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Glotz nicht. Schüttel Dich!

Um über deutschen Hip-Hop zu sprechen, braucht es keinen Kul­turpes­simis­mus. Es braucht keinen melan­cholis­chen Rück­griff auf die Fan­tastis­chen Vier oder die Jaz­zkan­tine, und es braucht auch keinen moralis­chen Zeigefin­ger, erhoben in Rich­tung Berlin. Um über deutschen Hip-Hop zu sprechen und festzustellen, dass er nicht nur lebt, son­dern auch liebt, genügt ein Blick nach München. Und bevor sie jet­zt anfan­gen zu lachen und wegk­lick­en, lassen Sie sich überre­den weit­erzule­sen und Sie wer­den fest­stellen: Dieser Hip-Hop ver­dreht Köpfe.

Bon week-end!

«Je veux d’l’amour, d’la joie, de la bonne humeur, ce n’est pas votre argent qui f’ra mon bon­heur, moi j’veux crev­er la main sur le coeur. Allons ensem­ble, décou­vrir ma lib­erté, oubliez donc tous vos clichés, bien­v­enue dans ma réal­ité.» Unfass­bar gut, diese Gruppe um Isabelle Gef­froy aka Zaz, und eigentlich wollte ich schon länger mal ein kleines Loblied bloggen, auf Lebens­freude, Früh­lings­ge­füh­le und eine gehörige Por­tion Paris in mein­er Playlist. Einzig: Zeit und Muße fehlen. Wer also mehr wis­sen will, der_die muss sich zur Zeit beque­men, wo Jan Fre­itag einen schö­nen Artikel über den neuen franzö­sis­chen Chan­son geschrieben hat, oder er_sie muss Zaz direkt besuchen, auf zazofficial.com. Schönes Wochenende!

Das musste wohl mal raus

»Dieses Video enthält Con­tent von Sony Music Enter­tain­ment. Es ist in deinem Land nicht mehr ver­füg­bar.« Es gibt wohl kaum jeman­den, dem dieser Satz auf YouTube noch nicht begeg­net ist. Sid, dem Lie­der­ma­ch­er ist jet­zt offen­sichtlich die Hutschnur geplatzt.

10 Artists, 10 Tracks, 10 Videos

Zum 50. Geburt­stag der Doc Martens hat sich Schuh­her­steller Air Wair Inter­na­tion­al etwas Feines ein­fall­en lassen. Er hat zehn Bands gebeten, Cov­­er-Ver­­sio­­nen einzus­pie­len — von Kult-Titeln, die den »Spir­it« der Men­schen wider­spiegeln sollen, die in den ver­gan­genen 50 Jahren Doc Martens getra­gen haben. Zu jedem Stück wer­den mit namhaften Regis­seuren wie Antho­ny Bur­rill oder Matt Dil­more ein Video und ein Mak­ing Of pro­duziert, und jeden dieser Tracks gibt es bei Doc Martens (in lim­i­tiert­er Auflage) zum kosten­losen Down­load (inzwis­chen offline). Sechs Bands haben ihre Pro­jek­te bere­its abgeschlossen, darunter auch The Cin­e­mat­ic Orches­tra mit dem bish­er besten Cov­er von Jeff Buck­leys »Lilac Wine« — da kann Elkie Brooks ein­pack­en. Doch auch die anderen fünf Titel sind äußerst sehens- und vor allem hörenswert umgesetzt.