Menschen, die professionell Dinge verkaufen, möchten damit gerne Geld verdienen. Oder? Zumindest dachte ich das bis gestern, inzwischen aber bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob das auch stimmt. Machen wir es so kurz wie möglich: Neulich bestellte ich ein Ding bei einem professionellen Händler über eines der großen Online-Versandhäuser, die es gibt. Es dauerte keine drei Tage, dann war das Ding, nennen wir es von nun an Artikel, bei mir. »Hurra!«, notierte meine innere Stimme — und ich sah mich schon eine positive Bewertung schreiben. Leider jedoch brachten es die Umstände mit sich, dass ich den Artikel umtauschen musste, und so bereitete ich eine Retoure mit der entsprechenden Bitte vor, die auch zwei Tage später beim Händler eintraf. Nun wurde es kurios. Read More
Latest Posts
Trotzendorff fragt, EinsPlus antwortet
Ein Reporter des ARD-Senders EinsPlus wurde von seiner Redaktion über das Gelände von Rock am Ring geschickt, um zehn Frauen zu finden, die ihm ihre Brüste zeigen. Das ist, in einem Satz, worüber ich mich vor fünf Wochen aufgeregt habe. Und: Ich habe mir einige Fragen gestellt, öffentlich, und versucht, eine offizielle Reaktion der ARD, des SWR (der EinsPlus verantwortet) oder der Redaktion zu bekommen — per E‑Mail, über Twitter und über Facebook. Nun hat es geklappt. Gestern schrieb mir Alexander von Harling, beim SWR Leiter der Abteilung «EinsPlus / Digitale Projekte» und somit Programmchef des Digital-Senders. Er hat mir, wofür ich ihm danke, erlaubt, sein Statement hier zu veröffentlichen. Read More
Durchgefavt: der Juni (anno 2012)
Fav [fav] m Favorites, represented by a small star icon next to a Tweet, are most commonly used when users like a Tweet and wish to save it for later. 1
Kann man Gin wieder einfrieren?
— Major Lifts (@mogelpony) June 30, 2012
Kurze Frage, kann man für Löwensenf auch Katzen nehmen? Oder wird das dann nix?
— Gott in weiß (@DerChirurg) June 30, 2012
https://twitter.com/Kleinodyssee/status/218621822327980032 Read More
Ruhr York is where your heart is!
Nachdem das I‑HEART-RUHR-YORK-Gästebuch — in Form eines ganzen Raumes — bei den Duisburger Akzenten eingeschlagen ist wie eine Bombe, haben wir es ausgestellt und das Spektakel am Donnerstag im LehmbruckMuseum wiederholt. Ein Abend, wie ich ihn lange nicht erlebt habe — bunt, fröhlich, mit toller Musik und vielen witzigen Momenten. Ruhr York is where your heart is!
Danke
Im Alter von 14 Jahren bekam ich — ein Kind des Bildungsbürger_innentums — ein 20-bändiges Lexikon geschenkt, wie so viele andere Kinder, die ich kannte. Bis vor wenigen Jahren stand es in meinem Regal, benutzt aber habe ich es offen gestanden nur selten. Und wahrscheinlich ist das auch ganz gut so, denn sonst wäre mir, wenn der Zufall mitgespielt hätte, auf Seite 261 von Band 5 (Eit-Fle) vielleicht eines Tages dieser Eintrag aufgefallen:
Nun muss ich dazu sagen, dass für mich (gesellschafts)politische Fragen, bis ich 18 war, kaum Bedeutung gehabt haben. Die Rollenverteilung in meiner Familie und meinem näheren Umfeld war bis auf wenige Ausnahmen patriarchalisch geprägt, Feminismus, Gleichberechtigung, Diskriminierung, Rassismus und viele andere für mich heute wichtige Begriffe kamen in meiner Welt lange Jahre nicht vor. Hätte ich damals also auf Seite 261 von Band 5 diese »Feminismus«-Definition gelesen — sie hätte mich wohl abgeschreckt und in allem bestärkt, was bis dahin mein Weltbild ausmachte. Read More