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Hey, Mr. Brightkite!

Zugegeben, bei vie­len der Net­zw­erke, Tools und Spiel­ereien, die das Inter­net so her­vorge­bracht hat, habe ich einen zweit­en, manch­mal sog­ar einen drit­ten Blick gebraucht, um den Reiz dahin­ter zu ent­deck­en. Bei twit­ter war das so, bei flickr auch, beim Bloggen sowieso. Vielle­icht habe ich mir nicht genug Zeit genom­men, vielle­icht erschließt sich vieles aber auch erst im Laufe der Zeit. Mal sehen, wir mir das mit Brightkite geht, einem sozialen Net­zw­erk, dass ähn­lich funk­tion­iert wie ein ortsab­hängiges twit­ter und das derzeit noch im Beta-Sta­­tus steckt. «The basic idea is sim­ple. When you’re out and about in the real world, you tell Brightkite where you are by check­ing in at places (you can do this on your phone). Brightkite can then tell you who else is there, who’s been there, what’s hap­pened there, who is near­by etc. Addi­tion­al­ly you can post notes and pho­tos at places that oth­ers near­by will see.» (Aus der FAQ) Derzeit ist die Anmel­dung zu Brightkite nur nach vorheriger Ein­ladung möglich, Patrick Kempf war allerd­ings so nett, mir eine von seinen zu überlassen. …

Alles in schönster Ordnung

Es soll Men­schen geben, die gehen ohne Lis­ten nicht mehr aus dem Haus. Und da geht es nicht nur um Klas­sik­er, die Einkauf­s­liste etwa. Es soll Men­schen geben, die haben für alles Lis­ten, sog­ar für Lis­ten. Vielle­icht sog­ar nach Pri­or­itäten geord­net und zur Not noch eine Prio-Liste für die Prio-Lis­ten. Lange Zeit gab es, wenn ich mich an etwas unbe­d­ingt erin­nern musste, ein pro­bates Mit­tel. Es war preiswert und prak­tisch, sog­ar ästhetisch akzetabel und mobil: Post-Its. Heute aber schreiben Men­schen keine Lis­ten mehr. Sie betreiben Selb­st­man­age­ment. Eigentlich bedeutet das nichts anderes, als sich selb­st in den Arsch zu treten. Das Man­age­ment zu nen­nen, ist clever, denn es klingt mod­ern, effek­tiv, sauber. Und natür­lich kann man das nicht mehr mit Stift und Zettel machen. Also haben find­i­ge Erfind­er Tools erfun­den, die das Mod­ell »Get­ting Things Done« von David Allen für den Selb­st­man­ag­er in die Real­ität umset­zen. Ein­fach gesprochen: Der von seinen Auf­gaben und Ideen über­forderte Men­sch notiert sich alles Wichtige, und ein entsprechen­des Sys­tem stellt für ihn Verknüp­fun­gen und Kon­texte her. Und: Es tritt ihm in …

Unterwegs

Das Leben ist immer woan­ders, einen Häuserblock, eine Hal­testelle, ein Land weit­er. Vielle­icht auch deshalb sind Men­schen so gerne unter­wegs, weil sie ständig suchen. Nach einem Leben. Und da Men­schen ihr Leben derzeit auch noch unheim­lich gerne anderen mit­teilen, ist — ganz pro­saisch gesprochen — das mobile Bloggen so beliebt. Denn so wird diese Suche zum Plot für das eigene Drehbuch, und an diesem Leben da draußen kön­nen plöt­zlich mehr oder weniger viele Fremde teil­haben. Da draußen lauert aber nicht nur das eigene Leben, son­dern auch das Leben von Mil­lio­nen anderen, es lauern Begeg­nun­gen, Geschicht­en, Beobach­tun­gen. Auch für das iPhone, sozusagen die Eier leg­ende Wollmilch­sau des mod­er­nen Men­schen auf Achse, gibt es eine kleine Anwen­dung, die das Bloggen mit­tels Word­Press erlaubt. Und obwohl ich das Platzieren selb­st geschossen­er Fotos in einem Artikel noch nicht hin­bekom­men habe (sie lan­den immer unter dem Artikel und zer­schießen mir mein ohne­hin noch frag­iles Lay­out), bin ich ganz hin und weg. Bis auf Weit­eres gibt es also ein Sym­bol­fo­to für Geschicht­en von unter­wegs, die Hoff­nung auf das näch­ste Update und …