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Der Ein-Tasten-Mac

Gle­ich zwei gute Nachricht­en für die oft von Gerücht­en durcheinan­derge­brachte Apple-Com­­mu­ni­­ty. Nicht nur, dass Steve Jobs keinen Krebs, son­dern nur ein Hor­mon­lei­den hat. Nein, pünk­tlich zur Mac­world Expo hat das Unternehmen aus Cuper­ti­no auch seinen neuesten Coup vorgestellt: den Mac­ti­ni. Mit diesem kle­in­sten Lap­top der Welt dürfte Apple erneut ein Quan­ten­sprung gelun­gen sein. Denn vor allem das rev­o­lu­tionäre Bedi­enkonzept (Ich sage nur: eine Taste, bekan­nt von der Apple-Maus) schlägt andere Anbi­eter um Län­gen. Und wem das noch zu groß ist, für den hat Apple auch noch den Mac­ti­ni Nano im Pro­gramm (bitte vor­spulen bis 1:21). (Update) Für alle, denen einen Taste doch zu wenig ist, kön­nte das Mac­book Wheel die Lösung sein. Eine schicke Idee, mit der Apple schnurstracks in die Pleite marschieren würde. Würde, wohlgemerkt.

Wiiiiiiiiii …!

Von wem Wall‑E gebaut wurde, ist nicht schw­er zu errat­en. Bei jedem Sys­tem­start macht der kleine Schrot­tro­bot­er ein sehr verdächtiges Geräusch. Doch er scheint nicht an Marken gebun­den zu sein, wie diese Wer­bung zeigt. Bis jet­zt fand ich die Wii ja ganz schick, wirk­lich haben wollte ich aber noch keine. Das hat sich ger­ade geändert.

Kevin & Lisa

Lisa war Apples let­ztes Meis­ter­stück (1983–84), bevor die eigentliche Rev­o­lu­tion begann — der Apple Mac­in­tosh. Als ein­er der ersten PCs mit Maus und Betrieb­ssys­tem mit grafis­ch­er Benutze­r­ober­fläche war er eigentlich gut aus­ges­tat­tet, lei­der nur zu teuer (9995 Dol­lar) und daher ein Flopp für Steve Jobs. Ein ziem­lich großer sog­ar, denn die let­zten 2700 Lisas, so schreibt Torsten Bey­er, «hat Apple — und das ist wahrschein­lich einzi­gar­tig in der Geschichte des beman­nten Com­put­er­baus — auf einem Ack­er im Bun­desstaat Utah ver­graben. Was tut man nicht alles, um einen alten Rech­n­er von der Steuer abzuschreiben …» Doch schon damals wusste Apple: «Busi­ness as usu­al isn’t any­more. That’s why we make the most avanced per­son­al com­put­ers in the world. And why soon there’ll be just two kinds of peo­ple: Those who use com­put­ers — and those who use Apple.» Bloß, warum Kevin Kost­ner für diesen Rech­n­er einen Spot gedreht hat, und warum er darin am Tele­fon «Yes, I’ll be home for break­fast» sagen muss, wer­den wir wohl nie erfahren. Aber der Hund ist süß.

Memento mori et MacBook

Wohl kaum jemand, der in den ver­gan­genen Jahren das Mac­Book bere­its als Design-Klas­sik­er beze­ich­net hat, wusste, wie recht er damit hat. Zumin­d­est mit dem «Klas­sik­er». Die Geschichte spricht auch mal wieder dafür, wie gut Apple darin ist, die kleinen Geheimnisse sein­er Fir­mengeschichte für sich zu behal­ten. Das Foto, das wir hier sehen, hat der flickr-User pat­a­p­at aufgenom­men, und zwar im Kun­st­mu­se­um Basel, das Orig­i­nal des 1620 von einem deutschen Meis­ter gemal­ten «Memen­to mori» hängt jedoch im Frank­furter Städel (Inven­tar Nr. 2236). Und es zeigt: Den ersten Entwurf für eben das Stück Com­put­ergeschichte, das heute als Mac­Book bekan­nt ist. 388 Jahre alt! «Sehr tra­di­tionelle und all­ge­mein als über­holt ange­se­hene The­o­rien sahen im Design die reine For­mge­bung von Objek­ten zum Zwecke der ‹Ver­schönerung› und Verbesserung der prak­tis­chen Funk­tion­al­ität», lesen wir bei Wikipedia zum Stich­wort Design. «Ger­adezu tele­ol­o­gisch strebten sie als Endzweck nach ein­er endgülti­gen, nicht mehr zu verbessern­den Form der Dinge, als seien diese nicht stets durch Mate­ri­alien, Tech­nolo­gien, Gebrauch­sweisen, Bedürfnisse und Funk­tio­nen lim­i­tiert und vor­läu­fig. Betont wurde der Vor­bild­charak­ter bes­timmter Entwürfe.» Was auf diesen wohl bis auf …

Back auf Mac

War klar, allzu lange hält es auch das Schnitzel nicht ohne selb­stver­mark­ter­isches Bloggen aus. Und so hat sich der Kol­lege aus dem Bett geschält, sich in sein schön­stes Son­ntagshemd gewor­fen und ist zum näch­sten Gravis-Store gelaufen. Ver­dammt, warum haben alle schon einen Mac, nur ich nicht?! Wo bleibt mein Wei­h­nachts­geld? Na gut, soll mir recht sein, wenig­stens ist so der Schnitzel­teller wieder aufer­standen. Bess­er, schneller, schön­er, infor­ma­tiv­er, leck­er­er und vor allem: In Ver­sion 2! So kriege ich hof­fentlich bald schicke Nachricht­en aus der Heimat (Bes­timmt waren das Schnitzel und Bal­tasar mit Videokriegs­gerät auf Pützchens Markt). In ein­er Woche geht es auch hier wieder ein wenig belebter zu, ist ver­sprochen, denn dann wird das neue Heim in Leipzig bezo­gen, wo es auch die ele­mentaren Zivil­i­sa­tion­skrankheit­en wie Tele­fon, Inter­net und fließen­des Wass­er gibt. Bis dahin Geduld, liebe Leser, sucht Euch einen der ver­gan­genen 245 Beiträge aus, lernt ihn auswendig und macht Euch eine schöne Woche. P.S.: Liebes Schnitzel. Solche hämis­chen Bemerkun­gen wie das mit dem Eingabefeld unter Fire­fox auf Mac… Tsstsstss… Auch noch Salz in die Wun­den streuen …