Wort & Tat
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This Is How I Work

Ein Blog-Stöckchen? Ern­sthaft? Zweitausend­dreizehn?! Na gut, es kommt von der wun­der­vollen Frau Sero­ton­ic — und es ist sog­ar mal eins der inter­es­san­teren Sorte. Geschnitzt hat es Isabel­la Don­er­hall nach dem Vor­bild der »This-Is-How-I-Work«-Serie auf lifehacker.com — und die mag ich tat­säch­lich sehr. Also: This is how I work.

Blogger-Typ

X‑Blogger.

Gerät­schaf­ten digital

Eines dieser klas­sis­chen Apple-Jünger-Pakete aus Mac­Book Pro, iPhone 5 und iPad 3, abgesichert durch eine Time Cap­sule. Dazu kommt eine Nikon D90 und eine Nikon V1, wenn die Fotos mal wirk­lich gut wer­den müssen.

Gerät­schaf­ten analog

An unserem Kühlschrank hängt noch ein klein­er Block für Einkauf­szettel. Und wenn ich wirk­lich mal etwas auf Papi­er schreiben muss, dann am lieb­sten mit den radier­baren Stiften von MUJI — oder dem guten alten Lamy-Füller.

Arbeits­weise

Gründlich, schnell, mit viel Bauchgefühl.

Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Recher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?

Zum Bloggen von Anfang an (nach ein paar Tests mit Textpat­tern, Mov­able Type und Serendip­i­ty) Word­Press, selb­st gehostet mit Unter­stützung des besten Hosters der Welt — den Uber­naut­en. Das Theme von trotzendorff.de kommt — nach­dem ich jahre­lang eigene Themes gebaut habe — von Elmas­tu­dio, ganz sel­ten nutze ich zum Bloggen auch die Word­Press-App für das iPhone oder das iPad. In der Regel schreibe ich Artikel unter­wegs aber ein­fach mit dem iA Writer vor. Weit­ere wichtige Werkzeuge: Fraise als Texte­d­i­tor und Cyber­duck für alle FTP-Aufgaben.

Für meine Ideen nutze ich den eben­falls selb­st gehosteten Feed-Read­er Fever°, für Book­marks eigentlich Zootool (inzwis­chen offline), wobei das Book­marken bei mir seit ein paar Monat­en irgend­wie brach liegt. Das aber kön­nte sich ziem­lich bald wieder ändern — vor ein paar Tagen näm­lich habe ich Dragdis (inzwis­chen lei­der offline) ent­deckt. Macht einen tollen Ein­druck. Anson­sten ist meine wichtig­ste Inspi­ra­tionsquelle — neben dem Redak­tion­sall­t­ag bei t3n und meinem Twit­ter-Stream — immer noch die Welt da draußen.

Wo sam­melst du deine Blogideen?

Wirk­lich gute Ideen, die nicht inner­halb weniger Stun­den zu einem Blog­post wer­den, lan­den in der Regel in mein­er To-Do-List-App. Die anderen gehen den Weg alles Irdischen.

Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Schnell schreiben — und Quick­sil­ver nutzen.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Nach­dem ich auch schon mit Wun­derlist, KOI und Omni­Fo­cus rumge­spielt habe, bin ich let­z­tendlich doch wieder bei Things gelandet. Das Tool ist nicht bil­lig, vor allem, wenn es — wie bei mir — auf drei Geräten läuft, aber es funk­tion­iert halt einfach.

Gibt es neben Tele­fon und Com­pu­ter ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Ich liebe das Fernse­hen, insofern wäre ein Leben ohne Fernse­her für mich kaum vorstell­bar — das Gle­ich gilt auch für das Radio. Eben­so würde ich wohl 90 Prozent unser­er Küchengeräte schmer­zlich ver­mis­sen — allen voran unsere Espres­so­mas­chine und den Schmor­topf. Und wenn Smart­phone und Tablet nicht unter »Com­put­er« fall­en: Auch die wür­den mir arg fehlen. Ach ja: Hosen ohne Gür­tel gehen gar nicht. Zählt ein Gür­tel als »Gerät«?

Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?

Schnell schreiben.

Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?

Das Radio — wech­sel­nd zwis­chen WDR2, NDR2, Deutsch­land­funk und Deutsch­landra­dio Kul­tur, NDR Kul­tur und Sput­nik. Wobei in let­zter Zeit immer öfter Spo­ti­fy neben­her läuft, und manch­mal auch eine ganz bes­timmte Playlist aus mein­er eige­nen Samm­lung. Anson­sten kann ich zum Glück auch dann schreiben, wenn um mich herum Gewusel oder Lärm herrschen, in solchen Fällen brauch ich nicht auch noch Musik.

Wie ist dein Schlafrhyth­mus — Eule oder Nach­ti­gall Lerche?

Sowas von Eule.

Eher intro­ver­tiert oder extrovertiert?

Ich mag Büh­nen und ich mag es, wenn Men­schen mir zuhören oder meine Texte lesen. Als Ram­p­en­sau würde ich mich aber trotz­dem nicht beze­ich­nen. Einzige Aus­nahme ist die schön­ste Bühne der Welt — die Südtribüne des 1. FC Köln. Auf der kann ich zum Tier werden.

Wer sollte diese Fra­gen auch beantworten?

Ich würde mich ja freuen, wenn Anni­na, die Kon­sumkinder und die Punk­te­frau das Stöckchen fangen.

Der beste Rat, den du je bekom­men hast?

Komm, gieß mein Glas noch ein­mal ein …

Noch irgend­was wichtiges?

Macht geile kleine Blogs auf!

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Hello – my name is Florian. I'm a runner and blazing trails for Spot the Dot — an NGO to raise awareness of melanoma and other types of skin cancer. Beyond that, I get lost in the small things that make life beautiful: the diversity of specialty coffee, the stubborn silence of bike rides, and the flashes of creativity in fashion and design. Professionally, I’m an organizational psychologist and communication practitioner, working where people, culture, and language shape how change actually lands. When I’m not doing that, you’ll find me behind the bar at Benson Coffee in Cologne — quality-driven, proudly nerdy.

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