Ich bin ein großer Fan von Jacques Berndorf und seinen Eifel-Krimis, einer der vielleicht besten deutschen Krimireihen überhaupt, auch, wenn Berndorf in den vergangenen Jahren etwas nachlässt. Überdurchschnittlich aber ist jedes einzelne seiner Bücher dennoch, vor allem, weil dieser bemerkenswerte Mann, der früher unter anderem für Stern und Spiegel geschrieben hat, nun schon etliche Jahre in Dreis-Brück lebt und man jeder Zeile anmerkt, wie sehr er diese Landschaft liebt und wie gut er sie kennt. Auch deshalb ist Berndorf prädestiniert dafür, einen Reiseführer über die Eifel zu schreiben. Und das hat er denn auch getan und 2008 das Buch «Gebrauchsanweisung für die Eifel» verfasst, erschienen im Piper-Verlag. Durchaus gelungen, fast ein typischer Berndorf, aber auch einer mit Schönheitsfehlern, wie ein kleines Zitat aus dem Kapitel «Unheil über der Eifel» zeigt. Read More
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Termine, Termine, Termine
Keine 24 Stunden nach der Wiederwahl Horst Köhlers zum Bundespräsidenten hat das Bundespräsidialamt seine Termine für die kommende Woche bekanntgegeben. Der Mann stürzt sich eben gleich wieder in die Arbeit für dieses Land. Getreu seiner gestrigen Ansprache: «Ich freue mich auf die kommenden fünf Jahre, und ich verspreche Ihnen, liebe Landsleute: Ich werde weiter mein Bestes geben.»
19.00 Uhr — Hamburg, Laeiszhalle
Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler beim Benefizkonzert des Bundespräsidenten
Dienstag, 26. Mai 2009
16.00 Uhr — Schloss Bellevue
Empfang von Mitgliedern der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) aus Anlass des 10-jährigen Bestehens durch den Bundespräsidenten — Fototermin —
Freitag, 29. Mai 2009
11.00 Uhr — Schloss Bellevue, Schlosspark
Empfang einer Gruppe von Alphornbläsern des Deutschen Alphornbläser-Verbandes aus Baden-Württemberg durch den Bundespräsidenten — Fototermin —
Die Amtsübergabe hätte zwar eh erst am 1. Juli stattgefunden, vielleicht aber sind Gesine Schwan, Peter Sodann und der Dings ja nun doch ganz froh, dass das gestern nicht geklappt hat mit dem höchsten Staatsamt.
X‑Blogger
Nun blogge ich schon einige Jahre mit mehr oder weniger großem Erfolg Vergnügen und entdecke immer noch so vieles, das ich doch noch nicht entdeckt habe. Zum Beispiel eine «Initiative» von Christian Fischer und Pia Drießen aus dem Jahr 2005 (!) — die X‑Blogger (inzwischen leider offline). Vielleicht aktueller denn je:
Und es gibt — seit dem gestrigen Chat-Abend mit Fräulein Pia die X‑Blogger.
Wir lassen uns nicht in Schubladen stecken; wir lesen und kommentieren wiedewiedewie es uns gefällt.
Denn die Wahrheit ist irgendwo da draußen.
Unterschrieben. «Natürlich gibt’s auch einen Button (Buttons sind wichtig!) zum mitnehmen und verlinken. Ist doch klar.» Den (rechts unten) aber musste ich etwas anpassen. Farblich. Pardon.
Sehr geehrter Herr Schmidt!
Ich weiß ja, dass es Unternehmer gibt, die sich für ganz ausgefuchst halten und glauben, neue Wege in Sachen Werbung gehen zu müssen. Das gilt mit Sicherheit auch für Anbieter von «exklusiven Gartenmöbeln», wie Sie einer sind. Vielleicht aber ist die Idee auch gar nicht auf Ihrem Mist gewachsen, vielleicht haben Sie sich ja bloß an irgendeine überbezahlte Werbe-Klitsche in Hamburg gewendet, die Ihnen das als «das nächste große Ding» oder als Guerilla-Marketing verkauft hat. Ich hoffe, man hat Sie ordentlich dafür blechen lassen. Inzwischen nämlich geht es mir mächtig auf den Zeiger, dass es Menschen gibt, die hier in meinem Blog wahllos Kommentare mit so sinnigem Wortlaut wie «Tolles Blog» oder «Super :)» hinterlassen und auf verschiedene Seiten Ihres Online-Katalogs verlinken. Zudem können Sie mir glauben, dass auch meine Leser zwar sicherlich irgendwelchen Zielgruppen zuzuordnen sind, Interessenten für «exklusive Gartenmöbel und Sonnenschirme für private Domizile und Luxushotels weltweit» aber werden Sie hier eher nicht finden.
Ich gehe davon aus, dass wir uns verstanden haben und verbleibe hochachtungsvoll und mit exklusiven hanseatischen Grüßen.
Lasst die Invasion beginnen!
«Today, the world woke up to find spaceships over every major city. The Visitors claim to have come in peace, bringing gifts of medical miracles and technological breakthroughs. They promise to do no harm. They’re lying.» Egal, wie Ihr das anstellt, ganz gleich, was es kostet — liebe Sender: Könnte einer von Euren Programmverantwortlichen sich bitte so schnell wie möglich an seine Arbeit machen und diese Serie einkaufen? Jetzt? Sofort? Danke. Das nämlich könnte einer der Fälle werden, in denen ein Remake noch besser wird als das Original.
«V — Die außerirdischen Besucher kommen» war in den 80er-Jahren bereits in Deutschland zu sehen, die Kritiker sahen die mehrfach Emmy-nominierte Serie damals «tricktechnisch auf hohem Niveau». «Populär wurde die Serie, die in Deutschland zunächst in einer umgeschnittenen Form beim damals noch jungen Sat.1 lief, weil die Handlung deutliche Parallelen zum faschistischen Regime des Nationalsozialismus aufzeigte und entsprechend für Diskussionsstoff sorgte.» (serienjunkies.de) Die Neufassung, die ABC ab Herbst in den USA ausstrahlen wird, hat Scott Peters produziert, der schon «4400 — Die Rückkehrer» miterfunden und als Produzent verantwortet hat. Also dann: Lasst die Invasion beginnen!