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Poolga

Das Leben wird schön­er, bunter, ein­fach bess­er. Das Übel: Hin­ter­grund­bilder. Hier dürfte es etwa mit dem iPhone kaum anders sein als mit dem heimis­chen oder mobilen Rech­n­er, der Desk­top tut mit der Zeit in den Augen weh, lang­weilt das Gemüt, ein Tape­ten­wech­sel muss her. Gute Wall­pa­per aber sind sel­ten, die Stan­dards meist nicht lang zu ertra­gen. Zumin­d­est für das iPhone und den iPod Touch schafft Pool­ga jet­zt Abhil­fe. Ein paar Hände voll orig­inieller und handw­erk­lich guter Stücke haben sie schon zusam­men (Die bei­den oben stam­men von Pan­cho Tolchin­sky, die darunter von Rbe­lion), Updates sollen alle paar Tage fol­gen. Und: Alle sind umson­st. Übri­gens: Wer Pool­ga selb­st mit Werken bere­ich­ern möchte, muss auf eine Ein­ladung hoffen.

Via Styles­pi­on

»Change has come to America.« Und sonst?

John McCain hat ver­loren. Nicht nur gegen Barack Oba­ma, nein, gle­ich gegen die ganze «Oba­ma-Bewe­gung», wie Bill Clin­ton das mal genan­nt hat. Nun ist der erste Schwarze Präsi­dent der USA, der wohl mächtig­ste Mann der Welt. Ein Sieg der Bewe­gung, der Per­for­mance, des gelun­genen Auftritts. «Change has come to Amer­i­ca», sagte Oba­ma in sein­er Siegesrede in Chica­go. Doch was wird außer­halb der Staat­en passieren? Dieser Sieg näm­lich dürfte auch ein Sieg sein, der den Umgang mit Ameri­ka für viele Län­der dieser Welt nicht ger­ade ein­fach­er machen wird. Allen voran für die europäis­chen Staaten.

Barack Oba­ma näm­lich ist keine so ein­fache, manch­mal sog­ar berechen­bare Fig­ur wie George W. Bush, vor allem aber keine so ein­fache Fig­ur, wie sie sich manch­er Poli­tik­er wohl gewün­scht haben wird. So recht taugt der gebür­tige Hawai­in­er nicht dazu, sich an ihm zu reiben. Und zum Feind­bild taugt er erst recht nicht, zu smart, zu inspiri­erend, zu clever. Zu schwarz? Nicht wenige dürften sich dieser Tage beim «pos­i­tiv­en Ras­sis­mus» erwis­cht haben. Auch das wird es Oba­ma in Zukun­ft bei harten Entschei­dun­gen wohl kaum leichter machen Im Gegen­teil. Read More

»Sorry, Dad, I voted for Obama«

Die Sorge viel­er kon­ser­v­a­tiv­er Intellek­tueller scheint berechtigt gewe­sen zu sein. Es ist 3:11 Uhr Mit­teleu­ropäis­ch­er Win­terzeit am 5. Novem­ber, der richtige Zeit­punkt für eine Mütze Schlaf. Denn die derzeit­ige Entwick­lung, nach der die Demokrat­en den näch­sten Präsi­den­ten der USA stellen, dürfte sich, so glaube ich, kaum noch ein­mal drehen. Die let­zten Zahlen (Oba­ma zu McCain):

ARD: 175:76
ZDF: 171:40
CNN: 174:49
BBC: 175:76
NBC: 175:70
SkyNews: 144:72
New York Times: 62:8
Wash­ing­ton Times: 81:34
RTL: 174:54
Sat.1/N24: 174:49
NTV: 175:49

Gute Nacht, da draußen, was immer Du sein magst.

Bla-Bla-Blogger

Kri­tik an Blog­gern hat es immer gegeben, es wird sie auch immer geben, inter­es­san­ter­weise aber kommt sie immer von zwei Seit­en: Von Ver­weiger­ern oder den Medi­en. So auch am ver­gan­genen Woch­enende, als die Schweiz­er Son­ntagszeitung mit dem Artikel «Bla-Bla-Blog­ger — Die Rebellen versinken im Mit­tel­maß» mal wieder ver­sucht hat, etwas Staub aufzuwirbeln. Zumin­d­est in der Blo­gosphäre scheint das geklappt zu haben, wie unter anderem die Reak­tion auf medienlese.com zeigt. Die Gegen­wehr von Ron­nie Grob: «Ich glaube, etwas Empörung ist von Leser­seite, von Blog­ger­seite schon ange­bracht, wenn etablierte Medi­en, die viel Geld hin­ter sich haben und behaupten, immer Jour­nal­is­mus zu betreiben, Blödsinn pro­duzieren.» Read More

No Milchschaum today

Wer glaubt, die Jugend lauere da draußen auf den Straßen, Kau­gum­mi kauend und auf den Gehsteig rotzend, der irrt. Und über­haupt, die Jugend lauert nicht, sie «faulen­zt» auch nicht oder «gam­melt rum». Wie lange es wohl her ist, dass ich diese Worte irgend­wo gehört habe? Schöne Worte, aber vom Ausster­ben bedro­ht, seit irgendw­er das «Prokras­tinieren» zum Trend aus­gerufen hat. Schon seit mehreren Jahren scheinen sich zwei Kün­stler damit auseinan­derzuset­zen, ohne vielle­icht je davon gehört zu haben: Markus Muntean und Adi Rosen­blum. Noch bis zum 1. Feb­ru­ar wid­met ihnen die Samm­lung Essl in Klosterneuburg bei Wien die Ausstel­lung «Between what was and what might be» mit teils eigens für diesen Anlass ent­stande­nen Gemälden sowie den Fil­men «Shround» und «Run», zweit­er­er eine Welt­premiere. Eine Ausstel­lung auch über die Jugend. Read More