Latest Posts

U1a9In wurvluiklxul

Kom­men­tarspam in Weblogs scheint eine pri­ma beliebte Werbe­meth­ode zu sein. Das kann man hier, hier oder hier nach­le­sen. Und ich kann auch dur­chaus ver­ste­hen, wenn liebe Men­schen hier für «Ama­teur Top­less Teens» wer­ben wollen — oder für so segen­sre­iche Pro­duk­te wie Via­gra. Das kön­nte man in Rech­nung stellen, reich wer­den, glück­lich sein, Ziel­gruppe hin oder her. Was aber zum Teufel treibt jeman­den an, solche Kom­mentare zu posten:

«U1a9In wurvluik­lx­ul, [url=https://kapwklmvybls.com/]kapwklmvybls[/url], [link=https://dystrrmtynsq.com/]dystrrmtynsq [/link], https://lzwsorwabnuo.com/»

Kein­er der Links funk­tion­iert, und selb­st wenn, würde er nir­gend­wo hin­führen, die angegebene E‑Mail-Adresse ist falsch, inzwis­chen haben sich bei mir dutzende solch­er Kom­mentare ange­sam­melt. Ich muss das ja wahrschein­lich gar nicht ver­ste­hen, ich würde aber so gerne.

Angst vor der Überdosis

Seit Wochen freuen sich Kaf­feetrinker über die immer weit­er fal­l­en­den Kaf­feep­reise, ein Pfund kostet derzeit so wenig wie zulet­zt vor drei Jahren. Das passt den Kaf­fee exportieren­den Staat­en über­haupt nicht. Sie wollen das Ange­bot weit­er verknappen.

Nach einem Rück­gang des Kaf­feep­reis­es von 1,31 auf 1,08 Dol­lar pro Pfund will die Organ­i­sa­tion Kaf­fee exportieren­der Staat­en (Ocec) das Ange­bot verk­nap­pen, um den Preis zu sta­bil­isieren. Der Ocec-Präsi­dent und brasil­ian­is­che Land­wirtschaftsmin­is­ter Rein­hold Stephanes sagte gestern, die 14 Mit­glieder der Organ­i­sa­tion seien sich darin einig, die För­der­menge deut­lich zu ver­ringern. Sie kom­men am 17. Dezem­ber in der kolumbis­chen Stadt Carta­ge­na de Indias zusammen.

Wie stark das Kartell den Kaf­fee­hahn zudrehen will, sagte Stephanes nicht. Er sprach aber von ein­er «ern­sten» Maß­nahme und wies darauf hin, dass einige Branchen­beobachter eine Drosselung um bis zu fünf Mil­lio­nen Pfund am Tag angekündigt hät­ten. Ein klares Sig­nal an die Märk­te solle den Preisver­fall stop­pen, sagte Stephanes und fügte hinzu: «Es ist am besten, sie zu über­raschen.» Read More

Jetzt singt er wieder

Wenn Till Brön­ner seine Trompete aus der Hand legt, ist das meist kein gutes Zeichen. Bei anderen Musik­ern bedeutet das: Sie machen eine kleine Pause. Bei dem 36-Jähri­gen Jazzmusik­er aber gibt es noch zwei weit­ere Möglichkeit­en: Er redet — Oder er singt. Genau das aber sind die Momente, mit denen er seinen Jazz zu Fahrstuhlmusik abw­ertet und seine son­st großar­ti­gen Konz­erte zu Plaud­er­run­den, wie man sie von sein­er Rei­he «Talk­ing Jazz» gewohnt ist. Eigentlich hat Brön­ner alleine schon mit Wolf­gang Haffn­er (Schlagzeug) und Dieter Ilg (Bass) zwei Weltk­lasse­musik­er an sein­er Seite, und auch die anderen (Johan Lei­jon­hufvud, Gitarre / Daniel Karls­son, Klavier / Roland Peil, Per­cus­sion), mit denen er derzeit auf Tour ist, machen beim Zuhören ein­fach Spaß. Gestern waren sie auf Sta­tion in der Phil­har­monie in Berlin, und wieder hat Brön­ner quergeschossen. Read More

Man In A Cat

«A sneek pre­view of our film in the mak­ing, ‹All Con­sum­ing Love (Man in a Cat)›. Com­ing out of a cat’s ass near you.» Von Louis Hud­son für Dice Pro­duc­tions aus Birm­ing­ham, die auch schon für so lau­nige Film­chen wie «Count­down», «Don’t Touch» oder «Moon­shame» ver­ant­wortlich waren.

Danke

Vor ein paar Tagen erst habe ich Danke gesagt, unter anderem auch Bar­bara Kam­prad. Was ich zu diesem Zeit­punkt noch nicht wusste: Bar­bara Kam­prad lebt nicht mehr. Schon am 24. Novem­ber erlag sie ein­er lang­wieri­gen Krankheit. Mit 63 Jahren ist sie viel zu früh gestor­ben. Vor diesem Hin­ter­grund wirkt mein Dank gle­ich anders. Zu klein. Deplatziert.

Bar­bara Kam­prad war eine bemerkenswerte Frau, eine tolle Jour­nal­istin und her­vor­ra­gende Autorin. Sie hat sich zeitlebens in der evan­ge­lis­chen Kirche und für den Deutschen Evan­ge­lis­chen Kirchen­tag engagiert und mehrere Büch­er geschrieben. Ihre Kar­riere hat­te sie beim «Berlin­er Telegraf» begonnen, ein­er Tageszeitung, die zwis­chen 1946 und 1972 erschien. Als freie Jour­nal­istin arbeit­ete sie unter anderem für den Sender Freies Berlin, den Kirchen­funk und das Deutsche All­ge­meine Son­ntags­blatt, das inzwis­chen in «Chris­mon» aufge­gan­gen ist.

Für mich war Bar­bara Kam­prad meine erste Chefredak­teurin, als ich mein erstes Prak­tikum beim JS-Mag­a­zin absolvierte, ein­er Monat­szeitschrift der Evan­ge­lis­chen Kirche, die damals noch Qual­ität­sjour­nal­is­mus machte. Mit Reporta­gen, Hin­ter­grund­bericht­en, ser­iös­er Unter­hal­tung. 20 Jahre hat sie dieses Mag­a­zin geleit­et und geprägt. Sie hat mich während mein­er Zeit in Ham­burg begleit­et und unter­stützt, sie hat mich mit zum Michel genom­men, zu Pas­tor Adolph­sen. Sie hat mich nach Han­nover geschickt, zur EKD und zur Cebit, sie hat mich recher­chieren und schreiben lassen, mir gezeigt, was guter Jour­nal­is­mus ist — Vor allem aber hat sie hat meine allerersten Texte abge­druckt. Sie hat mir so manche Tür geöffnet, und jede davon war unendlich wichtig. Alles keine Selb­stver­ständlichkeit­en. Danke.