Author: Trotzendorff

Von der Feigheit der Leit*

Es scheint, als wären in den let­zten Tagen einige wichtige Dinge an mir vorüber gegan­gen. So zum Beispiel, dass es eini­gen NPD-Poli­tik­ern im Land­kreis Hal­ber­stadt gelun­gen ist, ein Konz­ert des Lie­der­ma­ch­ers Kon­stan­tin Weck­er abzusagen. Aus poli­tis­chen Grün­den — das muss man sich ein­mal auf der Zunge zerge­hen lassen. Die Argu­mente der recht­spop­ulis­tis­chen Partei klin­gen selt­sam bekan­nt. Man wolle (und das wurde wohl zurecht als Dro­hung ver­standen) an der Ver­anstal­tung aktiv teil­nehmen (die unter dem Mot­to »Nazis raus aus dieser Stadt« stand!) und zudem das Recht ein­fordern, zukün­ftig eigene Ver­anstal­tun­gen in der Schu­laula durchzuführen, in der Weck­er sein Konz­ert ver­anstal­ten wollte. Das scheint den Ver­ant­wortlichen doch ein wenig zu heikel gewor­den zu sein, man hat sich schlicht feige geduckt, das Konz­ert fiel aus. Dass so etwas in eini­gen Teilen Ost­deutsch­lands inzwis­chen zur Tage­sor­d­nung gehört, lässt sich übri­gens nach­le­sen, in dem seit August 2005 erhältlichen Buch »Mod­erne Nazis« von Toralf Staud. Es scheint aber auch immer noch einige zu geben, die sich mit solchen Vorkomm­nis­sen nicht abfind­en wollen. Zumin­d­est die Presse reagierte größ­ten­teils mit schar­fer Kri­tik an der …

iBuzzzzzzz …

Soll­ten Ihnen in den näch­sten Tagen in der U‑Bahn oder auf der Straße Men­schen mit kleinen weißen Stöpseln im Ohr auf­fall­en, die selt­sam hin und her wip­pen oder merk­würdig das Gesicht verziehen, kön­nte das an iBuzz liegen. Dabei gibt es doch soviel sin­nvolles Zube­hör für den iPod… Via Blick

Zensur!

Ein Hin­weis in eigen­er Sache: Die The­men, die ich in let­zter Zeit hier zur Diskus­sion stelle, mögen den ein oder anderen Leser aufre­gen. Das sollen sie auch. Für die Auswüchse dieser Aufre­gung ist die Kom­men­tar­funk­tion gedacht und darf freigiebig genutzt wer­den. Hier herrschen jedoch, neben Sitte und Anstand, auch die Gren­zen der Mei­n­ungs­frei­heit. Das bedeutet, dass ich Kom­mentare, die — wie heute anlässlich dieses Artikels geschehen — zu Mord, Ver­fol­gung und Gewalt, gle­ich ob an Einzelper­so­n­en, Grup­pen oder Reli­gio­nen aufrufen, lösche. Bei ver­gle­ich­barem Schwachsinn gilt das übri­gens auch. Wer da Zen­sur schre­it, möge sich das ein oder andere Geset­zbuch zu Hän­den nehmen. Außer­dem wird mir bei solchen wider­lichen Idi­o­tien schlecht und das soll in meinem Blog doch bitte nicht passieren.