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Twitterhasser

Die Jungs von MegaWhatTV, bekan­nt dafür, wirk­lich alles zu testen, was es an neuen Gad­gets, Gim­micks und tech­nis­chem Schnickschnack gibt, haben ein Video gedreht, das etwas aus der Rei­he tanzt — inhaltlich: «We Hate: Twit­ter». Eine Abrech­nung en gros mit dem von mir so geliebten, von vie­len nicht ver­stande­nen und von manchen anscheinend sog­ar gehas­sten Microblog­ging-Dienst. Großar­tig, wie der Inhalt auch filmisch umge­set­zt wird — schnelle Schnitte, kom­plett ihn Schwarzweiß und mit einem gut aufgelegten Stu­art Miles. Tweet it!

Freies Hasch für Holocaust-Überlebende

Ein kurios­es Video zu einem ern­sten The­ma mit einem selt­samen Beigeschmack. Es stammt von der israelis­chen «Green Leaf Par­ty» («Ale Yarok»), derzeit nicht in der Knes­set vertreten. Die Partei scheint noch am ehesten dafür bekan­nt zu sein, Cannabis legal­isieren zu wollen, in diesem Video fordern sie auch noch, die Droge für Holo­­caust-Über­lebende zugänglich zu machen. Darin sagt ein junger Mann den Satz: «Es ist unsere moralis­che Pflicht, ihnen [den 250.000 Holo­­caust-Über­leben­­den in Israel] zu ermöglichen, den Rest ihres Lebens in Ehre zu leben.» Später fügt ein deut­lich älter­er Herr hinzu: «Für uns, die Holo­­caust-Über­leben­­den, ist es unsere moralis­che Pflicht, es [Cannabis] zu legal­isieren.» Um den Slo­gan unter dem Cannabis-Blatt am Ende des Videos oder die Zwis­chen­ti­tel zu entz­if­fern, reichen meine Hebräisch-Ken­n­t­nisse lei­der nicht aus. Ich bin aber auch so schon ver­wirrt genug.

A Year of Edits

Obwohl es nur um etwas so ratio­nales wie eine Land­karte geht, ein wun­der­schönes Video. Irgend­wie so glob­al-roman­tisch. Das Pro­jekt dahin­ter ist übri­gens eben­falls sehr zu empfehlen: Bei Open­StreetMap han­delt es sich um eine Wiki-Karte, einen Atlas also, der — ähn­lich wie Wikipedia — von den Nutzern edi­tiert wird und dadurch frei und kosten­los ver­füg­bar ist: «Dieses Pro­jekt wurde begonnen, weil so ziem­lich alle Karten, von denen man glaubt, dass sie von jedem für alle Zwecke und kosten­los ver­wend­bar sind, tat­säch­lich aus tech­nis­chen und rechtlichen Grün­den lei­der nur eingeschränkt nutzbar sind. Dadurch wird ver­hin­dert, dass Leute diese Karten in kreativ­er und pro­duk­tiv­er Weise ein­set­zen kön­nen. Open­StreetMap möchte diesem unglück­lichen Zus­tand abhelfen.» Und wer sehen will, wie rasend schnell sich dieses Pro­jekt alleine im Jahr 2008 weit­er­en­twick­elt hat, der schaue sich das Video an. Beein­druck­end. To pro­tect your per­son­al data, your con­nec­tion to Vimeo has been blocked.Click on Load video to unblock Vimeo.By load­ing the video you accept the pri­va­cy pol­i­cy of Vimeo.More infor­ma­tion about Vimeos’s pri­va­cy pol­i­cy can be found here Vimeo.com Pri­va­cy Pol­i­cy. Do not …

Hätte, Wenn und Aber stehen nicht auf dem Platz

Viralen Mar­ket­ing im Todesstern Stuttgart hat sich Dominik Kuhn einen Namen gemacht, jet­zt hat er für den SWR nachgelegt. In «Was wäre, wenn? — Die Welt auf Schwäbisch» mit Malte Arkona. Nun gut, Arkona hätte man für die Sendung nicht gebraucht, die Clips aber sind nach wie vor großar­tig. Die Tagess­chau mit Jan Hofer, die Wei­h­nacht­sansprache der Bun­deskan­z­lerin oder «Oba­ma isch oin­er von ons!». Wem diese kurzen Auss­chnitte nicht genü­gen, der kann sich die gesamte Sendung, die der SWR am 11. Jan­u­ar aus­ges­trahlt hat, auch auf Youtube noch ein­mal anguck­en, in drei Teilen. Zwar mit Malte Arkona, aber den kann man ja vorspulen.