Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sport

Röntgenaufnahme eines Knie-Gelenks

In die Röhre geguckt

Dass die Untersuchung in einer Senior*innenresidenz stattfindet, ist ein sympathischer Wink des Schicksals. Ich fühle mich zwar noch nicht alt, aber wenn einmal was mit dem Knie ist, kann das ja nicht mehr so lange dauern. Wo der Schmerz denn sitzen würde, fragt mich die Assistentin. »Hier, links außen meistens«, sage ich. »Manchmal aber auch hier unten drunter«. Sie guckt etwas skeptisch, dann schiebt sie mich in die Röhre.

Aufnahme eines mit Zuschauern gefüllte Baseball-Stadions kurz vor Sonnenuntergang

»Wer ist Pete Frates?« oder: Warum die Ice Bucket Challenge kein Spaß ist

Haben Sie das auch gesehen in den letzten Tagen? Auf Facebook oder Twitter oder YouTube? Menschen, die sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf gießen und dann jemanden nominieren, dasselbe zu tun? Sie nennen das »Ice Bucket Challenge« — und auf den Videos sieht es aus wie eine Mischung aus Mutprobe und Initiationsritus. Doch es ist viel mehr als das.

Ein sich schnell drehendes Fahrgeschäft auf einer Kirmes kurz vor Sonnenuntergang

Wenn wir schon nicht fliegen können, sollten wir wenigstens mehr schaukeln

Auf jeder anständigen Kirmes gibt es diese Schaukeln, die wirken wie außer Kontrolle geratene Nickesel. Und auf jeder anständigen Kirmes, auf der ich bis jetzt gewesen bin, habe ich sie links liegen lassen. Durch die Luft gewirbelt werden, kopfüber, am besten noch mit einer ordentlichen Portion Zuckerwatte und Cola im Bauch? Nein. Danke.

Eine menschenleere Straße im Sonnenschein

Für die Liebe

An manchen Tagen ist das Laufen ein Kampf. Ein Kampf gegen mich selbst, gegen die müden Beine, das linke Knie, den Abend zuvor, die Hitze, die Kälte, den Regen, die Menschen, den Tag. Jeder Meter schmerzt, jeder Schritt ist bleischwer. Doch an anderen Tagen, an Tagen, an denen die Sonne gerade über dem See aufgeht, an denen Nebelschleier über den Feldern liegen, an denen die Luft klar ist und kühl und der Tag, der vor mir liegt, weit und frei — an solchen Tagen ist das Laufen wie ein Erwachen nach langem Schlaf.

Go East?

Leipzig — ausgerechnet! Das macht es noch schwerer, sich im September nicht auf meine geliebte Paula zu schwingen und in die wahrscheinlich zweitschönste Stadt Deutschlands zu fahren. Zwar habe ich sechs Jahre nicht mehr so richtig im Sattel gesessen und auf den Muskelkater freue ich mich jetzt schon wie Bolle, aber die Veranstalter_innen der »Deutschen Meisterschaft der Fahrradkuriere 2012« (inzwischen offline) schreiben (und das ist bis jetzt so ziemlich das Einzige, was sie schreiben) wohl nicht umsonst in ihrem Blog: »Nicht nur Kuriere und Ex-Kuriere sind herzlich eingeladen — die Disziplinen sind offen für alle, die gern auf dem Rad sitzen.« Außerdem schreiben sie auch noch, mann könne da viele alte Bekannte treffen und neue Gesichter kennenlernen. So richtig üppig sind all die Informationen zwar bislang noch nicht (Vor allem würde ich gerne wissen, wo in Leipzig die DMFK geplant ist), aber immerhin eine Facebook-Seite gibt es zu dieser zwölften deutschen Meisterschaft. Da klick ich schonmal auf »Gefällt mir«.