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Old Spice, New Ideas

Ger­ade heute habe ich sie wieder in mein­er Twit­ter-Time­­line gefun­den, diese Gereiztheit: »Wann kapieren Unternehmen eigentlich mal den Unter­schied zwis­chen Twit­tern und Spam?«, schrieb Scia­razz da und ich kon­nte sie so gut ver­ste­hen. Dabei habe ich aus­gerech­net dieser Tage ein Beispiel für wirk­lich gelun­ge­nes, sog­ar für her­vor­ra­gen­des Social-Media-Mar­ket­ing gese­hen. Zwar von ein­er Fir­ma, die ganz grässlich stink­ende Män­nerpflege­pro­duk­te her­stellt, aber was sol­l’s. Schon im Feb­ru­ar hat­te Old Spice mit dem Werbespot »The Man Your Man Could Smell Like« eigentlich den Vogel abgeschossen. Doch als sei das nicht genug (Bis heute wurde der Clip bei YouTube über 13 Mil­lio­nen Mal gek­lickt), set­zte die Agen­tur des Old-Spice-Her­stellers Proc­ter & Gam­ble, Wieden + Kennedy, ein­fach noch einen oben drauf.

»Soccer is played like Jazz«

Bevor heute nach­mit­tag die USA wieder auf dem Platz ste­hen, eine kurze Erläuterung von John Cleese zum Unter­schied zwis­chen Fußball und Amer­i­can Foot­ball. Und ganz grund­sät­zlich und ein für alle Mal: Abseits, abschließend erk­lärt. The Art of Foot­ball Offside

Das Album des Jahres

Vergessen Sie Lily Allen, vergessen Sie Kylie oder Rihan­na oder Christi­na Aguil­eras »Bion­ic«. Das Pop-Album des Jahres kommt aus Schwe­den, von der 31-Jähri­­gen Robyn, die 2007 mit »With Every Heart­beat« (pro­duziert mit Kleerup) auch in Deutsch­land bekan­nt wurde und im sel­ben Jahr mit »Konichi­wa Bitch­es« einen der ein­flussre­ich­sten Elek­tro-Tracks der ver­gan­genen Jahre lieferte. Heute erscheint mit »Body Talk Pt. 1« eines von drei Mini-Alben, die bis Ende des Jahres geplant sind, 32 Minuten Her­rlichkeit, darauf aus­gelegt zu beein­druck­en, pom­pös­er, melan­cholis­ch­er Pop, der sich augen­zwinkernd mit der Mod­erne auseinan­der­set­zt (»Don’t Fuck­ing Tell Me What To Do«: »My smok­ing is killing me. My diet’s killing me. My heels are killing me. My shop­ping’s killing me«) das Androg­y­ne eben­so feiert wie das Androide (»Fem­bots have feel­ings too«) und der die Tanzfläche als Erlö­sung von Ein­samkeit und Lei­den proklamiert: »Der Club ist kein Ort, den man nur dann besucht, wenn es einem gut geht«, sagt Robyn in einem Inter­view mit jetzt.de. »Auch Trauer, Frust, Wut oder Zorn find­en dort statt, und das hat mich sowohl textlich als auch musikalisch …