Wort & Tat
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Kevin & Lisa

Lisa war Apples let­ztes Meis­ter­stück (1983–84), bevor die eigentliche Rev­o­lu­tion begann — der Apple Mac­in­tosh. Als ein­er der ersten PCs mit Maus und Betrieb­ssys­tem mit grafis­ch­er Benutze­r­ober­fläche war er eigentlich gut aus­ges­tat­tet, lei­der nur zu teuer (9995 Dol­lar) und daher ein Flopp für Steve Jobs. Ein ziem­lich großer sog­ar, denn die let­zten 2700 Lisas, so schreibt Torsten Bey­er, «hat Apple — und das ist wahrschein­lich einzi­gar­tig in der Geschichte des beman­nten Com­put­er­baus — auf einem Ack­er im Bun­desstaat Utah ver­graben. Was tut man nicht alles, um einen alten Rech­n­er von der Steuer abzuschreiben …» Doch schon damals wusste Apple: «Busi­ness as usu­al isn’t any­more. That’s why we make the most avanced per­son­al com­put­ers in the world. And why soon there’ll be just two kinds of peo­ple: Those who use com­put­ers — and those who use Apple.» Bloß, warum Kevin Kost­ner für diesen Rech­n­er einen Spot gedreht hat, und warum er darin am Tele­fon «Yes, I’ll be home for break­fast» sagen muss, wer­den wir wohl nie erfahren. Aber der Hund ist süß.

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Hello – my name is Florian. I'm a runner and blazing trails for Spot the Dot — an NGO to raise awareness of melanoma and other types of skin cancer. Beyond that, I get lost in the small things that make life beautiful: the diversity of specialty coffee, the stubborn silence of bike rides, and the flashes of creativity in fashion and design. Professionally, I’m an organizational psychologist and communication practitioner, working where people, culture, and language shape how change actually lands. When I’m not doing that, you’ll find me behind the bar at Benson Coffee in Cologne — quality-driven, proudly nerdy.

3 Comments

  1. Hmmm… Was ist an dem «Yes, I’ll be home for break­fast» schw­er zu verstehen?

    Er dreht bei Son­nenauf­gang die Mor­gen­runde mit dem Hund (was jed­er gute Hun­debe­sitzer nachvol­lziehen kann) und geht dann aber wegen dem tollen Apple gle­ich im Büro vor­bei (was jed­er Mac-Besitzer auch nachvol­lziehen kön­nen sollte) und seine Frau ahnt es schon, warum er nicht gle­ich wieder zurück­gekom­men ist und ruft ihn im Büro (bei seinem Mac) an, um ihn ans Früh­stück zu erin­nern. Und als empathis­ch­er Frauen­ver­ste­her sagt er, daß er für´s Früh­stück wieder nach Hause kommt…

    Fein­er Spot, sage ich da so ganz ohne Spott.

  2. Die Ironie ist mir abge­gan­gen, dachte, er hätte vielle­icht die Nacht durchgemacht. Muss am Rotwein und der späten Stunde liegen.

  3. Ironie?

    Haaaal­looo!

    Das geht es um die reine und wahre Liebe zum Hund, zum Mac und zur Frau. Das ist sowas von uniro­nisch, uniro­nis­ch­er geht es schon gar nicht mehr ;-)

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