en, stuft Word­Press automa­tisch selb­st ein und ver­passt ihnen das Attrib­ut «nofol­low». Was das ist? Das zeigt ein kurz­er Auszug aus Wikipedia: Bish­er hat­te ich mich mit dem nofol­low-Attrib­ut noch nicht beschäftigt, ich wusste noch nicht ein­mal, dass es existiert. Und mit meinem Spam bin ich dank ander­er Mit­tel gut zurecht­gekom­men, dafür brauche ich es sich­er nicht. Da lautet eine nahe­liegende Frage doch: Wozu dient dieses Attrib­ut denn dann? Was kön­nte wirk­lich hin­ter nofol­low steck­en? Eine mögliche Antwort bietet no-nofollow.net: Ob das gle­ich schon die ganze Wahrheit ist oder nicht, die Antwort darauf, ob ich …