Es gibt nur wenige Menschen, auf die ich wirklich neidisch bin. Aber die Kreativität von Stef Calcraft und den Mitarbeitern seiner Agentur Mother London lässt mich blass werden. Allein dieser Name …!
Latest Posts
10 Artists, 10 Tracks, 10 Videos
Zum 50. Geburtstag der Doc Martens hat sich Schuhhersteller Air Wair International etwas Feines einfallen lassen. Er hat zehn Bands gebeten, Cover-Versionen einzuspielen — von Kult-Titeln, die den »Spirit« der Menschen widerspiegeln sollen, die in den vergangenen 50 Jahren Doc Martens getragen haben. Zu jedem Stück werden mit namhaften Regisseuren wie Anthony Burrill oder Matt Dilmore ein Video und ein Making Of produziert, und jeden dieser Tracks gibt es bei Doc Martens (in limitierter Auflage) zum kostenlosen Download (inzwischen offline). Sechs Bands haben ihre Projekte bereits abgeschlossen, darunter auch The Cinematic Orchestra mit dem bisher besten Cover von Jeff Buckleys »Lilac Wine« — da kann Elkie Brooks einpacken. Doch auch die anderen fünf Titel sind äußerst sehens- und vor allem hörenswert umgesetzt. Read More
»Design should not dominate people«
Die Atelier-Serie von Braun gehört für mich bis heute zu den schönsten HiFi-Entwicklungen, die es je zu kaufen gab. Gestaltet wurde sie seinerzeit — wie so mancher andere Braun-Klassiker — von Dieter Rams, einem der einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts — heutzutage vor allem bekannt als »Großvater des iPhone«. 2009 hat Gestalten.tv mit ihm und Kollegen über seine Arbeit gesprochen, über sein Genie, Alltagsgegenstände zu Kultobjekten zu machen, über Ästhetik und über seine Grundregeln für gutes Design. Ein schöner kleiner Film, über den ich heute bei Jason Kottke gestolpert bin. Nur dieser eine Satz, »Design should not dominate people«, entbehrt aus dem Mund eines Apple-Designers nicht einer gewissen Ironie.
Schönes Wochenende!
Ich drück› jetzt den Off-Knopf und geh› in den Park — Kubb spielen und ein Bier trinken.
Old Spice, New Ideas
Gerade heute habe ich sie wieder in meiner Twitter-Timeline gefunden, diese Gereiztheit: »Wann kapieren Unternehmen eigentlich mal den Unterschied zwischen Twittern und Spam?«, schrieb Sciarazz da und ich konnte sie so gut verstehen. Dabei habe ich ausgerechnet dieser Tage ein Beispiel für wirklich gelungenes, sogar für hervorragendes Social-Media-Marketing gesehen. Zwar von einer Firma, die ganz grässlich stinkende Männerpflegeprodukte herstellt, aber was soll’s. Schon im Februar hatte Old Spice mit dem Werbespot »The Man Your Man Could Smell Like« eigentlich den Vogel abgeschossen. Doch als sei das nicht genug (Bis heute wurde der Clip bei YouTube über 13 Millionen Mal geklickt), setzte die Agentur des Old-Spice-Herstellers Procter & Gamble, Wieden + Kennedy, einfach noch einen oben drauf. Read More