Latest Posts

»Kaschmir ist nicht so sexy wie Afghanistan«

Obwohl er erst seit drei Jahren fotografiert, ist Andy Spyra ein­er der erfol­gre­ich­sten Nach­wuchs­fo­tografen Deutsch­lands. Im Inter­view mit Timo Nowack von Flare, das ich hier auszugsweise veröf­fentliche, spricht der mehrfach aus­geze­ich­nete Fotograf, geboren 1984 in Hagen, über Tal­ent, den Mut zur eige­nen Geschichte und den richti­gen Umgang mit Witwen in Kaschmir. Read More

Wenn Bayern wieder Meister wird …

Ich bin zwar schon länger kein einge­fleis­chter Fan mehr, sym­pa­thisiere aber dur­chaus immer noch mit diesem Scheißvere­in. Nach ein­er solchen Sai­son jedoch muss ich Thomas Gsel­la ein­fach Recht geben.

Wenn Bay­ern wieder Meis­ter wird,
dann hör ich auf zu dichten
und werde kühl und ungeniert
die ganze Welt vernichten.

Kurzum: Wenn Bay­ern Meis­ter wird,
dann kommt auch meine Stunde.
Dann wird der Globus ausradiert,
und ihr geht vor die Hunde.
 
Drum macht, daß es ein andr­er wird.
Son­st laß ich’s Schreiben bleiben
und werde kühl, doch passioniert
euch alle­samt entleiben.

Thomas Gsel­la: «Let­ztes Wort an alle», aus: «Ins Alphorn gehus­tet» (Reclam)

Wie kann ich sehen, ob Google ist Tanz?

Gestern war Google tot. Zumin­d­est kurz. Zumin­d­est für einige Men­schen. Die Diskus­sio­nen darum haben mich neugierig gemacht. Was denken Men­schen eigentlich über Google? Was schreiben sie darüber? Wer ist Google? Und wer sollte das bess­er wis­sen, als Google selb­st? Also habe ich nachge­fragt, mit dem Search­string «Google ist». Schöne Antworten sind dabei, sie haben mit Rasen­mähen zu tun und mit Opel, mit Wei­h­nacht­en und Tanz. Hier sind die ersten 100 Ergeb­nisse: Read More

Google? Goooogle! Google?!?!

Twit­ter ist ein gutes Früh­warn­sys­tem für vieles, was im Netz passiert. Auch heute wieder. Da war am späten Nach­mit­tag plöt­zlich Google nur noch schw­er oder gar nicht mehr zu erre­ichen, zumin­d­est für viele Nutzer, wie auch das Google Watch­blog berichtet. Ange­blich soll es sich nur um ein DNS-Prob­lem gehan­delt haben, der Aufruf der IP-Adresse 64.233.161.184 funk­tion­iere nach wie vor, hieß es. Wer twit­tert, wusste von dem Aus­fall, auch ohne selb­st die Such­mas­chine zu nutzen. «#google ist down. Möge Gott mit uns sein. ;-) #fail» twit­terte etwa @derfreitag iro­nisch, andere aber schienen wirk­lich nicht weit­er zu wis­sen. Oder hän­derin­gend nach Alter­na­tiv­en zu suchen. Sog­ar, dass ein Arbeit­en ohne Google so ein­fach ja nicht sei, kon­nte man da lesen. Sind wir wirk­lich so abhängig von der großen bösen Datenkrake? Ist das Netz hil­f­los ohne Google? Ich will gar nicht wis­sen wie viele der Tweets zum Aus­fall der Such­mas­chine ernst gemeint waren, viele klan­gen so verzweifelt, dass man sich ein Schmun­zeln oft nicht verkneifen kon­nte. Oder über­legte, sich denen anzuschließen, die Entzugskliniken weit­erempfehlen woll­ten. All denen aber, die tat­säch­lich nur Google ken­nen, sei dieser Artikel von Heise emp­fohlen: «Google­hagel — Alter­na­tiv­en zum Mark­t­führer». Und das nicht nur, weil er bei der Google-Suche nach «Alter­na­tiv­en zu Google» als erster auftaucht.