Macht & Geld
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Generation O

Dass Barack Obama auch der jungen Wähler wegen gewonnen hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Warum aber gerade diese »Generation O« so begeistert an die Urnen gestürmt ist, was soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook damit zu tun haben und warum es zwischen Obama und John F. Kennedy vielleicht doch einige Parallelen gibt, das erzählt Damien Cave in einem interessanten Artikel für die New York Times. Vor allem aber zeigt er auf, welche Enttäuschungen es für diese »Generation O« im Januar geben könnte: »With two wars and a financial crisis to face, this generation may soon discover the limits of their consensus-oriented focus and unyielding faith in networks and communication.« Tatsächlich dürften Twitter, Facebook und andere technische Hilfsmittel für Obamas Sieg nicht ganz unwichtig gewesen sein. Doch: »Obama supporters know, of course, that the text messages from “Barack” are the work of a campaign aide, but that doesn’t mean that it’s not effective.« Und Cave hat noch mehr zu erzählen. Etwa die kleine Anekdote der alten Republikanerin Holly Hennessy, die im Chanelkostüm und auf goldenen Absätzen mit Gänsehaut aus der Wahlkabine kam, nachdem sie sich in letzter Minute doch noch für Obama entschieden hatte. »Enthusiasm has a way of spreading«, nennt Cave das. Den ganzen Artikel gibt es hier.

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