Author: Trotzendorff

Linux2Go

Damn Small Lin­ux (DSL) ist nun in Ver­sion 1.5 erschienen, das Betrieb­ssys­tem, für jede noch so kleine Hand­tasche. Ger­ade ein­mal 50MB groß, passt es sog­ar auf kleine USB-Sticks und bietet, neben ein­er lauf­fähi­gen (auf Knop­pix basieren­den) Lin­ux-Dis­­tri­b­u­­tion alles, was das User-Herz begehrt. Auf FluxBox laufen unter anderem XMMS, ein FTP-Client, Fire­fox, der Sylpheed E‑Mail-Client, FLwriter, Xpaint, Xpdf, Naim (AIM, ICQ, IRC), ein SSH/SCP-Serv­er und ‑Client, ein DHCP-Client, ein Web-Serv­er, USB- und PCM­­CIA-Sup­­port und in eini­gen Fällen Wire­less-Sup­port. Beson­ders für Crossover-Nutzer dürfte DSL inter­es­sant sein, ist es doch in der Lage, aus Lin­ux uns sog­ar aus Win­dows her­aus zu booten. Einen Screen­shot von DSL gibt es hier, es kön­nen auch fer­tig kon­fig­uri­erte und boot­fähige Sys­teme auf CD oder USB-Stick bestellt werden.

Pützchens Markt

Mehr als 1.000.000 Besuch­er, 550 Karus­sels, Los­bu­den, Saufzelte et aliter auf 4,5 Kilo­me­tern Frontlin­ie, fünf Tage Aus­nah­mezu­s­tand »op d’r Schäl Sick«. Das ist Pützchens Markt, wie jedes Jahr Pub­likums­mag­net der Region Bonn im Sep­tem­ber. Et bliev, wie et is, nur eins ändert sich jedes Jahr — und das sind die Preise. Als wirk­lich fairen Aus­gle­ich gibt’s schon tra­di­tionell kräftig Keil­erei um Rang und Anse­hen umson­st. Tre­ff­punkt: natür­lich das Bay­ern-Zelt. Viel Spaß …!

Vorsicht …!

Sie ste­hen auf Platz 1 der deutschen Sin­glecharts und sind in aller Munde: die Nach­wuchs­band Tokio Hotel. Ger­ade ein­mal zwis­chen 13 und 18 Jahren alt, sind sie für die BILD-Zeitung schon zu Sex-Sym­bol­en gewor­den, von vie­len jedoch wer­den sie meist nur verspot­tet und ein klein­er Sech­szeil­er auf popkulturjunkie.de hat inzwis­chen 600 Kom­mentare über­schrit­ten. Zu inten­sive Beschäf­ti­gung mit den Rock­erkn­aben scheint jedoch gefährlich wer­den zu kön­nen. Obwohl die Betreiber der Pseu­­do-Fan­­page tokio-hotel-fanpage.de.vu vor Betreten der Seite den Hin­weis an den Mann gebracht hat­ten, kann man dort inzwis­chen lesen: Ganz kosch­er scheinen die fünf Jungs irgend­wie nicht zu sein. Nur so ist es schließlich zu erk­lären, dass das Tokio-Hotel Fan­blog myblog.de/tokio-hotel nur mit Pass­wort zugänglich ist. Vielle­icht schützt man sich aber auch nur vor kri­tis­chen Kom­mentaren. Nun ist die Frage, ob Tokio Hotel wirk­lich so lächer­lich sind oder nicht, ob »Lead­sänger und Song­writer Bill« (www.tokio-hotel.de) die »für manchen vielle­icht über­raschend erwach­sen« (Bill, zitiert nach www.tokio-hotel.de) klin­gen­den Texte auch wirk­lich selb­st schreibt, vielle­icht gar nicht so bedeu­tend. Vielmehr zeigen all diese Diskus­sio­nen, wie geschickt die Plat­ten­fir­ma Uni­ver­sal diese Band …

In den Sand gesetzt?

Bil­dung ist teuer, das ist inzwis­chen in den meis­ten Köpfen angekom­men. Aber die Investi­tio­nen sind doch oft auch gut angelegt. Mut in dieser Rich­tung beweist nun die Ver­wal­tung der kroat­is­chen Adria-Insel Molat. Für die sage und schreibe drei Schüler der Insel — alle­samt Kinder des ort­san­säs­si­gen Bäck­ers — wird, nach­dem diese bish­er noch am Unter­richt auf der Nach­barin­sel teilgenom­men hat­ten, eine eigene Schule gebaut. Für schlappe 170.000 Euro. Also, Herr Kan­zler, hier ein Vorschlag gegen den deutschen Bil­dungsnot­stand: Uni­ver­sitäten für Hausen-Oes und Char­lot­ten­hof. Damit es aufwärts geht!

Aua, mein Arm …!

Lange Jahre haben einge­fleis­chte Fans warten müssen, um (ver­mut­lich) den schon leg­endären Satz »Aua, mein Arm!« wieder im Kino zu hören. Irgen­dein Ganove wird ihn aussprechen, wenn ihm Tarzan, Held und Pro­tag­o­nist der TKKG-Bande sel­bi­gen umge­dreht oder aus­gekugelt hat. Im Herb­st 2006 soll Kinos­tart sein. Ver­filmt wird das Aben­teuer der vier Fre­unde Tim (Jan­nis Niewöh­n­er) Karl (Jonathan Düm­cke), Klößchen (Lukas Eich­ham­mer) und Gaby (Svea Bein) seit dem 23. August von Regis­seur Tomy Wigand (»Das fliegende Klassen­z­im­mer«) unter dem vielver­sprechen­den Titel »TKKG und die rät­sel­hafte Mind-Mas­­chine«. Na endlich!