Bevor heute nachmittag die USA wieder auf dem Platz stehen, eine kurze Erläuterung von John Cleese zum Unterschied zwischen Fußball und American Football. Und ganz grundsätzlich und ein für alle Mal: Abseits, abschließend erklärt.
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Das Album des Jahres
Vergessen Sie Lily Allen, vergessen Sie Kylie oder Rihanna oder Christina Aguileras »Bionic«. Das Pop-Album des Jahres kommt aus Schweden, von der 31-Jährigen Robyn, die 2007 mit »With Every Heartbeat« (produziert mit Kleerup) auch in Deutschland bekannt wurde und im selben Jahr mit »Konichiwa Bitches« einen der einflussreichsten Elektro-Tracks der vergangenen Jahre lieferte. Heute erscheint mit »Body Talk Pt. 1« eines von drei Mini-Alben, die bis Ende des Jahres geplant sind, 32 Minuten Herrlichkeit, darauf ausgelegt zu beeindrucken, pompöser, melancholischer Pop, der sich augenzwinkernd mit der Moderne auseinandersetzt (»Don’t Fucking Tell Me What To Do«: »My smoking is killing me. My diet’s killing me. My heels are killing me. My shopping’s killing me«) das Androgyne ebenso feiert wie das Androide (»Fembots have feelings too«) und der die Tanzfläche als Erlösung von Einsamkeit und Leiden proklamiert: »Der Club ist kein Ort, den man nur dann besucht, wenn es einem gut geht«, sagt Robyn in einem Interview mit jetzt.de. »Auch Trauer, Frust, Wut oder Zorn finden dort statt, und das hat mich sowohl textlich als auch musikalisch stark inspiriert. Sämtliche Extreme sind möglich, und diese Unberechenbarkeit übt für viele Menschen eine ungemeine Faszination aus — mich eingeschlossen. Der Club ist ein eigener kleiner Mikrokosmos.« So wie »Body Talk Pt. 1«. Read More
Die Glücklichen
Die Werbung von Apple, bei all ihrer Schönheit und ihrer perfekten Inszenierung, ist ja schon perfide. Da verkauft dieser Konzern für die Videotelefonie-Funktion seines neuen iPhones doch tatsächlich eine Familie als Vorbild, bei der der Mann als erfolgreicher Ernährer durch die Welt jettet und sein Kind aus Hotelzimmern via FaceTime aufwachsen sieht.
Statistik to go
Google ist böse und wer immer dieser Datenkrake Persönliches überlässt, beschwört damit mindestens seinen eigenen, vermutlich aber auch den Untergang des gesamten Abendlandes herauf. Soviel zur Theorie, die ich nicht teile. Ich nutze Googles Angebote nicht besonders häufig, das jedoch eher, weil ich sie kaum brauche und es zudem liebe, selbst mit verschiedenen Tools herumzuspielen. Für Website-Statistiken, wie sie etwa Google Analytics erstellt, gibt es die Open-Source-Alternative Piwik, die nicht nur kostenlos ist, sondern auch noch tadellos funktioniert, vorausgesetzt, man hat einen Server, um sie zu hosten (Wie und warum Piwik eine echte Google-Analytics-Alternative ist, erklärt F!XMBR sehr schön.). Und um nun auch unterwegs, zumindest als iPhone-Nutzer, seine Statistiken abfragen zu können, gibt es seit gestern eine App (inzwischen offline), gebaut von Frank Herrmann alias CodeKing und zu haben für den derzeitigen Einführungspreis von 1,59 Euro. Auch diese App funktioniert ebenso intuitiv wie Piwik selbst, alles, was man tun muss, um sie zum Laufen zu bringen, ist, einen zweiten Benutzeraccount in Piwik anzulegen, da die App nicht mit dem Admin spielen will. Unter Umständen jedoch kann dieser Schritt zu einer Stolperfalle werden. Wer nämlich dem Zweitnutzer einen Namen mit Großbuchstaben verpasst, wird schnell merken, dass die iPhone-App eine Fehlermeldung ausspuckt. Aber das ist ja einfach zu umgehen. Ein Update mit erweiterten Funktionen, so teilt Hermann auf seiner Internetseite mit, ist übrigens schon in Planung und soll in den kommenden ein bis zwei Wochen veröffentlicht werden.
Mos Dub by Max Tannone
Es ist schwer, mich von HipHop oder Rap zu überzeugen, soviel vorweg. In den meisten Fällen mag ich die Attitüde nicht, oft aber langweilt mich nach einer gewissen Zeit auch der Beat, ganz zu schweigen davon, dass eine Stimme in meinen Ohren schon einiges hergeben muss, um bei minutenlangem Sprechgesang nicht penetrant zu werden. Begeistern konnte ich mich bisher beispielsweise für Künstler wie den gerade verstorbenen Guru, vor allem für sein Projekt «Jazzmatazz», den phänomenalen Busta Rhymes, und wirklich vom Hocker gerissen hat mich vor fünf Jahren der Istanbuler Ceza, der in Fatih Akins «Crossing the Bridge» seine Rap-Salven in die Kamera spucken darf. Doch das alles war, bevor ich Mos Def zum ersten Mal richtig gehört habe, wobei richtig in diesem Fall heißt: auf dem Mash-Up von Max Tannone. Read More