Wort & Tat
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«Nein, das ist Lenin»

»Der Weg in die Selb­stzufrieden­heit ist genau­so weit wie der in die Kneipe um die Ecke.« // »Herr Zwe­gat, hat Sie eigentlich schon­mal die Bun­desregierung angerufen?« // »Zieh ‹ne Hose an, wenn Du aus dem Haus gehst, damit liegt man immer richtig. Ach ja, und: Gnampf.« // »Das wird Dich vielle­icht nicht freuen, aber ich werde näch­stes Jahr unge­fähr 700 Tage unter­wegs sein.« // »Real Life ist da, wo der Piz­z­abote herkommt.« // »Net­zhautim­plan­tate? Da hat die Kirche doch bes­timmt was dage­gen, oder? Sagen die nicht, der Job, Blinde sehend zu machen, ist schon vergeben?» // «Wer ist denn das da auf dem Bild an der Wand? Dein Opa?« — »Nein, das ist Lenin.« // »Guten Mor­gen, es ist eins nach dreivier­tel sieben.« // »Ich hab bei diesem Vanilleeis noch nie den Bour­bon raus­geschmeckt.« // »›Die Linke‹ ist recht­si­den­tisch mit der ›Linkspartei.PDS‹, die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.« // »Die Schweine­grippe ist auch nicht kosch­er, oder?« // »Selt­sames Gefühl, wenn man im Super­markt Kon­dome kauft und an der Kasse gefragt wird, ob man Treuepunk­te sammelt.«

Das Orig­i­nal dieser Rubrik find­en Sie als »Dialogfet­zen« bei der Gefühlskonserve.

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Hello – my name is Florian. I'm a runner and blazing trails for Spot the Dot — an NGO to raise awareness of melanoma and other types of skin cancer. Beyond that, I get lost in the small things that make life beautiful: the diversity of specialty coffee, the stubborn silence of bike rides, and the flashes of creativity in fashion and design. Professionally, I’m an organizational psychologist and communication practitioner, working where people, culture, and language shape how change actually lands. When I’m not doing that, you’ll find me behind the bar at Benson Coffee in Cologne — quality-driven, proudly nerdy.

3 Comments

  1. Marion says

    Ich bin ganz ver­wun­dert jet­zt. Weil die Texte sind ja nicht von dem Deef, son­dern von anderen Twit­teren, wie ich kurz mal recher­chiert habe. Und nir­gend­wo wird darauf hingewiesen. Das hat a.) so einen Dieb­stahlcharak­ter und b.) so einen frem­den Fed­ern­charak­ter. Aber vielle­icht ver­steh ich das heir auch gar nicht.

  2. Ob ich mit dem Ver­ste­hen weit­er­helfen kann, weiß ich nicht, bei den anderen Punk­ten dur­chaus. Die Zitate sind, mit ein­er Aus­nahme, nicht getwit­tert wor­den, son­dern real gesprochen, im echt­en Leben sozusagen, meist sog­ar von Men­schen, oft solchen, die ich kenne, richtig per­sön­lich. Den einen Tweet habe ich in diesem Fall ken­ntlich gemacht, guter Hin­weis das. Von Deef sind die Zitate daher auch nicht, nur die Idee, daher der kleine Dis­claimer unter jedem Post, der darauf hin­weist, dass er dieses Ding erfun­den hat, eben als «Dialogfet­zen», auf seinem Blog. Fremde Fed­ern? Klar, das wäre nur anders, wenn ich all das selb­st gesagt hätte. Dann aber hätte ich es ver­mut­lich getwit­tert. Dieb­stahlcharak­ter? Nö.

  3. Rieke says

    Ich bin ziem­lich sich­er dass ich das hier richtig ver­steh. Sehr schön, wieder mal. Und das mit den Links zu twit­ter ist gut. Und ja auch nur fair. ;)

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