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Russische U‑Boot-Musik

Gary Light­body, Sänger von Snow Patrol, macht endlich ein Solo-Pro­jekt. Der Mann, der mich wie kein zweit­er bish­er bei einem Liveauftritt wirk­lich sprach­los gemacht hat, sagte der BBC: «Vieles von dem Zeug, dass ich vor kurzem geschrieben habe, ist so abge­dreht, dass es ein­fach nicht auf eine Snow-Patrol-Plat­te passen würde.» Nicht, dass ich Snow Patrol nicht schon großar­tig genug find­en würde, in diesem Mann aber steckt offen­sichtlich noch so viel Energie (Man höre sich nur so großar­tige Pro­jek­te wie «The Rein­deer Sec­tion» oder «Mog­wai» an), dass es mehr braucht als nur eine Band. Die bei­den Plat­ten sollen fer­tig sein und als «Lis­ten Tank» — wie auch schon die let­zten drei Snow-Patrol-Alben mit Jack­nife Lee pro­duziert — und «Tired Pony», eine — Obacht! — Coun­try-LP, auf den Markt kom­men. «Ich nenne es rus­sis­che U‑Boot-Musik», sagt Light­body zu «Lis­ten Tank», seine Stimme, die er, viel mehr noch als die Gitarre, als Instru­ment einge­set­zt habe, klinge wie ein Unter­wasser­chor. Wann die Alben erscheinen, ist noch nicht raus, allen, die die Ungeduld wie mich aber jet­zt schon auf­frisst, sei neben­ste­hen­des Video emp­fohlen (Cut La Roc fea­tur­ing Gary Light­body: «Fall­en»), das einen Ein­druck davon ver­mit­telt, was kom­men könnte.(Update) Gary Light­body hat sich übri­gens hin­ter die Betreiber von Pirate Bay gestellt, nachzule­sen unter anderem bei nme.com.

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