Wort & Tat
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Going home oder: Wieder Mädschenjournalist

Man kön­nte es ein kurzes Vergnü­gen nen­nen, tat­säch­lich aber haben sich die let­zten zehn Monate doch eher wie türkisches Eis in die Länge gezo­gen. Waren also dur­chaus leck­er. Sel­ten in so kurz­er Zeit so viel gel­ernt, gelit­ten, geflucht und ges­taunt. Jet­zt aber ist es auch mal gut, nun müssen Opel, die Rezes­sion und all die Bankman­ag­er dies­seits und jen­seits wieder ohne mich auskom­men. Ich kehre dem Mam­mon den Rück­en und heim in das Medi­en­res­sort. Bald darf ich wieder Abhand­lun­gen und Betra­ch­tun­gen über Geschriebe­nens, Geblog­gtes, Getwit­tertes und Gedreht­es ver­fassen, wozu hat man sowas son­st auch gel­ernt? Und ich dürfte mir das Wörtchen «Medi­en­jour­nal­ist» über mein Blog pin­nen. Das aber dann nicht nur ständig über mir schweben, son­dern auch immer und immer wieder von mein­er inneren Stimme rez­i­tiert zwis­chen linkem und recht­en Schläfen­lap­pen herum­sausen würde. Und da klingt das lei­der wie «Mäd­schen­jour­nal­ist». Soweit hat mich das säch­sis­che Exil schon versaubeutelt.

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2 Comments

  1. Nadine says

    Wenn ich in drei Jahren mit meinem Studi­um fer­tig bin, darf ich mich auch Mäd­schen­jour­nal­ist schimpfen. Das wird ein Spaß!!!

  2. Fein, dann machen wir einen Club auf oder? Also, Club wie in »Club der toten Dichter«, nicht wie in »P1 Club«.

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