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Das Pferd von hinten aufgezäumt

Eigentlich ist die Stoßrich­tung in den Medi­en klar. Print goes online, Tageszeitun­gen und Mag­a­zine ver­lagern sich ins Inter­net, die gedruck­ten Aufla­gen sinken. Meis­tens. Ein Pro­jekt aus den USA geht jet­zt aber den umgekehrten Weg und ver­legt ein Print­pro­dukt — gebaut aus Online-Inhal­ten. «The Print­ed Blog» startet heute in Chica­go und San Fran­cis­co, gefüllt wer­den soll die Zeitung mit Blog­beiträ­gen und User Gen­er­at­ed Con­tent aus der jew­eili­gen Region. «Ich habe so viele Tech­niken gese­hen, die online funk­tion­ieren und von denen ich hoffe, dass ich sie auch im Print­bere­ich umset­zen kann», sagte Joshua Karp, Ini­tia­tor des Pro­jek­ts, der New York Times. Und so will er dur­chaus ein biss­chen mit­spie­len im großen Medi­engeschäft. Bish­er haben immer­hin schon 300 Blog­ger dem Print­ed Blog die Genehmi­gung erteilt, ihre Beiträge abzu­druck­en, im Gegen­zug erhal­ten sie Anteile an den Wer­beein­nah­men — wenn es denn welche geben wird. Unter den Autoren sind nicht nur kleine «Betablog­ger», son­dern auch Blog­größen wie etwa «Dai­ly Kos». Zudem kön­nte das Pro­jekt von drei Vorteilen prof­i­tieren. Vorteil eins: Die Anzeigen­preise im Print­bere­ich sind immer noch um einiges höher …

Deutsche Tweets

Nein, das ist kein Pro­jekt der NPD zur Befreiung von Twit­ter­land. Das Ganze ist ein­fach­er und vielle­icht mit Sicher­heit auch sin­nvoller. Worum es geht? «Da der über­wiegende Teil aller Tweets in den USA ver­fasst wird (etwa 40 mal soviel wie in Deutsch­land — Stand April 2008) gehen deutsche The­men in den üblichen Trend-Tools lei­der völ­lig unter. The­men wie #twit­ter­lesung oder #tatort tauchen daher nie auf, obwohl sie regelmäßig für eine bes­timmte, kurze Zeit DAS The­ma der deutschen Tweets sind. Um also diese The­men zu find­en, kam die Idee für deutschetweets auf.» Und wie funk­tion­iert das? Min­destens eben­so ein­fach: «Da twit­ter lei­der kein Sprach­fea­ture hat, kann man nicht automa­tisch nach Tweets in ein­er bes­timmten Sprache fil­tern. Daher musste ein klein­er Umweg helfen: Nur deutschen Twit­ter­ern (?) fol­gen. @deutschetweets fol­gt den Twit­ter-Accounts deren Tweets (über­wiegend) in Deutsch ver­fasst wer­den. Regelmäßig (momen­tan alle 2 Minuten) wer­den deren Tweets ein­ge­le­sen und analysiert. Häu­fige Wörter ohne Infor­ma­tion­s­ge­halt, wie etwa «und», «ich» usw., wer­den her­aus­ge­filtert. Bei den übri­gen Worten wird gezählt, wie oft diese zulet­zt vorgekom­men sind und so ein Ranking …

Star Wars Yoga

Star Wars Yoga. Emp­foh­lene Übun­gen: «Saber One», «Speed­er Bike» und — hier im Bild zu sehen — der «Tie Fight­er Advanced». Nichts für Anfänger. Vor allem aber soll­ten Inter­essierte ganz vorne anfan­gen, um wirk­lich alles zu ver­ste­hen. Denn eigentlich geht es um die Zukun­ft von LucasFilm.

Die Antwort ist doch nicht 42

Erst kür­zlich habe ich zum The­ma Twit­ter 140 Fra­gen zusam­menge­sucht, ohne jemals zu hof­fen, darauf auch nur annäh­ernd 140 Reak­tio­nen zu erhal­ten. Doch Deik­itschi hat sich nicht nur die Mühe gemacht, alle Fra­gen durchzule­sen, son­dern sie auch gle­ich noch beant­wortet. Alle. Und anders, als Miri­am gemut­maßt hat, ist keine der Antworten 42.

A Year of Edits

Obwohl es nur um etwas so ratio­nales wie eine Land­karte geht, ein wun­der­schönes Video. Irgend­wie so glob­al-roman­tisch. Das Pro­jekt dahin­ter ist übri­gens eben­falls sehr zu empfehlen: Bei Open­StreetMap han­delt es sich um eine Wiki-Karte, einen Atlas also, der — ähn­lich wie Wikipedia — von den Nutzern edi­tiert wird und dadurch frei und kosten­los ver­füg­bar ist: «Dieses Pro­jekt wurde begonnen, weil so ziem­lich alle Karten, von denen man glaubt, dass sie von jedem für alle Zwecke und kosten­los ver­wend­bar sind, tat­säch­lich aus tech­nis­chen und rechtlichen Grün­den lei­der nur eingeschränkt nutzbar sind. Dadurch wird ver­hin­dert, dass Leute diese Karten in kreativ­er und pro­duk­tiv­er Weise ein­set­zen kön­nen. Open­StreetMap möchte diesem unglück­lichen Zus­tand abhelfen.» Und wer sehen will, wie rasend schnell sich dieses Pro­jekt alleine im Jahr 2008 weit­er­en­twick­elt hat, der schaue sich das Video an. Beein­druck­end. To pro­tect your per­son­al data, your con­nec­tion to Vimeo has been blocked.Click on Load video to unblock Vimeo.By load­ing the video you accept the pri­va­cy pol­i­cy of Vimeo.More infor­ma­tion about Vimeos’s pri­va­cy pol­i­cy can be found here Vimeo.com Pri­va­cy Pol­i­cy. Do not …