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Kratzt Robert Basic an der Dollar-Million?

Heute um 13 Uhr startet hätte Robert Basic die Ver­steigerung seines Blogs auf eBay starten sollen. Einen Start­preis hat er noch nicht bekan­nt gegeben, dafür aber einige inter­es­sante Details, die erah­nen lassen, was es heißt, der Alph­ablog­ger unter den Alph­ablog­gern in Deutsch­land zu sein: «Das Blog hat let­ztes Jahr rund 37.000 Euro an Wer­beein­nah­men verze­ich­net. 30.000 Euro für Direk­t­ban­nerkun­den und 7.000 für Linkverkäufe. […] Traf­fic: Laut Stat­counter waren es let­zten Monat 185.000 Unique Vis­i­tors und 254.000 Page Impres­sions. Auf Jahre­sebene 2008 waren es knapp unter 2,5 Mio UVs und 3,6 Mio PIs. […] RSS-Abon­­nen­ten lt. Feedburner.com: ~16./17.000 (obgle­ich der Counter +35.000 anzeigt, was ein Bug ist imho)» Was daraus für ein Preis resul­tiert? Ich habe keinen blassen Schim­mer. Es gibt Anhalt­spunk­te, wer mag, der kann dem Tool «How Much Is Your Blog Worth?» ver­trauen, das das «Busi­ness Oppor­tu­ni­ties Weblog» anbi­etet. Hier der Ein­fach­heit hal­ber die Zahlen, die laut dessen Berech­nung für die Top-10 der deutschen Blogs gezahlt wer­den müssten (Stand 08.01.2009):

Der Ein-Tasten-Mac

Gle­ich zwei gute Nachricht­en für die oft von Gerücht­en durcheinan­derge­brachte Apple-Com­­mu­ni­­ty. Nicht nur, dass Steve Jobs keinen Krebs, son­dern nur ein Hor­mon­lei­den hat. Nein, pünk­tlich zur Mac­world Expo hat das Unternehmen aus Cuper­ti­no auch seinen neuesten Coup vorgestellt: den Mac­ti­ni. Mit diesem kle­in­sten Lap­top der Welt dürfte Apple erneut ein Quan­ten­sprung gelun­gen sein. Denn vor allem das rev­o­lu­tionäre Bedi­enkonzept (Ich sage nur: eine Taste, bekan­nt von der Apple-Maus) schlägt andere Anbi­eter um Län­gen. Und wem das noch zu groß ist, für den hat Apple auch noch den Mac­ti­ni Nano im Pro­gramm (bitte vor­spulen bis 1:21). (Update) Für alle, denen einen Taste doch zu wenig ist, kön­nte das Mac­book Wheel die Lösung sein. Eine schicke Idee, mit der Apple schnurstracks in die Pleite marschieren würde. Würde, wohlgemerkt.

Wiiiiiiiiii …!

Von wem Wall‑E gebaut wurde, ist nicht schw­er zu errat­en. Bei jedem Sys­tem­start macht der kleine Schrot­tro­bot­er ein sehr verdächtiges Geräusch. Doch er scheint nicht an Marken gebun­den zu sein, wie diese Wer­bung zeigt. Bis jet­zt fand ich die Wii ja ganz schick, wirk­lich haben wollte ich aber noch keine. Das hat sich ger­ade geändert.

Skål!

«Din­ner for One» ist die am häu­fig­sten wieder­holte Sendung im deutschen Fernse­hen, jedes Jahr zu Sil­vester läuft sie gle­ich mehrfach auf allen möglichen Sendern und gehört für viele Fam­i­lien zum fes­ten Rit­u­al. Laut Wikipedia lief der Sketch am 31. Dezem­ber vor sechs Jahren noch 200 Minuten, im let­zten Jahr waren es schon 300. Bei ein­er Länge von 18 Minuten ergibt das 16,6 Ausstrahlun­gen. Irgen­dein Sender muss also unter­wegs abge­brochen haben, genau nach zwei Drit­teln. Oder diese Sta­tis­tik bein­hal­tet auch die Schweiz­er Ver­sion (die einzige übri­gens, die sich auf YouTube find­et) ohne Tis­chdecke und um sieben Minuten gekürzt. Wer nun in diesem Jahr keine Zeit, keine Lust oder keinen Fernse­her hat, kann sich dort aber auch eine neue Vari­ante des Klas­sik­ers anschauen: eine Lego-Stop-Motion-Ver­­sion inklu­sive neuer Ver­to­nung. Geschaf­fen hat den genialen Streifen das Team von Brick­Movies, zwar haben sie den Film auf ganze 8:42 Minuten eingedampft, das macht ihn allerd­ings kaum weniger sehenswert. Und so wün­sche auch ich mit diesem kleinen Video einen gepflegten Über­gang in das neue Jahr volle Tassen und eine pri­ma Sause heute …

Wenn Tote twittern

Es gibt so einige Twit­ter-User, bei denen ich nicht sich­er bin, wer wirk­lich dahin­ter steckt. Es gibt so ein­deutige Fälle wie den @fakesaschalobo (»Weniger bess­er als das Orig­i­nal, also immer noch gut.«), doch auch bei den anderen großen und kleinen Sternchen sind gefühlte 90 Prozent wohl nicht echt, egal, ob Poli­tik­er, Schaus­piel­er oder Musik­er. Was sich aber jet­zt jemand hat ein­fall­en lassen, ist clever. Fünf Twit­ter­er tun gar nicht erst so, als ob, son­dern spie­len gle­ich die fik­tiv­en Charak­tere der Serie «Push­ing Daisies». Ange­fan­gen hat alles damit, dass mir plöt­zlich Char­lotte Charles alias @deadgirlchuck fol­gte, danach ging alles ganz schnell. Inner­halb weniger Stun­den kamen Emer­son Cod (@emersoncod), Olive Snook (@ittybittyolive), Ned Piemak­er (@nedthepiemaker) und schließlich sog­ar Dig­by (@deaddogdigby) dazu, der nicht nur tot ist, son­dern auch noch ein Hund (Zur Erin­nerung: In der Serie geht es um Ned, der Tote durch eine Berührung wieder zum Leben erweck­en kann, was er nicht nur mit Char­lotte, son­dern eben auch mit Dig­by getan hat). Langsam ging mir ein Licht auf, einige Tweets mit dem Hash­tag #push­ing­daisies hat­ten mir diese …