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Trotzendorff für unterwegs

Keine Frage, das iPhone ist, was das Anzeigen von Web­seit­en ange­ht, eine ziem­lich schicke Sache. Vom fehlen­den Flash vielle­icht mal abge­se­hen. Doch bei mein­er Seite zeigt es Schwächen (Vielle­icht ist es aber auch das Design, was hier oder da noch Fehler hat). Eigentlich wollte ich daher als Näch­stes eine mobile Ver­sion ange­hen, ich hat­te mich schon darauf eingestellt, mich mit Browser­we­ichen und auf das iPhone zugeschnit­te­nen CSS-Dateien rumzuschla­gen (was sich schon nach weni­gen Minuten Recherche als gar nicht so prob­lem­los her­aus­gestellt hat). Ein Zufall­str­e­f­fer aber hat mir diese Mühe jet­zt erspart. Denn für Word­Press gibt es ein Plu­g­in, was mir all die Arbeit — mit Aus­nahme einiger Anpas­sun­gen — abgenom­men hat: WPtouch (Ergeb­nis siehe Bild). Farb- und Menüe­in­stel­lun­gen sowie ein paar weit­ere Details nimmt man im Admin-Menü vor, für alles Weit­ere genü­gen ein paar Hand­griffe in den Plu­g­in-Dateien. Ein Switch ermöglicht dem User den Weg zurück zum «Standard»-Design, allein das wäre eine Sache gewor­den, die mit ein­er Browser­we­iche wohl nicht ohne Weit­eres mach­bar gewe­sen wäre. Zugegeben: Allzu viele Besuch­er haben sich noch nicht mit dem …

Ich kann Dich sehen …

Twit­ter lebt ja nicht wirk­lich nur davon, zu lesen, was oft fremde Men­schen den ganzen Tag tun, denken und eben twit­tern. Ein wenig lebt Twit­ter ja auch von etwas, das in Fachkreisen Kom­mu­nika­tion genan­nt wird. Wer aber nur lesen will, beobacht­en, ohne, dass das Gegenüber etwas davon mit­bekommt (in anderen Fachkreisen auch Stalk­ing oder Span­nen genan­nt), der kann das jet­zt tun. Mit Tweet­Stalk, einem kleinen Fire­­fox-Add-on (lei­der nicht mehr ver­füg­bar). Ein­mal instal­liert, taucht auf der Twit­ter-Seite neben dem Fol­low-But­­ton noch ein zweit­er, ein Stalk-But­­ton auf. Dafür will Tweet­Stalk natür­lich Twit­ter-ID und Pass­wort haben. Und der «Roadmap» zufolge wollen die Jungs von Siten­ing das Pro­jekt noch weit­er­en­twick­eln: «I won’t tell you exact­ly what we plan, but it does involve bet­ter inte­gra­tion with the Twit­ter UI and cre­at­ing oth­er ways to make Tweet­Stalk work (instead of hav­ing to use a Fire­fox addon).» Wer’s braucht.

»Ich bin die Hure von Microsoft«

Nach wie vor ist der Inter­net Explor­er der meist­genutzte Brows­er der Welt. Selb­st durch regelmäßig ent­deck­te Sicher­heit­slück­en wack­elt sein Thron nur, aber er ste­ht. Nun traut sich ein IE-Fan an die Öffentlichkeit, wenn auch anonym. Nils Sev­erin (Name geän­dert) spricht mit Trotzen­dorff über sein Faible für Red­mond, Sicher­heit­slück­en, Open Source und mitlei­di­ge Blicke.

Meisterwerke aus Lego

Die Zeit­en von Lego sind für mich seit langem vor­bei. Doch irgend­wann im Leben kommt der Moment, da man sich an den alten Kar­ton auf dem Dachbo­den erin­nert, und plöt­zlich erwis­cht man sich dabei, dass man gedanken­ver­sunken auf dem Fuß­bo­den hockt und Miniaturstädte baut. Ein­er, dem das anscheinend nicht genügt hat, ist ein Ital­iener, der sich «udronot­to» nen­nt. Er baut nicht ein­fach nur All­t­agsszenen, er kopiert Kun­st. So zum Beispiel neben­ste­hen­des Abendmahl von Leonar­do da Vin­ci, eines der wohl bekan­ntesten Gemälde der Welt. Und ein Blick in seine flickr-Galerie zeigt, dass er schon so manchem Großmeis­ter Konkur­renz gemacht hat. Zweites schönes Beispiel: Edward Hop­pers «Nighthawks», das im «Art Inis­ti­tute of Chica­go» hängt. Beson­ders gelun­gen: Die Beleuch­tung, mit der schon Hop­per so großar­tig Innen von Außen abge­gren­zt hat. Weit­ere Arbeit­en, die udronot­to gebastelt hat: Die Arnolfi­ni-Hochzeit, im Orig­i­nal von Jan van Eyck, natür­lich die Mona-Lisa oder einen sehr schick­en Vermeer.

Up

Spätestens, aller­spätestens seit «Rata­touille» ist Pixar für mich eine der besten Film­schmieden derzeit. Im kom­menden Jahr fol­gt der näch­ste Stre­ich, «Up» startet am 29. Mai 2009 in den amerikanis­chen Kinos. Der Plot: Carl Fredrick­sen hat sein gesamtes Leben davon geträumt, die Welt zu ent­deck­en und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Dann, im Alter von 78 Jahren, scheint das Leben an ihm vorüberge­zo­gen zu sein. Doch dank ein­er Wen­dung des Schick­sals (und einem hart­näck­i­gen, achtjähri­gen Ent­deck­er namens Rus­sell) bekommt er noch ein­mal eine Chance. «Up» nimmt das Pub­likum mit auf eine aufre­gende Reise, auf der das ungle­iche Paar wildes Ter­rain betritt und uner­wartet auf Bösewichte und Dschun­gelviech­er trifft. Der kleine Pfadfind­er übri­gens erin­nert mich irgend­wie an Uter Zörk­er von den Simp­sons («Ich bin voll mit Schoki!»).