Woher wir uns denn nun wieder kennen würden, fragte uns — als ich vor einigen Jahren auf Facebook die Freundschaftsanfrage einer Bloggerin annahm, die ich bis dahin nur online kannte — eine gemeinsame Freundin. Ihre Antwort war so spontan wie einfach wie schön: »Digital Sympathy«. Seit diesem Tag liebe ich diesen Begriff, er beschreibt wie kein zweiter, dass es Menschen gibt, bei denen die digitalen Spuren genügen, um sie zu schätzen oder zu mögen, um eine Verbindung zu ihnen aufzubauen — das, was sie in ihr Blog schreiben, was sie auf Facebook posten oder wie ihr Avatar aussieht zum Beispiel. Dieses Phänomen gilt für beinahe alle Netzwerke, auf Twitter aber haben die Menschen ganz besonders interessante Verhältnisse untereinander — ja, vielleicht kann man sogar von Beziehungsstrukturen sprechen. Auf den ersten Blick mögen das alles lose Bindungen sein, auf den zweiten aber entdeckt man die Feinheiten. Jede_r auf Twitter spielt in diesem riesigen Netzwerk seine Rolle, und die Meisten gleich mehrere. Da gibt es Cliquen und Pärchen, Dreiecksbeziehungen und Trennungen, da gibt es die unerwiderte Liebe, die Stalker_innen und die Einsamen. Es gibt Alphatiere und Mitläufer_innen, Aktive und Passive, Selbstdarsteller_innen und Zuhörer_innen, es gibt Liebe und Streit, Freundschaft und Hass. Und noch viel mehr. Read More
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Durchgefavt: der April (anno 2012)
»Gleich fliegt hier alles in die Luft!«
Eine meiner liebsten Ausstellungs-Locations — der TURM im Duisburger Innenhafen — wird neu bespielt, und das auch noch mit einer großartig lauten, augenzwinkernden, bösen und leider immer noch aktuellen Installation. Donnerstag ist Eröffnung — es lohnt sich!
Fananzier (Dich) FROH!
Wer hier des Öfteren vorbeischaut, dem dürfte das FROH!-Magazin, eines der besten journalistischen Projekte der vergangenen Jahre, nicht mehr ganz unbekannt sein. Und immerhin geht das Kölner Heft inzwischen auch schon in die achte Runde — ohne großen Verlag im Rücken, ohne Werbung, nur mit guten Ideen, viel Enthusiasmus und einer ordentlichen Portion Mut ausgestattet. Und damit das auch noch ein neuntes, ein zehntes und viele weitere Male funktioniert, brauchen die Macher_innen von FROH! Eure Hilfe: »Bei unserer Sommerausgabe 2012 steht buchstäblich alles auf dem Spiel«, schreiben sie. »Einerseits ist ›Spiel‹ das Thema der neuen Ausgabe, andererseits stehen wir vor großen finanziellen Herausforderungen. Das FROH! Projekt ist nicht werbefinanziert und erwirtschaftet derzeit über die Verkäufe nur einen Teil der entstehenden Kosten. Da FROH! ein junges und gemeinnütziges Projekt ist, sind wir auf den finanziellen Rückenwind von Freunden, Fans und Förderern angewiesen. Viele Menschen spenden in Form von Beiträgen, Illustrationen und ähnlichem ihre Zeit, damit die neue Ausgabe erscheinen kann. An Ideen mangelt es uns nicht, ihr dürft euch auf die nächste Ausgabe freuen. Was uns allerdings fehlt sind 15.000€, um den Druck der Ausgabe #8 möglich zu machen.« Read More
Piss
Ich hab ja schon nicht schlecht gestaunt, als ich beim Stylespion gelesen habe, es soll ein verschollenes Lied einen verschollenen Track von Pantera geben. Und dann noch, wie er schreibt, »aus den Sessions des vielleicht besten Metal Albums ever (Vulgar Display Of Power)«. Seit heute aber ist das Stück nun draußen und auch über iTunes erhältlich, und auch auf der »20th Anniversary Edition« von »Vulgar Display of Power«, die am 15. Mai erscheint, ist es drauf. Das Video zu »Piss« hat Zach Merck zu verantworten, der bisher recht viel für Falling in Reverse und Safety Suit gedreht hat. Naja, ein Klassiker wird es wohl nicht werden. Also — das Video.
