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Das Pferd von hinten aufgezäumt

Eigentlich ist die Stoßrich­tung in den Medi­en klar. Print goes online, Tageszeitun­gen und Mag­a­zine ver­lagern sich ins Inter­net, die gedruck­ten Aufla­gen sinken. Meis­tens. Ein Pro­jekt aus den USA geht jet­zt aber den umgekehrten Weg und ver­legt ein Print­pro­dukt — gebaut aus Online-Inhal­ten. «The Print­ed Blog» startet heute in Chica­go und San Fran­cis­co, gefüllt wer­den soll die Zeitung mit Blog­beiträ­gen und User Gen­er­at­ed Con­tent aus der jew­eili­gen Region. «Ich habe so viele Tech­niken gese­hen, die online funk­tion­ieren und von denen ich hoffe, dass ich sie auch im Print­bere­ich umset­zen kann», sagte Joshua Karp, Ini­tia­tor des Pro­jek­ts, der New York Times. Und so will er dur­chaus ein biss­chen mit­spie­len im großen Medi­engeschäft. Bish­er haben immer­hin schon 300 Blog­ger dem Print­ed Blog die Genehmi­gung erteilt, ihre Beiträge abzu­druck­en, im Gegen­zug erhal­ten sie Anteile an den Wer­beein­nah­men — wenn es denn welche geben wird. Unter den Autoren sind nicht nur kleine «Betablog­ger», son­dern auch Blog­größen wie etwa «Dai­ly Kos». Zudem kön­nte das Pro­jekt von drei Vorteilen prof­i­tieren. Vorteil eins: Die Anzeigen­preise im Print­bere­ich sind immer noch um einiges höher …

Kratzt Robert Basic an der Dollar-Million?

Heute um 13 Uhr startet hätte Robert Basic die Ver­steigerung seines Blogs auf eBay starten sollen. Einen Start­preis hat er noch nicht bekan­nt gegeben, dafür aber einige inter­es­sante Details, die erah­nen lassen, was es heißt, der Alph­ablog­ger unter den Alph­ablog­gern in Deutsch­land zu sein: «Das Blog hat let­ztes Jahr rund 37.000 Euro an Wer­beein­nah­men verze­ich­net. 30.000 Euro für Direk­t­ban­nerkun­den und 7.000 für Linkverkäufe. […] Traf­fic: Laut Stat­counter waren es let­zten Monat 185.000 Unique Vis­i­tors und 254.000 Page Impres­sions. Auf Jahre­sebene 2008 waren es knapp unter 2,5 Mio UVs und 3,6 Mio PIs. […] RSS-Abon­­nen­ten lt. Feedburner.com: ~16./17.000 (obgle­ich der Counter +35.000 anzeigt, was ein Bug ist imho)» Was daraus für ein Preis resul­tiert? Ich habe keinen blassen Schim­mer. Es gibt Anhalt­spunk­te, wer mag, der kann dem Tool «How Much Is Your Blog Worth?» ver­trauen, das das «Busi­ness Oppor­tu­ni­ties Weblog» anbi­etet. Hier der Ein­fach­heit hal­ber die Zahlen, die laut dessen Berech­nung für die Top-10 der deutschen Blogs gezahlt wer­den müssten (Stand 08.01.2009):

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Kom­men­tarspam in Weblogs scheint eine pri­ma beliebte Werbe­meth­ode zu sein. Das kann man hier, hier oder hier nach­le­sen. Und ich kann auch dur­chaus ver­ste­hen, wenn liebe Men­schen hier für «Ama­teur Top­less Teens» wer­ben wollen — oder für so segen­sre­iche Pro­duk­te wie Via­gra. Das kön­nte man in Rech­nung stellen, reich wer­den, glück­lich sein, Ziel­gruppe hin oder her. Was aber zum Teufel treibt jeman­den an, solche Kom­mentare zu posten: Kein­er der Links funk­tion­iert, und selb­st wenn, würde er nir­gend­wo hin­führen, die angegebene E‑Mail-Adresse ist falsch, inzwis­chen haben sich bei mir dutzende solch­er Kom­mentare ange­sam­melt. Ich muss das ja wahrschein­lich gar nicht ver­ste­hen, ich würde aber so gerne.

Trotzendorff für unterwegs

Keine Frage, das iPhone ist, was das Anzeigen von Web­seit­en ange­ht, eine ziem­lich schicke Sache. Vom fehlen­den Flash vielle­icht mal abge­se­hen. Doch bei mein­er Seite zeigt es Schwächen (Vielle­icht ist es aber auch das Design, was hier oder da noch Fehler hat). Eigentlich wollte ich daher als Näch­stes eine mobile Ver­sion ange­hen, ich hat­te mich schon darauf eingestellt, mich mit Browser­we­ichen und auf das iPhone zugeschnit­te­nen CSS-Dateien rumzuschla­gen (was sich schon nach weni­gen Minuten Recherche als gar nicht so prob­lem­los her­aus­gestellt hat). Ein Zufall­str­e­f­fer aber hat mir diese Mühe jet­zt erspart. Denn für Word­Press gibt es ein Plu­g­in, was mir all die Arbeit — mit Aus­nahme einiger Anpas­sun­gen — abgenom­men hat: WPtouch (Ergeb­nis siehe Bild). Farb- und Menüe­in­stel­lun­gen sowie ein paar weit­ere Details nimmt man im Admin-Menü vor, für alles Weit­ere genü­gen ein paar Hand­griffe in den Plu­g­in-Dateien. Ein Switch ermöglicht dem User den Weg zurück zum «Standard»-Design, allein das wäre eine Sache gewor­den, die mit ein­er Browser­we­iche wohl nicht ohne Weit­eres mach­bar gewe­sen wäre. Zugegeben: Allzu viele Besuch­er haben sich noch nicht mit dem …