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Durchgefavt: Juli–Oktober* (anno 2012)

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Lauf-Apps oder: Warum eierlegende Wollschweine nicht rennen können

Laufen kön­nte der ein­fach­ste und unkom­plizierteste Sport der Welt sein. Eine Lauf­strecke hat jede_r vor der Tür, ein paar Turn­schuhe im Schrank wohl die Meis­ten, also würde es in vie­len Fällen nur die eigene Moti­va­tion brauchen, son­st nichts. Wären da nicht all die Erfahrun­gen, die diejeni­gen, die laufen, schon seit Jahrzehn­ten gemacht haben und machen. So ist es dur­chaus sin­nvoll, über ein hochw­er­tiges paar Schuhe oder sog­ar zwei nachzu­denken, Funk­tion­sklei­dung — ger­ade bei beson­ders kaltem oder heißem Wet­ter — hat sich eben­falls bewährt, und auch das grobe Wis­sen über die eigene Leis­tung beziehungsweise die eige­nen Ziele und den Weg dahin kann nicht schaden. Und genau hier kom­men die vie­len Lauf-Apps ins Spiel, die es mit­tler­weile für das iPhone, Android und manch­mal auch Win­dows Phone gibt. Sie zeich­nen für Läufer_innen Dis­tanz und Tem­po auf, spe­ich­ern die GPS-Dat­en der Strecke und geben meist auch Infor­ma­tio­nen wie den unge­fähren Kalo­rien­ver­brauch und einiges mehr an — einige erlauben sog­ar die Kop­pelung mit einem Pulsmess­er. All das nicht auf dem Niveau von Profigeräten, doch selb­st für ambi­tion­ierte Läufer_innen, die etwa einen Marathon als Ziel haben, dürfte das genü­gen. Plus: Die Musik zum Laufen ist auch gle­ich mit an Bord. Read More

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Men­schen, die pro­fes­sionell Dinge verkaufen, möcht­en damit gerne Geld ver­di­enen. Oder? Zumin­d­est dachte ich das bis gestern, inzwis­chen aber bin ich mir nicht mehr ganz sich­er, ob das auch stimmt. Machen wir es so kurz wie möglich: Neulich bestellte ich ein Ding bei einem pro­fes­sionellen Händler über eines der großen Online-Ver­sand­häuser, die es gibt. Es dauerte keine drei Tage, dann war das Ding, nen­nen wir es von nun an Artikel, bei mir. »Hur­ra!«, notierte meine innere Stimme — und ich sah mich schon eine pos­i­tive Bew­er­tung schreiben. Lei­der jedoch bracht­en es die Umstände mit sich, dass ich den Artikel umtauschen musste, und so bere­it­ete ich eine Retoure mit der entsprechen­den Bitte vor, die auch zwei Tage später beim Händler ein­traf. Nun wurde es kurios. Read More

Trotzendorff fragt, EinsPlus antwortet

Ein Reporter des ARD-Senders Ein­sPlus wurde von sein­er Redak­tion über das Gelände von Rock am Ring geschickt, um zehn Frauen zu find­en, die ihm ihre Brüste zeigen. Das ist, in einem Satz, worüber ich mich vor fünf Wochen aufgeregt habe. Und: Ich habe mir einige Fra­gen gestellt, öffentlich, und ver­sucht, eine offizielle Reak­tion der ARD, des SWR (der Ein­sPlus ver­ant­wortet) oder der Redak­tion zu bekom­men — per E‑Mail, über Twit­ter und über Face­book. Nun hat es geklappt. Gestern schrieb mir Alexan­der von Har­ling, beim SWR Leit­er der Abteilung «Ein­sPlus / Dig­i­tale Pro­jek­te» und somit Pro­gramm­chef des Dig­i­tal-Senders. Er hat mir, wofür ich ihm danke, erlaubt, sein State­ment hier zu veröf­fentlichen. Read More