Wort & Tat
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Wunschwelten

Zeit­genös­sis­che Kun­st ist nicht immer leichte Kost. Mal trock­en, mal pornographisch, mal skur­ril und so manch­es Mal auch schlicht lang­weilig. Doch tat­säch­lich, und das mag erstaunen, gibt es auch heute noch Roman­tik in der Kun­st, die Sehn­sucht nach einem schöneren oder zumin­d­est anderen Leben. Dass dies gar nicht so sel­ten der Fall ist, beweist die Schirn Kun­sthalle in Frank­furt zurzeit mit ihrer beein­druck­enden Schau »Wun­schwel­ten«. Noch bis zum 28. August stellt sie Kün­stler wie Jus­tine Kur­land mit ihren im wahrsten Sinne merk­würdi­gen und gle­ichzeit­ig intim verträumten Fotografien oder David Thor­pe und seine majestätis­chen und detail­re­ich col­lagierten Land­schaften aus. Utopi­en und Wun­schträume wohin man schaut, manch­mal nah am Kitsch, manch­mal zum Heulen schön. Abso­lut sehenswert!

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