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Statistik to go

Google ist böse und wer immer dieser Datenkrake Per­sön­lich­es über­lässt, beschwört damit min­destens seinen eige­nen, ver­mut­lich aber auch den Unter­gang des gesamten Abend­lan­des her­auf. Soviel zur The­o­rie, die ich nicht teile. Ich nutze Googles Ange­bote nicht beson­ders häu­fig, das jedoch eher, weil ich sie kaum brauche und es zudem liebe, selb­st mit ver­schiede­nen Tools herumzus­pie­len. Für Web­site-Sta­tis­tiken, wie sie etwa Google Ana­lyt­ics erstellt, gibt es die Open-Source-Alter­­na­­tive Piwik, die nicht nur kosten­los ist, son­dern auch noch tadel­los funk­tion­iert, voraus­ge­set­zt, man hat einen Serv­er, um sie zu hosten (Wie und warum Piwik eine echte Google-Ana­­lyt­ics-Alter­­na­­tive ist, erk­lärt F!XMBR sehr schön.). Und um nun auch unter­wegs, zumin­d­est als iPhone-Nutzer, seine Sta­tis­tiken abfra­gen zu kön­nen, gibt es seit gestern eine App (inzwis­chen offline), gebaut von Frank Her­rmann alias CodeK­ing und zu haben für den derzeit­i­gen Ein­führung­spreis von 1,59 Euro. Auch diese App funk­tion­iert eben­so intu­itiv wie Piwik selb­st, alles, was man tun muss, um sie zum Laufen zu brin­gen, ist, einen zweit­en Benutzer­ac­count in Piwik anzule­gen, da die App nicht mit dem Admin spie­len will. Unter Umstän­den jedoch …

(Noch) kein TomTom Car Kit für das iPhone

Es klang so ver­lock­end: Das Tom­Tom Car Kit für das iPhone mit­samt Soft­ware für 100 Euro. So sah zumin­d­est das Ange­bot im Apple-Store heute mor­gen aus. Ein paar selt­same Details gab es dann schon, etwa, dass nicht angegeben war, welch­es Karten­ma­te­r­i­al mit­geliefert wer­den sollte, lediglich die Dateigröße von 1,2 GB nan­nte Apple, das aber hätte wohl für Mate­r­i­al aus den USA gesprochen. Und auch der Preis war irgend­wie selt­sam, kostet doch schon die D‑A‑CH-Ver­­sion der Soft­ware 69 Euro.

Tetris is for Sissies

Seien wir doch mal ehrlich: Ver­schiedene Klötzchen inner­halb eines fest­gelegten Rasters ineinan­derzustapeln, ist eigentlich keine große Her­aus­forderung. Ja, gut, es macht Spaß. Mehr aber irgend­wie auch nicht, oder? Trotz­dem ist Tetris eines der erfol­gre­ich­sten Com­put­er­spiele über­haupt gewor­den. Doch es gibt Konkur­renz, zumin­d­est für das iPhone. Zwar nicht so ziel­grup­pe­nun­ab­hängig wie das Orig­i­nal, dafür aber sich­er einen Hap­pen orig­ineller: Kern (App lei­der nicht mehr erhältlich). Die Entwick­ler von For­ma­tion nen­nen es eine «min­i­mal­ist typog­ra­phy expe­ri­ence» und genau das ist es auch. Ziel: Einen fehlen­den Buch­staben möglichst pass­ge­nau in einem Wort platzieren, das, ähn­lich wie die Tetris-Klötzchen, nach unten sinkt. Dabei wer­den die Platzierungs­ge­nauigkeit gemessen und die Punk­te anhand der Schrift­größe errech­net. Bei zu viel Abwe­ichung von der per­fek­ten Lin­ie ver­liert man einen von fünf «lig­a­ture tokens», sind alle Token aufge­braucht, ist man tot. Sozusagen. Wer sich das ein­mal in Echt anschauen will, kann sich entwed­er bei Vimeo die Videode­mo zu Gemüte führen oder das Spiel ein­fach für 79 Cent im App-Store run­ter­laden. Doch Vor­sicht! Es macht abhängig. Und wer das dann irgend­wann gewor­den ist, der kann …

Endlich: anständige Cookie-Verwaltung für Safari

Lange habe ich SafariPlus nachge­trauert und mich darüber geärg­ert, dass Safari keine anständi­ge Cook­ie-Ver­wal­­tung mit­bringt. Damit ist jet­zt Schluss, seit dem 12. April gibt es Safari Cook­ies, das auf dem Quell­code von SafariPlus (Cre­a­tive-Com­­mons-Lizenz) und Safari Adblock (inzwis­chen offline) basiert. Voraus­set­zung für Safari Cook­ies ist Mac OS 10.5, am 10. Mai ist Ver­sion 0.6.3 erschienen. Obwohl sich die Cook­ie-Ver­wal­­tung noch in einem sehr frühen Entwick­lungssta­di­um befind­et, scheint sie ordentlich zu funk­tion­ieren, nach einem ersten Test gab es bei mir keine Prob­leme. Das Plu­g­in gibt eine Liste der gespe­icherten Cook­ies aus, von der sich per Hand die uner­wün­scht­en Kekse löschen lassen. Noch kom­fort­abler ist die Ver­wal­tung über eine Cook­ie-Whitelist, die einzel­nen Domains erlaubt, ihre Cook­ies auf dem Rech­n­er abzule­gen. Alle Cook­ies, die nicht auf dieser Liste ste­hen, kön­nen auf Wun­sch gelöscht wer­den, sobald Safari been­det wird, für Fans von Pro­tokollen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Log­file über alle Cook­ie-Aktiv­itäten anle­gen zu lassen. Ich bin begeis­tert. Fast genau­so schön ist übri­gens, dass der Inquisi­tor endlich wieder unter Safari funk­tion­iert (gefun­den in den Kom­mentaren im fscklog).

Steven Paul Jobs

Es gibt Bilder, deren Geheim­nis ist erst auf den zweit­en Blick erkennbar. Das von Design­er Dylan Roscov­er gemachte Porträt von Apple-Chef Steve Jobs ist eines davon. Roscov­er hat es nicht ein­fach hingepin­selt, er hat es aus Wörtern der Apple-Kam­­pagne «Think Dif­fer­ent» zusam­menge­set­zt. Auf Deviantart schreibt er dazu: «This is a type­­­face-dri­ven design based on the «Here’s to the crazy ones» ad cam­paign from Apple in the 90s, using Mot­ter Tek­tu­ra, Apple Gara­mond, Myr­i­ad, Univers, Gill Sans, and Volk­swa­gen AG Round­ed, fonts present in Apple brand­ing and prod­ucts.» Nicht nur, dass mir die Zeit und vor allem eine gehörige Por­tion Tal­ent und Handw­erk fehlen wür­den, um so etwas zu basteln. Allein schon die Idee macht mich nei­d­los nei­disch. Das Porträt in Orig­i­nal­größe, zum Ganz­ge­nauhin­guck­en, gibt es hier.