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Jazzopen 2005

Heute Abend eröffnet Lau­ryn Hill die LBBW Jaz­zopen in Stuttgart auf dem Paris­er Platz. Noch bis zum 16. Juli tre­f­fen sich in der Stadt am Neckar einige der erfol­gre­ich­sten inter­na­tionalen Jaz­zgrößen. Unter Ihnen Al Di Meo­la und James Brown. Ein ganz beson­der Abend dürfte dabei das Konz­ert am Fre­itag sein. Wiederum auf dem Paris­er Platz tre­f­fen sich mit Wolf­gang Haffn­er, Till Brön­ner, Al Di Meo­la und Leonid Agutin gle­ich vier Welt­stars zum OpenAir-Stelldichein.

Istanbul Jazzfestival 2005

Seit heute sind Tick­ets für das 12. Inter­na­tionale Jaz­zfes­ti­val in Istan­bul (06. bis 17. Juli) erhältlich. Im Inter­net kön­nen sie unter anderem unter www.biletix.com bestellt wer­den. High­lights des Pro­gramms sind die Auftritte von Elvis Costel­lo and the Imposters (08.07.), Tori Amos (10.07.) und den Kings of Con­ve­nience (06.07.), aber auch die Nächte im Baby­lonwie mit Café Drech­sler am 06.07. oder der Paris Com­bo am 15.07.

Geschwisterliebe

Da ver­tra­gen sich wohl zwei nicht son­der­lich gut. Netscape 8 und Microsofts Inter­net Explor­er haben ein Prob­lem, und zwar mit der »gemein­sam« genutzten Ren­der­ing-Eng­in­ge. Netscapes Net­zguck­er legt näm­lich bei der Instal­la­tion einen Reg­istry-Schlüs­sel an, der beim IE die Betra­ch­tung von XML-Seit­en lahm­legt. Kein Wun­der, dass der IE das nicht lustig find­et und die bei­den sich ein wenig kabbeln. Zurzeit scheint die einzige Abhil­fe die Dein­stal­la­tion von Netscape und die manuelle Ent­fer­nung des Schlüs­sels zu sein. Aber es gibt auch noch eine sim­plere Lösung …

Fernsehen aus der Butze

Ein neuer Begriff durch­wabert die Medi­en­wel­ten: Unter­schicht­en­fernse­hen. Er stammt aus dem Munde Har­ald Schmidts und beschreibt ein For­mat, von dem sich leicht abgren­zen lässt, wie der Spiegel heute in einem kleinen, feinen Artikel vorzuführen weiß. Denn wer will schon gle­ichge­set­zt wer­den mit den­jeni­gen, die ihre »Stütze am lieb­sten in gas­tronomis­chen Kle­in­st­be­trieben, die ›Uschi’s Bowl­ing-Butze‹ heißen« verk­lop­pen oder im Fernse­hen darüber debat­tieren, wer Schuld am Mis­rat­en der Bla­gen sei? Das alltägliche Sal­badern auf allen Kanälen ist wohl doch eher Sache der Unter­be­lichteten, beziehungsweise Unter­ver­sorgten. Das macht Angst bei den Ver­ant­wortlichen, Sor­genkind sind da die Wer­beein­nah­men. Denn wenn die Wirtschaft davon Wind bekommt, dass die meist­ge­se­henen For­mate… Naja, das kön­nte weit führen, wenn man nur will. Da ist es doch ein­fach­er, und da freuen wir uns mit dem Spiegel, sich her­auszure­den. Die Argu­mente scheinen denkbar ein­fach: »Okay, uns geht’s schlecht, aber wenn wir Arte guck­en, ›Mare‹ abon­nieren und Har­ald Schmidt gut find­en, gehören wir wenig­stens nicht zu diesem dubiosen Gespen­ster­pö­bel­pack da unten.« Wem das zu feige ist, der find­et beim Spiegel auch die Möglichkeit mit zu diskutieren — …

Prix Ars Electronica 2005

Das Fes­ti­val Ars Elec­tron­i­ca Linz hat die diesjähri­gen Preisträger für den Prix Ars Elec­tron­i­cabekan­nt­gegeben. Das The­ma 2005 lautete »Hybrid: Liv­ing in the Para­dox«. Die ersten Preise (Gold­ene Nica) erhal­ten bei dem vom 1. bis zum 6. Sep­tem­ber stat­tfind­en­den Fes­ti­val: Tomek Baginski/Platige Image (Poland) für »Fall­en Art« (Sparte: Com­put­er Animation/Visual Effects) AKSHAYA (India) (Sparte: Dig­i­tal Com­mu­ni­ties) Esther Polak, Ieva Auz­i­na und RIXC — Riga Cen­ter for New Media Cul­ture (Latvia) für »*/MILKproject« (Sparte: Inter­ac­tive Art) Amach­er Maryanne (USA) für »TEO! A son­ic sculp­ture« (Sparte: Dig­i­tal Musics) Ben­jamin Fry, Casey Reas (USA) für »Pro­cess­ing« (Sparte: Net Vision) Markus Such­er (Aus­tria) für »Ren­nacs Stud­ies« (Sparte: u19 — freestyle computing)