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Rut un wiess

Die Kom­bi­na­tion aus Käse und Süßkram ist eines der ersten kuli­nar­ischen Exper­i­mente, an die ich mich erin­nern kann. Kein Wun­der, waren doch in den 80ern etwa der Käseigel aus Gou­da und Wein­trauben oder das Toast Hawaii mit Ananas und Scheiblet­ten echte Klas­sik­er. Später, in Frankre­ich, gab es die Kom­bi­na­tion in Form von Pfir­sichen oder Aprikosen mit Käse, und als ich ver­gan­ge­nes Jahr im Bur­gund den reich­lich stren­gen Epoiss­es mit zuck­er­süßem Lebkuchen pro­biere durfte, glaubte ich, ich sei im Him­mel. Insofern war ich nicht wirk­lich über­rascht beim Gedanken an einen Salat aus Wasser­mel­o­nen und Schaf­skäse. Dass er jedoch so gut sein würde, hat­te ich nicht erwartet. Read More

Der Chaos Blogger Club

Ich gebe zu, ich habe es ziem­lich leicht. Mein Blog besuchen tagtäglich eine Hand voll Leute, manche kom­men wieder, einige kenne ich per­sön­lich. Doch die Zahlen bleiben über­schaubar, und insofern brauche ich mir um die Ver­wal­tung mein­er Kom­mentare keine beson­ders großen Sor­gen zu machen. Ein Spam­fil­ter tren­nt Gut von Böse, und selb­st wenn ein­mal zehn oder mehr Kom­mentare untere­inan­der ste­hen, find­et man sich immer noch recht gut zurecht. Bei anderen Blog­gern, ins­beson­dere bei denen, die in diversen Ran­glis­ten die oberen Plätze ein­nehmen, sieht das schon ganz anders aus, kom­men bei diesen doch leicht ein­mal 20 oder 30, manch­mal sog­ar 100 oder mehr Kom­mentare zusam­men, wenn das The­ma es hergibt. Das freut mich, aber es führt auch zu unnöti­gen Prob­le­men. Read More

Von Küste zu Küste — von Meppen bis Mexico

Seien Sie gewarnt, es fol­gen ein paar All­ge­mein­plätze, und das, obwohl ich es bereuen würde, Sie gle­ich im ersten Absatz wieder zu ver­lieren. Doch was soll man schreiben über einen Mann, der seine Heimat Mep­pen ver­lassen hat, um in Berlin und Paris Design zu studieren, der heute zwis­chen der deutschen, der franzö­sis­chen und der mexikanis­chen Haupt­stadt pen­delt, der nach einem klas­sis­chen Singer-Song­writer-Album mit »Shore To Shore« eine Pop-Elek­tro-Plat­te aufgenom­men hat und das auch noch mit Janne Lounatvuori, einem Finnen? Man muss ihn wohl einen Kos­mopo­liten nen­nen, einen Wel­tenbumm­ler, einen Tausend­sas­sa. All das ist Nor­man Palm und doch wird ihm keine der drei Beschrei­bun­gen wirk­lich gerecht. Nor­man Palm selb­st sagt über sich, er sei ein »Fre­und des Gesamtkunst­werks«. Das kann man so ste­hen lassen. Und bess­er über die Musik sprechen, die der 29-Jährige macht. Read More

»Don’t mention the four!«

»Don’t men­tion the four«, titelt die Sun, wie ich finde, äußerst ele­gant und stellt eine herzzer­reißende Foto­strecke online. Mein Lieblings­bild: Ser­e­na und Dave bei ihrem »World­cup Hon­ey­moon 2010«. By the way: Nie hätte ich eine so faire englis­che Presse erwartet. Kudos to you! Ach ja: Der Boston Globe wid­met der WM sog­ar eine sein­er großar­ti­gen Big-Pic­ture-Streck­en.

»Don’t mention the war!«

Ein Aufeinan­dertr­e­f­fen von Englän­dern und Deutschen. Immer wieder ein Vergnügen.