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500 Tage Apple

Die gefühlt ersten 400 mein­er bish­er 500 Tage mit Apple habe ich damit ver­bracht, nach der richti­gen Soft­ware zu suchen. Wom­it sur­fen, mailen, Bilder bear­beit­en, twit­tern, lesen, schreiben? Wom­it all die Rou­ti­nen erledi­gen, an die man unter Win­dows gewöh­nt war? Inzwis­chen habe ich für die meis­ten Auf­gaben Favoriten gefun­den. Nicht immer sind diese das Non­plusul­tra, im Laufe der Zeit aber haben sie sich als beste Lösung her­aus­gestellt. Nicht alle Tools sind Free­ware, teuer aber ist keines. Und da zu erwarten ist, dass die Zahl der Umsteiger von Win­dows auf Apple in den kom­menden Jahren stark ansteigen wird (Der umgekehrte Fall jeden­falls … Ach, egal …), hier ein paar Tipps. Ohne Anspruch auf All­ge­me­ingültigeit, Voll­ständigkeit und ohne Gewähr. Meine Lieblinge nach 500 Tagen Apple:

Ein erster Blick auf Safari 4 Public Beta

Pünk­tlich zum let­zten Post hat Apple heute die Pub­lic Beta von Safari 4 zum Down­load bere­it­gestellt. Eine vernün­ftige Lösung für das Ver­wal­ten der Cook­ies bietet auch die neueste Gen­er­a­tion des Browsers noch nicht, dafür aber haben die Entwick­ler einige andere Neuerun­gen in die Weit­er­en­twick­lung gepackt. Und ein erster kurz­er Test macht zumin­d­est Hoff­nung, dass nicht alle dieser Inno­va­tio­nen für die Katz sein kön­nten. Sys­temvo­raus­set­zun­gen: Mac OS X Leop­ard 10.5.6 und das Secu­ri­­ty-Update 2009-001 oder Mac OS X Tiger 10.4.11. Die auf­fäl­lig­ste Verän­derung: Die neue Tableiste. Sie befind­et sich nicht mehr unter­halb der Adress- und Leseze­ichen-Leiste, son­dern «on Top», was es laut Apple ermöglichen soll, Tabs ele­gan­ter zu ver­wal­ten. Zumin­d­est gewöh­nungs­bedürftig, aber platzs­parend. Ich per­sön­lich hätte mir ja gewün­scht, Safari hätte das Umschal­ten zwis­chen den einzel­nen Tabs endlich noch ein wenig intu­itiv­er gemacht (Beispiel­sweise mit ⌘1 für den ersten Tab ⌘2 für den zweit­en, wie man das von Fire­fox ken­nt …), aber diese Tas­tenkom­bi­na­tio­nen aktivieren nach wie vor die jew­eili­gen Lesezeichen.

Plus mal Minus macht Minus

Ich mag Apples Safari, selb­st nach vie­len Ver­suchen mit Opera, Fire­fox, Shi­ira oder Camino bin ich immer wieder zum Haus­brows­er zurück­gekehrt. Eines aber hat Safari bis heute nicht: eine anständi­ge Cook­ie-Ver­wal­­tung. Das, was Apples Brows­er in diesem Bere­ich leis­tet, ist gelinde gesagt eine Frech­heit. Bis zur Mac-OS-Ver­­sion 10.4 und der Safari-3-Beta gab es dafür eine geniale Lösung: Safari Plus. Ein kleines Plu­g­in, mit dem sich nicht nur Cook­ies kom­fort­a­bel ver­wal­ten ließen, son­dern das auch noch einen aus­gereiften Ad-Block­­er mit­brachte. Pro­gram­miert hat­te Safari Plus John Chang, seit Apple jedoch Leop­ard auf den Markt gebracht hat, schweigt er. Sein Blog ist seit Juni 2007 tot, als Rand­no­tiz zu Leop­ard und Safari Plus ste­ht auf der Pro­jek­t­seite seit­dem «under inves­ti­ga­tion». Lange Zeit habe ich beina­he wöchentlich dort vor­beigeschaut, nur, um jedes­mal wieder ent­täuscht zu wer­den. Nun ist es schon pein­lich genug, dass es Apple bish­er nicht gelun­gen ist, seinem Brows­er eine anständi­ge Cook­ie-Ver­wal­­tung mitzugeben. Warum Chang aber die Entwick­lung dieses genialen und äußerst beliebten Plu­g­ins still und heim­lich eingestellt hat, bleibt mir ein eben­so großes Rät­sel. Und ein …

Postbox — Konkurrenz für Apples Mail.app?

Lange Zeit stand Apples Mail­pro­gramm mit dem sprechen­den Namen «Mail» für mich nicht zur Debat­te. Alleine schon auf­grund der unkom­plizierten Syn­chro­nisierung mit MobileMe nicht. Nun aber gibt es Konkur­renz: Post­box, ein Pro­gramm, das auf Mozil­la basiert und derzeit noch in ein­er Beta-Ver­­sion zum Down­load bere­it­ste­ht. Es gibt so einige Details an Post­box, die mich — nach einem ersten kurzen Test — dur­chaus überzeu­gen kön­nten: Nicht nur, dass Post­box prob­lem­los den MobileMe-Account ein­richtet, die Adressen aus dem Adress­buch ken­nt und optisch min­destens eben­so schlicht und schick ist wie Mail (Mac-Nutzer sind da ja etwas ver­wöh­nt und bek­loppt), nein, es ver­spricht auch einen ganz neuen Umgang mit dem sim­plen The­ma E‑Mails. Auf­bau: Das Pro­gramm­fen­ster ist klas­sisch dreigeteilt, links die Accounts und Ord­ner, rechts oben die Mail-Head­­er und darunter der Mail-Inhalt. Zumin­d­est auf den ersten Blick. Denn links und rechts unten ver­steck­en sich noch zwei Fea­tures, mit denen Post­box glänzen kön­nte: Links die «Favorite Top­ics», Schlag­worte sozusagen, mit denen sich Mails kat­a­l­o­gisieren und sortieren lassen. Rechts der «Inspec­tor», der neben ein­er Suche (Zur Wahl ste­hen Google, Yahoo, Amazon, …

Brauchen wir ein iTunes für Nachrichten?

Keine Frage, das Inter­net hat so manche Branche in den ver­gan­genen Jahren mächtig durcheinan­dergewirbelt — allen voran die Musikin­dus­trie. Zunächst von Raubkopier­ern gepiesakt, war es vor allem Apples iTunes-Store, der die Nutzer weltweit dazu brachte, auch für dig­i­tale Musik wieder Geld auf den Tisch zu leg­en. Wie David Carr in der New York Times schreibt, ist das Geschäft der großen Labels zwar um einiges klein­er gewor­den, doch seien sie schließlich immer noch im Geschäft. Auch dank Steve Jobs. In seinem Artikel «Let’s Invent an iTunes for News» schreibt Carr weit­er: «Diejeni­gen von uns, die im Nachricht­engeschäft sind, kön­nen wohl kaum für die Hoff­nung getadelt wer­den, jemand wie er käme des Weges und würde unser Geschäft mit dem sel­ben Trick ruinieren: Indem er die Mil­lio­nen Nutzer, die ihre Nachricht­en jeden Tag umson­st bekom­men, davon überzeugt, dass es Zeit ist, dafür zu zahlen.» Was Carr hier anstößt, ist die lange schwe­lende Debat­te darüber, wie Nachricht­en im Inter­net bezahlt wer­den kön­nen. Dafür zitiert er unter anderem den Telekom­mu­nika­tion­s­an­a­lytik­er Craig Mof­fett mit den Worten, die Ansicht, die enor­men Kosten …