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»Je älter die Männer, desto kürzer die Hosen«

»Ui, der Schiri hat nur einen Arm.« — »Wie zeigt der denn dann Gelb-Rot?« // »Das ist der große Nachteil an Singstar: Die Show wird nicht gew­ertet.« // »Ich schätze Udo Jür­gens ja auch sehr. Das liegt aber daran, dass ich ihn ein jahre­lang mit Roland Kaiser ver­wech­selt habe.« // »Je älter die Män­ner, desto kürz­er die Hosen.« // »Legaler Betrug war das nicht.« // »Also wenn die Polizei Dich anhält, musst Du ein­fach mit­spie­len und sagen, ja, ich hab was getrunk­en, aber ich geb Dir zehn Euro, ok?« // »Uäh, der hat ja alles voll angewärmt! Den Stuhl, die Maus …« // »Glauben Sie, ich würde die 27 bestellen, wenn ich wüsste, wie man die 27 ausspricht?« // »Wir hät­ten da ein Bun­despot­pour­ri im Ange­bot.« // »Deine Cola braucht noch einen Moment. Die schäumt noch so.« Das Orig­i­nal dieser Rubrik find­en Sie als »Dialogfet­zen« bei der Gefühlskonserve.

Winzige Bitte für Ursula

Ursu­la. // Du blindes Etwas du! // Blog­ger, mein grün­er Egel. // Unter der Welt immerzu! // Protestiert — du mußt es schreien! // Seht! // Oh her­zlos­es Glück! // Ursu­la du. // Belegt in end­los­er Nacht. // Blog­ger zwis­chen Schreien und Sehen. // Blog­ger heute so böse. Sel­ten etwas mit so viel Freude bedi­ent wie das Poet­ron von Gün­ter Gehl. Grimme-Preis, aber dalli!

Endlich: anständige Cookie-Verwaltung für Safari

Lange habe ich SafariPlus nachge­trauert und mich darüber geärg­ert, dass Safari keine anständi­ge Cook­ie-Ver­wal­­tung mit­bringt. Damit ist jet­zt Schluss, seit dem 12. April gibt es Safari Cook­ies, das auf dem Quell­code von SafariPlus (Cre­a­tive-Com­­mons-Lizenz) und Safari Adblock (inzwis­chen offline) basiert. Voraus­set­zung für Safari Cook­ies ist Mac OS 10.5, am 10. Mai ist Ver­sion 0.6.3 erschienen. Obwohl sich die Cook­ie-Ver­wal­­tung noch in einem sehr frühen Entwick­lungssta­di­um befind­et, scheint sie ordentlich zu funk­tion­ieren, nach einem ersten Test gab es bei mir keine Prob­leme. Das Plu­g­in gibt eine Liste der gespe­icherten Cook­ies aus, von der sich per Hand die uner­wün­scht­en Kekse löschen lassen. Noch kom­fort­abler ist die Ver­wal­tung über eine Cook­ie-Whitelist, die einzel­nen Domains erlaubt, ihre Cook­ies auf dem Rech­n­er abzule­gen. Alle Cook­ies, die nicht auf dieser Liste ste­hen, kön­nen auf Wun­sch gelöscht wer­den, sobald Safari been­det wird, für Fans von Pro­tokollen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Log­file über alle Cook­ie-Aktiv­itäten anle­gen zu lassen. Ich bin begeis­tert. Fast genau­so schön ist übri­gens, dass der Inquisi­tor endlich wieder unter Safari funk­tion­iert (gefun­den in den Kom­mentaren im fscklog).

Das FROH! Magazin sucht Autoren und Gestalter

Im ver­gan­genen Jahr hat das Mag­a­zin-Pro­­jekt FROH! für einiges Auf­se­hen gesorgt, Kai vom Styles­pi­on schrieb über die Aus­gabe, die sich mit dem The­ma Wei­h­nacht­en beschäftigt hat­te, zum Beispiel: «Das Mag­a­zin glänzt mit einem tollen Lay­out, mit wirk­lich tollen Illus­tra­tio­nen, mit Inter­views und Geschicht­en, ganz so, als hätte sich die Redak­tion der brand eins mal eben ein zweites Stand­bein aufge­baut.» Wohl auch auf­grund solch­er Kri­tiken haben die Mach­er sich entschlossen, es nicht bei diesem einen Heft zu belassen, im Herb­st kommt das zweite FROH! Mag­a­zin zum The­ma Wende. Und damit das mehr hergibt, als mein plumpes Sym­bol­fo­to, suchen Chefredak­teur Sebas­t­ian Pranz und Her­aus­ge­ber Michael Schmidt noch kluge Köpfe: Wer dieses «non­prof­it Konzept-Mag­a­zin» vorher noch ein wenig beschnup­pern möchte, kann das unter frohmagazin.de tun, lesens- und lohnenswert ist auch der kleine Text über die Wei­h­­nachts-Aus­­gabe auf jetzt.de. Und wer neugierig ist, aus welch­er Ecke dieses Mag­a­zin eigentlich kommt, sollte einen Blick auf das Köl­ner Moto­­ki-Kollek­­tiv werfen.

X‑Blogger

Nun blogge ich schon einige Jahre mit mehr oder weniger großem Erfolg Vergnü­gen und ent­decke immer noch so vieles, das ich doch noch nicht ent­deckt habe. Zum Beispiel eine «Ini­tia­tive» von Chris­t­ian Fis­ch­er und Pia Drießen aus dem Jahr 2005 (!) — die X‑Blogger (inzwis­chen lei­der offline). Vielle­icht aktueller denn je: Unter­schrieben. «Natür­lich gibt’s auch einen But­ton (But­tons sind wichtig!) zum mit­nehmen und ver­linken. Ist doch klar.» Den (rechts unten) aber musste ich etwas anpassen. Far­blich. Pardon.