Was ich 2016 (eigentlich nicht mehr) tun darf
2016 ist nicht mehr zu vermeiden, Zeit also, sich auf das vorzubereiten, was da kommt — und auf das, was man vom nächsten Jahr erwartet. Und von sich selbst.
2016 ist nicht mehr zu vermeiden, Zeit also, sich auf das vorzubereiten, was da kommt — und auf das, was man vom nächsten Jahr erwartet. Und von sich selbst.
Als Mark Remy in der September-Ausgabe der Runner’s World über seinen selbst entworfenen Trainings-Plan schrieb, gab es ein Argument, das ich auf Anhieb toll fand — und das überzeugend klang: Eis und Bier seien erlaubt, so Remy — wenn auch nicht am selben Tag. So einen Plan wollte ich auch.
Wenn ich nur wüsste, wie er funktioniert, dieser Weihnachtszauber. Diese Magie, die man Kindern nicht beibringen, die man für sie nicht eigens erfinden muss, die dieser Zeit am Jahresende einfach eingeschrieben ist. »Ist viel geschehn, ward viel versäumt, ruht beides unterm Schnee. Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt — und Wehmut tut halt weh. Warst auch ein Kind, hast selbst gefühlt, wie hold Christbäume blühn. Hast nun den Weihnachtsmann gespielt — und glaubst nicht mehr an ihn.«
Ich habe fast ein ganzes Jahr gebraucht, um diesen Text schreiben zu können. Fast ein Jahr, 35.000 Kilometer und eine Schublade voller Entwürfe. Fast ein ganzes Jahr konnte ich nicht über eine Stadt schreiben, die schon so vielen Menschen den Kopf verdreht hat, eine Stadt, die für manche das heilige Jerusalem der Moderne ist. Sie pilgern hier her, ich habe schon bei ihrem Anblick aus der Ferne ständig blinzeln müssen. Weil diese Stadt blendet. Und weil diese Stadt von einem klebrigen Dunst umgeben ist, der einem die Sinne raubt.
»Wir laufen, deshalb denken wir.« Dieser so einfache wie sinnstiftende Satz steht am Anfang des wohl besten Buchs, das je über das Laufen geschrieben wurde. Na gut, ich muss das sagen, denn ich bin parteiisch, aber dazu später mehr.