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iKuschelei™

Es wird hof­fentlich nicht mehr allzu lange dauern, dann bevölk­ert ein klein­er Fre­und namens iPod mein Leben. Aber auch dieser possier­liche Geselle soll natür­lich nicht nur Kon­takt mit Men­schen, geschweige denn Com­put­ern haben, son­dern sich ab und an auch mal so richtig ausleben dür­fen. Und so ent­decke ich heute die Lösung dieses ver­meintlichen Dilem­mas: iCop­u­late™. Ein klein­er Gum­mir­ing, der — ein­mal mit der mit­geliefer­ten iLube© eingeschmiert, für die Zweisamkeit eines iPod-Pärchens sorgt. Ob es dann auch zum Aus­tausch kommt, darf man get­rost den bei­den über­lassen. Ich starte also jet­zt schon ein­mal den Aufruf zum iPod-Verkup­peln, man kön­nte sich zum Kaf­fekränzchen oder auf der Minigolf­bahn tre­f­fen, während­dessen sich die jew­eili­gen iPods in ein nahegele­genes Gebüsch verziehen dür­fen. Klas­sis­ches Freizeitvergnü­gen für schlappe 69.69$. Frei­willige vor …!

Stirb, Harry. Stirb!

Hat­ty Pot­ter soll ster­ben, im siebten Band, zumin­d­est meldet das der »Dai­ly Mir­ror«. Was in der einge­fleis­cht­en Fange­meinde für einen Auf­schrei sorgt — schließlich musste man schon den Tod so geliebter Men­schen wie Sir­ius Black oder Albus Dum­b­le­dore verkraften — erweist sich auf den zweit­en Blick wohl eher als cle­vere Mar­ket­ingstrate­gie. Eröffnet doch nur Har­rys Tod die Möglichkeit, eine zweite Serie schick­er Büch­er zu schreiben. Im Jen­seits, vere­int mit den Eltern und seinen Lieb­sten (wo sich natür­lich auch Lord Volde­mort wieder rumtreiben wird) näm­lich kann der Jung­magi­er dann neue Aben­teuer erleben. Die Brüder Löwen­herz lassen grüßen. Welch schau­rige Vorstel­lung, Har­ry Pot­ter doomed, inmit­ten von Untoten und engels­gle­ichen Gestal­ten, im neuer­lichen Kampf gegen das Böse, nur eben unsterblich. Nun aber genug mit den Gruselmärchen, bestätigt ist bis dato noch nichts. Und bis jet­zt zumin­d­est lebt der gute Har­ry ja noch.

Hanns Dieter Hüsch ist tot

Hanns Dieter Hüsch ist gestor­ben. Let­zte Nacht erlag der 80-jährige Kabaret­tist in seinem Haus bei Köln den Fol­gen ein­er Kreb­serkrankung und eines Schla­gan­falls. Er war über Jahrzehnte ein­er der wichtig­sten Unter­hal­ter des Lan­des, bekan­nt als »Schwarzes Schaf vom Nieder­rhein«. Er gewann den Deutschen Kleinkun­st­preis und war Träger des Großen Ver­di­en­stkreuzes der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land. Was bleibt, ist die Erin­nerung an seinen sym­pa­this­chen Humor und sein WDR-Marken­ze­ichen: »Na, wie is et denn? Gut? Haupt­sache, sach ich immer!«

Das gibt zu denken

Neulich im Chat: Weit­ere unfass­bare Beispiele für die Umgangs­for­men der Inter­net-Gen­er­a­­tion find­en sich unter german-bash.org. Von heit­erem Müt­ter-Beschimpfen bis zur Diskus­sion darüber, ob Män­ner Lin­ux ähneln und Frauen MacOS. Wahnsinn … Trotzen­dorffs Lieb­ster kommt gle­ich hier:

Wo warst Du?

Das Vorurteil des prü­den, lang­weili­gen Amerikan­ers hält sich hart­näck­ig in unseren Köpfen. Aber denkste! Was Mer­lin Bron­ques auf seinen Streifzü­gen durch die Nächte von Los Ange­les oder New York vor die Linse bekommt, sieht alles andere als zum Gäh­nen aus. Durchgek­nallte Transen, knutschende Massen, skur­rile Charak­tere und — nur hier und dort — ein wenig Exhi­bi­tion­is­mus. Alles verse­hen mit einem großen Ätsch-Bätsch in Form der Frage »where were you last night?«. Kein Wun­der, han­delt es sich bei den abgelichteten Ereignis­sen um solch illus­tre Ver­anstal­tun­gen wie die Release-Par­­ty des Hard­­core-Streifens »Joanna’s Angels«. Durch­weg sehenswerte Fotos hat Mer­lin da zus­tande gebracht. Und ein Blick über den Teller­rand hat ja noch nie­man­dem geschadet. Aber… Wo war ich eigentlich let­zte Nacht?!