All posts tagged: Running

Röntgenaufnahme eines Knie-Gelenks

In die Röhre geguckt

Dass die Unter­suchung in ein­er Senior*innenresidenz stat­tfind­et, ist ein sym­pa­this­ch­er Wink des Schick­sals. Ich füh­le mich zwar noch nicht alt, aber wenn ein­mal was mit dem Knie ist, kann das ja nicht mehr so lange dauern. Wo der Schmerz denn sitzen würde, fragt mich die Assis­tentin. »Hier, links außen meis­tens«, sage ich. »Manch­mal aber auch hier unten drunter«. Sie guckt etwas skep­tisch, dann schiebt sie mich in die Röhre.

Eine menschenleere Straße im Sonnenschein

Für die Liebe

An manchen Tagen ist das Laufen ein Kampf. Ein Kampf gegen mich selb­st, gegen die müden Beine, das linke Knie, den Abend zuvor, die Hitze, die Kälte, den Regen, die Men­schen, den Tag. Jed­er Meter schmerzt, jed­er Schritt ist bleis­chw­er. Doch an anderen Tagen, an Tagen, an denen die Sonne ger­ade über dem See aufge­ht, an denen Nebelschleier über den Feldern liegen, an denen die Luft klar ist und kühl und der Tag, der vor mir liegt, weit und frei — an solchen Tagen ist das Laufen wie ein Erwachen nach langem Schlaf.

Laufen, powered by TomTom

Laufen kön­nte ist der ein­fach­ste und unkom­plizierteste Sport der Welt sein. Noch vor weni­gen Wochen habe ich mich mit Apps herumgeschla­gen, die unter­wegs Tem­po und Strecke aufze­ich­nen, ich habe Plat­tfor­men aus­pro­biert und mich über fehlende Fea­tures geärg­ert. Unab­hängig davon, dass ich all das gar nicht so ungern mache: Das alles hätte ich mir sparen kön­nen. Die Lösung des Prob­lems näm­lich bringt immer­hin sechs von neun Funk­tio­nen mit, die ich mir für eine Lauf-App gewün­scht habe: Die Sport­watch von Nike (inzwis­chen nicht mehr offiziell erhältlich).

Lauf-Apps oder: Warum eierlegende Wollschweine nicht rennen können

Laufen kön­nte der ein­fach­ste und unkom­plizierteste Sport der Welt sein. Eine Lauf­strecke hat jede_r vor der Tür, ein paar Turn­schuhe im Schrank wohl die Meis­ten, also würde es in vie­len Fällen nur die eigene Moti­va­tion brauchen, son­st nichts. Wären da nicht all die Erfahrun­gen, die diejeni­gen, die laufen, schon seit Jahrzehn­ten gemacht haben und machen. So ist es dur­chaus sin­nvoll, über ein hochw­er­tiges paar Schuhe oder sog­ar zwei nachzu­denken, Funk­tion­sklei­dung — ger­ade bei beson­ders kaltem oder heißem Wet­ter — hat sich eben­falls bewährt, und auch das grobe Wis­sen über die eigene Leis­tung beziehungsweise die eige­nen Ziele und den Weg dahin kann nicht schaden. Und genau hier kom­men die vie­len Lauf-Apps ins Spiel, die es mit­tler­weile für das iPhone, Android und manch­mal auch Win­dows Phone gibt. Sie zeich­nen für Läufer_innen Dis­tanz und Tem­po auf, spe­ich­ern die GPS-Dat­en der Strecke und geben meist auch Infor­ma­tio­nen wie den unge­fähren Kalo­rien­ver­brauch und einiges mehr an — einige erlauben sog­ar die Kop­pelung mit einem Pulsmess­er. All das nicht auf dem Niveau von Profigeräten, doch selb­st für ambi­tion­ierte Läufer_innen, die etwa …